Rezension & Verlosung: „Frisch aus dem Garten“

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Die Verlosung ist beendet! Gewonnen haben: Claudia, Frl. Moonstruck und Bettina. Herzlichen Glückwunsch! 🙂 Bitte schickt mir bis spätestens nächsten Freitag eine Email (julia@loeffelgenuss.de) mit eurer Postadresse. 

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Dass ich eine große Affinität zu Holland habe, wissen alle, die mich gut kennen. Als Kind habe ich fast jede Sommerferien an der holländischen Küste verbracht. Ich liebe die Dünen, das Meer, Grolsch und Pommes Spezial. Vielleicht mag ich auch deswegen die neueste Errungenschaft aus Holland: „Frisch aus dem Garten“ ist nach der Zeitschrift „Flow“ (die ich auch sehr gerne lese) das zweite Magazin, dessen Konzept ein deutscher Verlag aus Holland übernimmt. „Frisch aus dem Garten“ ist eine Zeitschrift für Gärtnerinnen und Gärtner „vollbepackt mit praktischen Tipps zum Anbau von Gemüse, Früchten und Kräutern“, wie die Chefredakteurin Anja Klein im Vorwort der ersten Ausgabe* schreibt. Sie ist übrigens der Kölner (!!) Kopf hinter dem Blog „Der kleine Horrorgarten“, über den ich – erst kürzlich entdeckt – überhaupt auf die Zeitschrift aufmerksam wurde.

Worum geht es?

Ein Magazin „für alle, die frisches Obst und Gemüse ernten und zu köstlichen Gerichten verarbeiten wollen – ganz gleich, ob auf dem Balkon, im kleinen Stadtgarten oder großen Landgarten angebaut“, beschreibt der Verlag die Idee der Zeitschrift. „Frisch aus dem Garten“ sei informativ und unterhaltend und will zeigen, dass Gärtnern keine Wissenschaft sei, sondern vor allem Spaß mache. OK. Mal sehen. Da ich ja dieses Jahr auch unter die Gärtnerinnen gehe, werde ich wohl bald beurteilen können, ob das stimmt (warum und wieso ich das meine, könnt ihr hier lesen).

Die Zeitschrift richte sich an Post-Materialisten, die sich an Werten wie Gesundheit, Freiheit, Kultur, Bildung und Naturschutz orientieren und nicht an klassischen materiellen Werten, heißt es da. Ehm…, nun ja, das klingt mir ein bisschen zu abgehoben. Ich liebe zum Beispiel mein iPhone und auch viele andere materielle Dinge. Bin ich jetzt materialistisch? Egal, vielleicht bin ich hier zu nah am Wort… Gucken wir uns lieber die Zeitschrift an, wie sie sich präsentiert und nicht wie sie sich beschreibt:

Gestaltung

Die Gestaltung der Zeitschrift hat mich direkt angesprochen: Vintage-Optik, superschöne Fotos, schönes Handlettering, kreative Gestaltung der Seiten, kleine Zeichnungen, stimmiges Farbkonzept, Einsatz verschiedener Schriftarten und -größen.

Zeitschrift Frisch auf den Tisch

Wie meine Leser wissen, kriegt man mich schnell mit guten Fotos. Und davon gibt’s in „Frisch aus dem Garten“ eine Menge. Beim Durchblättern bekommt man Lust auf Natur: Einblicke in Gärten, Details von Blumen und Gemüsesorten, Menschen beim Gärtnern, leckere Gerichte, kleine Setzlinge (bei denen man denkt „Och bist du klein, was wirst du bloß werden?“), traumhafte Gartenhäuschen. Ich hab direkt Lust bekommen, meine Gummistiefel anzuziehen und raus aufs Feld zu gehen (bzw. zu fahren, wohne ja Mitten in der Stadt).Zeitschrift Frisch auf den Tisch
Neben dem Inhalt ist mir bei einer Zeitschrift eine ansprechende Gestaltung wichtig. Generell bin ich ein Freund von Printprodukten, die verschiedene Schriftarten, -farben, -größen etc. kombinieren. Das macht das Heft lebendig und abwechslungsreich. Wie die Natur halt auch ist, wächst ja nicht alles gleich. So einen Eindruck macht auch die Gestaltung des Heftes: ein bisschen durcheinander, auf den ersten Blick erkenn man kein Konzept. Aber vielleicht ist genau das das Konzept. Versteht ihr was ich meine? So bunt und unterschiedlich wie die Pflanzen wachsen, ist auch das Heft, in dem es ja genau darum geht…

Zum Inhalt

Also zum Inhalt kann ich nicht so viel sagen, ist für mich als Stadtkind Neuland. Von Alys Fowler hab ich zum Beispiel noch nie gehört. Die ist in England sowas wie ein Gärtner-Star… Dann gibt’s da ein Portrait von Jungs, die mit dem Ziel „Selbstversorgung und Spaß“ gärtnern (die köpfen Mittags ne Falsche Wein…weisse Bescheid… 😉 ). Lustig…
Mit Tipps, was man beim Blumentopf-Kauf beachten sollte, hab ich mich auch noch nie beschäftigt (wir haben (leider) einen kleinen Nordbalkon, auf dem nix wächst). Und über die Frage, wie man seinen Garten vor Tauben schützt, hab ich auch noch nie nachgedacht. Aber gut, zu dieser Zielgruppe werde ich ja zukünftig auch gehören – sofern wir unser „Gartenglück“-Projekt auch wirklich bis zum Ende durchziehen.

Einen großen Part nehmen Gemüse und ihre Zubereitung ein. Das wiederum ist vertrautes Terrain, da fühl ich mich wohl. Über 20 Rezepte gibt’s in dem Heft. Damit wird es auch für alle Kochbegeisterten (wie mich) attraktiv. Was ich vielleicht mal ausprobieren will, sind die Quinoa-Blumenkohl-Bärlauch-Küchlein. Die sehen verdammt lecker aus und hören sich auch gut an. Die Foodfotos sind für meinen Geschmack (natürlich) etwas zu klein, aber dafür qualitativ (Foodstyling und Fotografie) echt gut.

Zeitschrift Frisch auf den Tisch
Was mir auch sehr gut gefällt ist, dass es – außer auf den Umschlagseiten – im Heft keine Werbung gibt.

Die Zeitschrift erscheint alle zwei Monate bei ausgewählten Händlern (in Köln gibt’s sie zum Beispiel in der Bahnhofsbuchhandlung) und wird 2,90 Euro kosten.

Verlosung

Wenn ihr Lust habt, die Zeitschrift kennenzulernen, dann hinterlasst mir bis zum 28.05.2015 (24 Uhr) einen Kommentar unter diesem Beitrag (dafür einfach oben auf die Sprechblase klicken). Ich verlose drei aktuelle Ausgaben. Teilnehmen kann jeder, der Volljährig ist.

Die Gewinner wähle ich am 29.5.2015 unter allen Teilnehmern mit Hilfe der Internetseite random.org aus und gebe sie dann hier bekannt. Die Gewinner mögen mir dann bitte innerhalb von einer Woche eine Email mit ihrer Post-Adresse schicken. Wenn ich bis zum 5.06.2015 (12 Uhr) keine Email von den Gewinnern erhalte, verlose ich neu.

Datenschutz: Wenn ihr bei mir einen Kommentar hinterlasse, sieht man nur den Namen, den ihr im Kommentarfeld eingebt (kann also auch ein Fantasiename sein). Die Email-Adresse sehe nur ich, sie ist nicht öffentlich. Jede Email-Adresse wandert nur einmal in den Lostopf (mehrere Kommentare erhöhen also nicht die Gewinnchance).

Ich gebe eure Adresse dann an den Verlag weiter, der euch die Zeitschrift zuschickt. Die Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben und auch nicht für weitere Zwecke genutzt. Für den Versand übernehme ich keine Haftung.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ich behalte mir vor, die Verlosung vorzeitig abzubrechen.

Viel Glück!
Eure Julia

* Diese Rezension bezieht sich auf die erste Ausgabe der Zeitschrift, da hieß sie noch „Frisch auf den Tisch“.