Zitronen-Butter

Zitronen-Butter

Nach 38 Jahren habe ich letztes Jahr zum ersten Mal Heilig Abend anders gefeiert als all die Jahre zuvor. Zum ersten Mal nicht bei meinen Eltern und nicht mit meinen Schwestern. Aber aus dem „schönsten Grund der Welt“ wollten wir gerne zu Hause feiern und haben dazu meine Eltern und meine Schwiegereltern eingeladen.

Bei meinen Schwiegereltern gibt es Heilig Abend traditionell Fondue. Mhm… Soweit ich mich entsinnen kann, habe ich noch nie Fondue gegessen. Und der Gedanke, Fleisch in Fett zu brutzeln, erschien mir auch nicht sonderlich attraktiv. Überzeugen ließ ich mich schließlich, weil es dazu ja auch viele leckere Kleinigkeiten zu essen gibt (so hat Herr Löffelgenuss mich schließlich überzeugt).

Neben Stillen, Windelwechseln, Spazieren gehen, Wohnung putzen, Einkaufen, Tannenbaum schmücken und Geschenke einpacken, würde keine Zeit bleiben, diese Köstlichkeiten selber zu machen und wir entschieden uns, diese beim Feinkosthändler zu kaufen.

Aber ein Weihnachtfest so ganz ohne selbstgemachtes Essen konnte ich mir nicht vorstellen. Daher hatte ich beschlossen, zumindest die Kräuterbutter zum Fleisch selber zu machen. Die sollte natürlich auch Besonders sein und so ist diese Zitronen-Butter entstanden, die ich zusammen mit einer Tomatenbutter serviert habe (Rezept folgt im nächsten Beitrag). War super zum Fleisch!

Eure Julia

p.s. Das Fondue hat mich übrigens nicht überzeugt. Ich mag Fleisch gegrillt oder gebraten, aber in Fondue-Fett wird es ja eher gekocht. Das war nicht so mein Fall. Einerseits zu fettig, andererseits war das Fleisch innen zu trocken…

Rezept für Zitronen-Butter

250g Butter (Zimmertemperatur)
1 unbehandelte Zitrone
1 kleine Knoblauchzehe (durch eine Knoblauchpresse gedrückt)
Salz, Pfeffer

Die Zitrone unter heißem Wasser gut abwaschen und abtrocknen.

Mit einer feinen Reibe die Zitronenschale abreiben (dabei möglichst wenig von dem Weiß der Zitrone abreiben, das schmeckt etwas bitter). Die Zitrone anschließend auspressen.

Den Zitronensaft mit dem Zitronenabrieb und dem Knoblauch vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Mischung mit einer Gabel in die Butter schlagen. Das mag anfangs kaum möglich scheinen, da sich die Flüssigkeit mit der Butter nur schwer verbinden lässt, aber wenn die Butter wirklich weich ist und man etwas Geduld mitbringt, klappt es.

Print Friendly

Antipasti-Ideen

Antipasti-Ideen

Da ich sehr gerne Tapas esse, mag ich natürlich auch deren italienischen Verwandten: Antipasti. Ich liebe, es beim Essen aus vielen unterschiedlichen Gerichten zu naschen, statt ein großes Gericht mit Hauptspeise und ein oder zwei Beilagen zu essen.

Diese kleinen Appetithäppchen sind so schön gesellig: Man kann den ganzen Abend essen, ein (oder mehrere 😉  ) Gläschen Wein genießen und man merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht. Natürlich schmecken Tapas, Antipasti und Petiscos (siehe unten) am besten an einem lauen Sommerabend, in netter Gesellschaft, mit Blick auf einen wuseligen Markplatz oder – noch besser – mit Blick aufs Meer.

Aber mit einem Picknick auf dem heimischen Sofa lässt sich ein bisschen von diesem mediterranen Lebensgefühl auch in den deutschen Winter transportieren. Dafür habe ich euch hier meine liebsten Zutaten für einen Antipasti-Abend zusammengestellt und veröffentliche die Rezepte nach und nach auf meinem Blog.

Dazu schicke euch ein paar Sonnenstrahlen!
Eure Julia

p.s. Noch lieber als italienische Antipasti mag ich spanische Tapas (das liegt vermutlich auch daran, dass sie mich an meine Studienzeit in Valencia erinnern…). Meine liebsten Tapas-Ideen habe ich hier mal zusammengestellt.
Auch in der portugiesischen Küche gibt es diese kleinen Leckereien. Sie heißen dort Petiscos. Zwei Rezepte dazu gibt’s auch auf meinem Blog: Pica-Pau und Gambas Piri-Piri. Für mehr muss ich wohl oder übel noch mal in dieses schöne Land reisen 😉

Tandoori Chicken mit Laccha und Churri, Teil 2

Laccha

Hier kommen wie im vorherigen Beitrag versprochen die Rezepte für den Dip Churri und für Laccha, einen Beilagen-Salat. Beide passen perfekt zum Tandoori Chicken, sind total schlicht und stehlen dem Tandoori Chicken daher nicht die Show.

Die Rezepte stammen ebenfalls aus dem fantastischen Kochbuch „the food of india. a journey for food lovers“, das ich hier schon mal rezensiert habe und aus dem ich schon mehrere Rezepte in diesem Blog nachgekocht habe. Zum Beispiel das Chicken Tikka Masala, Naan und Chucumber Salad, Buttered Chicken, Lamm Madras und das Chana Masala.

Lasst es euch schmecken!
Eure Julia

Rezept für Laccha
(für 2 Beilage-Portionen)

2 Tomaten
½ Gurke
1 kleine rote Zwiebel
Saft einer Zitrone
Cumin, gemahlen
Chilipulver
Salz

Die Tomaten waschen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Gurke schälen und ebenfalls in Scheiben schneiden (in etwa so dick wie die Tomaten).

Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.

Auf flachen Portionstellern jeweils erst die Tomaten, dann die Gurken, darauf die Zwiebelringe anrichten.

Vor dem Anrichten Zitronensaft darüber geben und mit Cumin, Chilipulver und Salz würzen.

Rezept für Churri

300ml griechischer Joghurt
10g frische Minze
15g frischer Koriander (samt Stielen)
1 daumendickes Stück Ingwer, geschält
1 grüne Chili, entkernt
1 TL Cumin, gemahlen
½ Zwiebel

Alle Zutaten bis auf die Zwiebel in einem Mixer pürieren.

Die Zwiebel schälen, halbieren und in sehr feine Ringe geschnitten in den Dip geben.

Print Friendly

+++ Neue Kategorie! Herbst- und Winterküche +++

Spargelsuppe im Herbst, Erdbeeren im Winter, Kürbissuppe im Sommer, Steinpilzrisotto im Frühjahr? Für mich unvorstellbar. Ich mag die Vorfreude auf das Obst und Gemüse, das eine bestimmt Jahreszeit mit sich bringt.

Kocht ihr auch gerne passend zur Jahreszeit?

Dann hab‘ ich hier was für euch! Auf meiner Rezepte-Übersichtsseite findet ihr jetzt eine Kategorie mit all meinen Rezepten, die in die Herbst- und Wintermonate passen.

Hier sehr ihr ein kleine Auswahl, noch viel mehr Rezepte auf der neuen Seite. Viel Spaß beim Stöbern!

Auf dass es ein schöner, goldener Herbst wird! 😉
Eure Julia