Antipasti: Bruschetta con pomodoro e basilico

Antipasti: Bruschetta

Ohne Bruschetta kein Antipasti! Daher ist dieses Rezept das zweite in meiner Reihe „Antipasti-Ideen“:

So einfach dieses Gericht auf den ersten Blick scheint, man kann es ganz schön versemmeln. Hab’ ich alles schon erlebt: Brot zu hart, Brot schwabbelig, zu viel Knoblauch, zu wenig Knoblauch, zu viel Salz, zu wenig Salz… Die richtige Mischung bekommt man nur durch Ausprobieren hin.

Traut euch!
Eure Julia

Zutaten für Bruschetta con pomodoro e basilico
(für etwa 8-10 Scheiben)

400g Ciabatta
6 reife Tomaten
1 sehr kleine Knoblauchzehe
4 EL gutes Olivenöl
10 Blätter Basilikum
Salz, Pfeffer

Das Brot in Scheiben schneiden und toasten oder im Ofen backen bis es knusprig ist.

Die Tomaten waschen, den Strunk und die Kerne entfernen und in kleine Würfel schneiden, den geschälten Knoblauch mit einer Presse dazu geben.

Die Basilikumblätter waschen und grob zupfen.

Alles mit Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken und löffelweise auf das geröstete Brot geben.

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Zweierlei gefüllte Champignons

Gefüllte Champignons

Gefüllte Champignons habe ich schon in unzähligen Variationen gegessen. Sie eigenen sich hervorragend als warme Vorspeise oder kalt als Zutat auf einem Buffet. Meine beiden liebsten Rezepte für gefüllte Champignons stelle ich euch heute vor:

Die beste aller Varianten stammt von meiner Schwester Elena. Sie hat ihre gefüllten Champignons jetzt schon ein paar Mal für unseren traditionellen Familien-Oster- bzw. Weihnachtsbrunch gemacht. Ich gebe ihr Rezept hier so weiter wie sie es mir übermittelt hat. Auch sehr lecker, weil ungewöhnlich, ist das Rezept von Ottolenghi aus „Genussvoll vegetarisch“ (leicht verändert).

Welches gefällt euch besser?

Guten Appetit!
Eure Julia

 

Gefüllte Champignons nach Elena

Champignons
Frischkäse
Buscetta-Würzmischung (o.ä.)
Serranoschinken
½ Zitrone
Salz, Pfeffer
nach Belieben: Knoblauch, frische Kräuter

Zuerst müssen die Pilze geputzt werden (mit einem feuchtem Tuch abreiben) und danach die Stiele entfernt werden (vorsichtig herausbrechen).

Den Frischkäse in eine kleine Schüssel stürzen und die halbe Zitrone darüber pressen. Nach Belieben 3 oder auch 4 Esslöffel (Buscetta-)Gewürzmischung darüber geben und gut vermischen bis es wieder eine geschmeidige Masse ist. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Je nach Geschmack kann man dieser Mischung auch etwas gehackten Knoblauch oder frische (gehackte) Kräuter hinzu geben.

Die fertige Masse nun in die ausgehöhlten Pilze geben, so dass die Masse mit dem Rand des Pilzes abschließt.

Den Serranoschinken halbieren und als kleine Rolle oben drauf drapieren.

Die Pilze auf ein Backblech stellen und bei ca. 200 Grad 15-20 Minuten backen bis die Serrano-Streifen kross sind.

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Gefüllte Champignons nach Ottolenghi

4 große, braune Champignons
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 Stange Sellerie, fein gehackt
3-5 getrocknete Tomaten, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
30-50g Parmesan, fein gerieben
1 kleine Handvoll Basilikumblätter, in dünne Streifen geschnitten
1 TL Olivenöl
Salz, Pfeffer
30g Gorgonzola

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Champignons putzen und mit einem kleinen Löffel vorsichtig den Stil und einen Großteil des Inneren entfernen, so dass möglichst viel Füllung rein passt, aber die Hülle nicht auseinander bricht.

Alle Zutaten mit den Basilikumblättern vermischen, mit Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl abschmecken und in die Champignons füllen.

Auf jeden Champignon ein Stück Gorgonzola legen und bei 180 Grad so lange backen bis der Käse zerlaufen und leicht kross geworden ist (dafür vielleicht am Ende noch mal kurz den Grill anstellen).

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Asia-Gurkensalat

Asiatischer Gurkensalat

Das Rezept für diesen Asia-Gurkensalat hier ist spontan entstanden. Ich war auf der Suche nach einer frischen Gemüse-Beilage für das Schweinefleisch-Curry, das ich euch im vorherigen Beitrag vorgestellt habe.

Ich hatte in Erinnerung, dass es in Ottolenghis „Genussvoll vegetarisch“ ein Rezept für einen Gurkensalat gab, der was Asiatisches an sich hatte. Außerdem hatte ich noch Dill, Schnittlauch und Koriander übrig und so entstand aus der Idee von Ottolenghi und meinen Resten dieser leckere Asia-Gurkensalat.

Guten Appetit!
Eure Julia

Rezept für Asia-Gurkensalat
(für 2 Portionen)

1 Gurke
1 kl. Bund Dill
1 kl. Bund Schnittlauch
1 kl. Bund Koriander
1 kleine Schalotte
1 kleines Stück Ingwer
2-3 EL Reisessig (oder Zitronensaft)
2-3 EL Sesamöl (oder neutrales Öl)
2 TL Sojasoße
1 TL Currypaste (zum Beispiel selbstgemachte: Rezept gibt’s hier)
1 TL brauner Zucker
1 EL leicht geröstete Sesamkörner
(½ TL Schwarzkümmel nach Belieben)
Salz, Pfeffer

Die Gurke waschen und in dünne Scheiben schneiden/hobeln.

Die Kräuter waschen, trockenschütteln und grob hacken. Ihr müsst nicht die ganze Menge Kräuter verwenden, wenn euch das zu kräuterlastig ist, ist Geschmacksache, aber so 3 EL von jedem sollten es schon sein…

Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.

Den Ingwer fein reiben.

Die Gurke mit den Kräutern, den Zwiebelringen und dem geriebenen Ingwer mischen und das Ganze, je nach Geschmack, mit Reisessig, Sesamöl, Sojasoße, etwas Currypaste, braunem Zucker, Salz, Pfeffer und ein paar Körnern Sesam und Schwarzkümmel würzen.

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Chinesische Auberginen

Chinesische Auberginen

鱼香茄子 oder auch „yu xiang qiezi“ – so lautet der Name dieses Gerichts offiziell (für mich heißt es „Chinesische Auberginen“). Dass ich mal chinesische Zeichen auf meinem Foodblog notieren würde, hätte ich nicht gedacht. Die chinesische Küche konnte mich bisher noch nicht so recht überzeugen… Als Nata (aka Pastascuitta) mir aber von diesem Rezept hier erzählte, konnte ich nicht anders, als es auszuprobieren. Sie wiederum hat das Rezept von Barbara, ebenfalls eine Foodbloggerin, die auf „Barbaras Spielwiese“ ihre liebsten Rezepte verrät.

Nata, die übrigens Natalie heißt, war tatsächlich die erste Foodbloggerin, die ich mal persönlich und nicht nur virtuell getroffen habe (mittlerweile liegt unser Treffen aber eigentlich schon wieder viel zu lange zurück…). Ihr müsst wissen, dass hinter den Kulissen meines Foodblogs auch recht viel passiert, was mit Food zu tun hat. Auf Facebook bin ich zum Beispiel Mitglied in einer Foodblogger-Gruppe. Alles Gleichgesinnte, mit denen man sich gut austauschen kann. Das ist total praktisch, ich hab da wirklich viel übers Bloggen gelernt. Mit der ein oder anderen Foodbloggerin habe ich häufiger schon hin und her geschrieben und dachte, dass es schön wäre, wenn man sich mal persönlich trifft. Das Treffen mit Nata ist spontan entstanden. Wir waren zusammen essen (was auch sonst) und ich fand’s sehr nett. Wir haben natürlich nicht nur übers Essen gesprochen – aber auch. Und unter anderem hat Nata mir von diesem Gericht erzählt, als wir darüber sprachen, dass ich der Chinesischen Küche irgendwie nicht so viel abgewinne kann. Was ich mit diesem Rezept hier widerlege.

Lasst es euch schmecken!
Eure Julia

Rezept für Chinesische Auberginen
(für 2 Portionen)

2 Auberginen
Erdnussöl oder ein neutrales zum Braten
1-2 Knoblauchzehen
1 daumendickes Stück Ingwer
2 Frühlingszwiebeln
1 EL Sambal Oelek
1 TL Zucker
2 EL Sojasoße
1-2 EL Reisessig
Sesamöl zum Würzen

Den Knoblauch und den Ingwer schälen und sehr fein hacken.

Die Frühlingszwiebeln putzen, die Wurzel und das dunkle, trockene Grün wegschneiden und ebenfalls fein hacken.

Für die Soße Sojasoße, Zucker, Reisessig und Sambal Oelek mit etwas Sesamöl (für den Geschmack) verrühren.

Die Auberginen waschen, abtrocknen und würfeln und in sehr heißem Öl anbraten bis sie von allen Seiten eine schöne braune Farbe bekommen.
Aus dem Wok nehmen und mit der Soße vermengen.

Knoblauch, Ingwer und Frühlingszwiebeln in das restliche Öl geben und leicht anbraten. Wenn sich ein leckerer Duft entwickelt, die Auberginen samt Soße in den Wok geben, gut vermengen und noch einige Minuten braten lassen.

Eine schöne Beilage zu Reis. Oder einfach so.

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