Chinesische Auberginen

Chinesische Auberginen

鱼香茄子 oder auch „yu xiang qiezi“ – so lautet der Name dieses Gerichts offiziell (für mich heißt es „Chinesische Auberginen“). Dass ich mal chinesische Zeichen auf meinem Foodblog notieren würde, hätte ich nicht gedacht. Die chinesische Küche konnte mich bisher noch nicht so recht überzeugen… Als Nata (aka Pastascuitta) mir aber von diesem Rezept hier erzählte, konnte ich nicht anders, als es auszuprobieren. Sie wiederum hat das Rezept von Barbara, ebenfalls eine Foodbloggerin, die auf „Barbaras Spielwiese“ ihre liebsten Rezepte verrät.

Nata, die übrigens Natalie heißt, war tatsächlich die erste Foodbloggerin, die ich mal persönlich und nicht nur virtuell getroffen habe (mittlerweile liegt unser Treffen aber eigentlich schon wieder viel zu lange zurück…). Ihr müsst wissen, dass hinter den Kulissen meines Foodblogs auch recht viel passiert, was mit Food zu tun hat. Auf Facebook bin ich zum Beispiel Mitglied in einer Foodblogger-Gruppe. Alles Gleichgesinnte, mit denen man sich gut austauschen kann. Das ist total praktisch, ich hab da wirklich viel übers Bloggen gelernt. Mit der ein oder anderen Foodbloggerin habe ich häufiger schon hin und her geschrieben und dachte, dass es schön wäre, wenn man sich mal persönlich trifft. Das Treffen mit Nata ist spontan entstanden. Wir waren zusammen essen (was auch sonst) und ich fand’s sehr nett. Wir haben natürlich nicht nur übers Essen gesprochen – aber auch. Und unter anderem hat Nata mir von diesem Gericht erzählt, als wir darüber sprachen, dass ich der Chinesischen Küche irgendwie nicht so viel abgewinne kann. Was ich mit diesem Rezept hier widerlege.

Lasst es euch schmecken!
Eure Julia

Rezept für Chinesische Auberginen
(für 2 Portionen)

2 Auberginen
Erdnussöl oder ein neutrales zum Braten
1-2 Knoblauchzehen
1 daumendickes Stück Ingwer
2 Frühlingszwiebeln
1 EL Sambal Oelek
1 TL Zucker
2 EL Sojasoße
1-2 EL Reisessig
Sesamöl zum Würzen

Den Knoblauch und den Ingwer schälen und sehr fein hacken.

Die Frühlingszwiebeln putzen, die Wurzel und das dunkle, trockene Grün wegschneiden und ebenfalls fein hacken.

Für die Soße Sojasoße, Zucker, Reisessig und Sambal Oelek mit etwas Sesamöl (für den Geschmack) verrühren.

Die Auberginen waschen, abtrocknen und würfeln und in sehr heißem Öl anbraten bis sie von allen Seiten eine schöne braune Farbe bekommen.
Aus dem Wok nehmen und mit der Soße vermengen.

Knoblauch, Ingwer und Frühlingszwiebeln in das restliche Öl geben und leicht anbraten. Wenn sich ein leckerer Duft entwickelt, die Auberginen samt Soße in den Wok geben, gut vermengen und noch einige Minuten braten lassen.

Eine schöne Beilage zu Reis. Oder einfach so.

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7 Gedanken zu „Chinesische Auberginen

  1. Schmeckt toll, oder? Freut mich jedenfalls, dass Du es ausprobiert hast. Und ja, viel zu lange ist es her, dass wir uns getroffen haben! Machen wir bald mal wieder, hoffe ich. Dein Foto von den Auberginen ist übrigens Spitzenklasse. Dieses Gericht ist eine Herausforderung für jede Kamera und bei mir sieht es eher aus wie Hundefutter. – Liebe Grüße!

    • Das sieht auch nur so gut aus, weil’s in einem schönen Schälchen daherkommt und die Lauchzwiebeln das „Hundefutter“ verdecken 😉
      Eigentlich steht ja noch ein Treffen beim Chinesen an (Great Wall?). Vielleicht schaffen wir’s ja noch vor Juli?
      Liebe Grüße
      Julia

    • Und, haste mal probiert? Ich mag Auberginen auch total gerne, Caponata könnte ich auch mal wieder machen. Und ich hab ein Rezept für Auberginen-Carpaccio im Visier, das ich unbedingt mal probieren möchte…
      Liebe Grüße
      Julia

  2. Freut mich, dass es Dir geschmeckt hat! 🙂
    Ich koche es meist ohne Rezept, einfach so nach Gusto, und jedes Mal schmeckt es ein wenig anders… 😉
    Es ist tatsächlich eines meiner Lieblingsgerichte, das es bei uns auch wirklich häufig gibt.

    Und, Nata kenne ich auch persönlich; die Gespräche mit ihr sind immer super. Vielleicht treffen wir uns ja auch mal. 🙂

    • Liebe Barbara,
      ja, so koche ich auch am liebsten und so schmeckt jedes Gericht je nach Stimmung manchmal anders. Die asiatische Küche (allerdings eher Vietnam, Thailand und Indien) mag ich im Moment sehr gerne. Und ich hab‘ kurz nach diesem Beitrag ein weiteres chinesisches Gericht entdeckt (bei einem kleinen, unscheinbaren, familiengeführten Chinesen hier in Nippes), das mir total gut geschmeckt hat. Muss mal versuchen, das nachzukochen… Wer weiß, vielleicht überzeugt mich die chinesische Küche ja doch noch 😉
      Würde mich sehr freuen, dich kennenzulernen! Auch Nata würde ich gerne mal wiedersehen! Sagt mir Bescheid, wenn ihr euch das nächste Mal verabredet, dann komme ich gerne dazu. 🙂
      Liebe Grüße
      Julia

      • Wir geben Bescheid! Köln ist in nächster Zeit mal wieder auf dem Plan, da sammeln sich inzwischen ja eine Menge Foodblogger… 😉

        Die chinesische Küche gibt’s so gesehen gar nicht, das Land ist ja riesig groß und entsprechend vielfältig sind die Küchenstile, die es so gibt. Bei der Auswahl und Kreativität kann man echt geniale Gerichte finden, aber vor allem im Land selbst. In Deutschland tut man sich da schwer. Bei mir auf dem Blog sind auch eher nur inspirierte Gerichte, ein paar Klassiker (wie z.B. Hühnchen mit Paprika und Erdnüssen/Cashews oder die Zwiebeln mit Rind), aber nicht so viel, meist koche ich doch nach Gefühl und schreibe nichts auf. ;_)

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