Antipasti: Eingelegte Champignons

Antipasti: eingelegte Champions

Hier kommt nun das letzte Rezept meiner „Antipasti-Reihe“. Wieder ein Klassiker: eingelegte Champignons.

Weniger klassisch ist meine Zubereitung. Auch hier habe ich schon unzählige Varianten ausprobiert und die Champignons auf verschiedene Arten mariniert. Da ich mich gar nicht entscheiden kann, welche Variante ich am liebsten mag, stelle ich euch gleich alle drei vor. Je nachdem, mit welchen Antipasti man die Champignons kombiniert, kann man sich für die etwas fruchtigere, schlichte oder für die etwas würzigere Idee entscheiden. Oder für die Fastfood-Variante mit Maggi und Sahne (oh je, ich sehe jetzt schon einige LeserInnen große Augen machen und Foodblogger-KollegInnen den Kopf schütteln: Maggi???? Ja, Maggi. Nutze ich sonst eigentlich nur für Eier. Aber irgendwie passt das hier ganz gut….).

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Antipasti-Ideen zu einem schönen italienischen Abend inspirieren!? Auch wenn ein Picknick auf dem heimischen Sofa oder Wohnzimmerboden nicht zu vergleichen ist mit einer lauen Sommernacht in italienischen Gässchen: Ich liebe solche Abende und mir gelingt es tatsächlich häufig, mich mit leckerem Essen in eine ganz bestimmte Stimmung zu versetzten oder gedanklich in ein anderes Land zu reisen. Vielleicht klappt es bei euch ja auch.

Ich wünsche euch einen schönen italienischen Abend!
Eure Julia

Rezept für eingelegte Champignons
(für eine Antipasti-Portion)

10-15 kleine Champignons (egal ob weiß oder braun)
1 kleine Knoblauchzehe
5 Stängel glatte Petersilie
2 EL Olivenöl
2 EL Balsamico
Salz, Pfeffer
½ TL Oregano
(Alternativen: 3EL Rotwein, 5 Rosmarin-Nadeln, 1 Blatt Salbei, 1 kleine Zwiebel oder 3 EL Süße Sahne, Maggi)

Die Champignons putzen und eventuell den Stil etwas runterschneiden. Man kann die Champignons ganz lassen, halbieren oder in dünne Scheiben schneiden – schmeckt alles gut, ist Geschmackssache.

Die Petersilie waschen und die Blätter sehr fein hacken.

Die Knoblauchzehe durch eine Knoblauchpresse drücken.

Kräuter, Knoblauch, Olivenöl und Balsamico verrühren und nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.

Die halbierten oder ganzen Champignons sollten etwas länger ziehen, die in Scheiben geschnittenen Champignons können in der Marinade schon direkt serviert werden.

Alternativ, wenn’s vom Geschmack her etwas kräftiger sein soll: einige Nadeln Rosmarin, die Salbeiblätter und eine kleine Zwiebel sehr fein hacken und zusammen mit der Marinade von oben und dem Rotwein in einen kleinen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und die Champignons als Ganze Köpfe hineingeben und einige Stunden marinieren lassen.

Und noch eine Alternative: In die Marinade von oben (die ohne Rotwein) 3 EL Süße Sahne rühren und einige Spritzer Maggi geben. Die Champignons dann als ganz Köpfe einige Stunden marinieren.

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Antipasti: Caprese

Antipasti: Caprese

Ob als Zutat für einen Antipasti-Abend, als eigene große Vorspeise oder auf einem Buffet: Mit Tomate-Mozzarella (oder italienisch: Caprese) kann man nicht ganz so viel falsch machen. Es gibt nur zwei wichtige Dinge zu beachten: gute Zutaten (zum Beispiel echten Büffelmozzarella) und ausnahmsweise mal keine Experimente (kein Balsamico, keine weiteren Kräuter). 😉

Und damit wäre dies das dritte Rezept in meiner Reihe „Antipasti-Ideen“.

Als nächsten gibt’s ein paar leckere Rezepte für mariniertes Gemüse.

Bis dahin liebe Grüße!
Eure Julia

Rezept für Caprese

1 Portion Büffelmozzarella (125g)
1-2 Tomaten
6-8 Basilikumblätter
gutes Olivenöl
Salz, Pfeffer

Basilikumblätter waschen.

Tomaten waschen und Strunk entfernen.

Mozzarella und Tomaten in gleichdicke Scheiben schneiden.

Abwechselnd jeweils Tomate, Mozzarella und ein Blatt Basilikum aufeinander schichten. Mit etwas Olivenöl und wenig Salz und Pfeffer würzen. Lieber zu wenig als zu viel, nachwürzen kann man immer noch.

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Blätterteigpäckchen mit Wurstbrät

Blätterteig mit Wurstbrät

Die Idee zu diesem Rezept stammt von Herrn Löffelgenuss. Oder besser gesagt von Jamie Oliver. Herr Löffelgenuss probiert sich ja gerne durch die Rezepte dieses coolen Kochs. Und das Gericht hier kann man fast schon seinen Buffet-Klassiker nennen – ich weiß nicht, wie oft Herr Löffelgenuss die Würstchen in Blätterteig nun schon gemacht hat…

Herr Löffelgenuss’ Variante ist allerdings etwas anders als meine hier: Bei seinem Rezept bleiben die Bratwürstchen ganz, werden einmal in Blätterteig eingewickelt und geschnitten. Ich mag meine Variante lieber, weil sie hübscher aussieht 😉 Klar, es ist etwas mehr Arbeit, jedes Wurstbällchen in ein Blätterteigpäckchen zu drapieren, aber lohnt sich doch, oder?

Die Blätterteigpäckchen habe ich zum ersten Mal für ein Fingerfood-Buffet gemacht, zusammen mit „Blätterteigpäckchen gefüllt mit Ziegenkäse und Birne“. Beide Varianten kamen sehr gut an. 🙂

Falls ihr Interesse an der „Männer-Variante“ habt, sagt Bescheid, ich leite eure Anfrage gerne weiter…

Eure Julia

Blätterteigpäckchen mit Wurstbrät, Fenchel und Zitronenabrieb
(für 1 Büffetportion)

2 Portionen Blätterteig (á 270g)*
4 frische Bratwürste
ca. 20g Parmesan
1 Bio-Zitrone
1-2 EL Fenchelsamen
1 kleine, rote, getrocknete Chili
2 Eigelb, verquirlt mit einem Schluck Wasser
3-4 EL Sesamkörner

Die Bratwürste aus ihrer Haut in eine Schüssel drücken.

Den Parmesan grob hobeln.

Die Zitrone heiß abspülen und mit einer Reibe die Schale fein abreiben. (Die Zitrone könnt ihr später für Salatdressing nutzen, für das hier zum Beispiel).

Die Fenchelsamen in einem Mörser zerstoßen. Die Chili hinzugeben und ebenfalls fein mörsern.

Das Wurstbrät mit dem Parmesan, dem Zitronenabrieb, den Fenchelsamen und der Chili gut vermengen.
Ein Hinweis zu den Mengenangaben: Wir mögen den Geschmack von Fenchel sehr, daher habe ich 2 EL genommen (unseren Gästen hat’s auch geschmeckt). Ist aber nicht jedermanns Sache. Falls ihr unsicher seid, probiert es erst mal mit 1 EL. Gleiches gilt für die Menge Zitronenabrieb. Probiert erst mal ein bisschen und gebt dann eventuell noch den Rest hinzu.

Den Blätterteig ausrollen und in gleichgroße Quadrate schneiden (etwa 8x8cm, je kleiner, desto leckerer, aber auch schwieriger zu verarbeiten).

Auf jedes Quadrat gebt etwa 2 TL von dem Wurstbrät. Die Ecken vom Blätterteig führt ihr dann vorsichtig eng in der Mitte zusammen und dreht sie so zusammen, dass ein kleines Zipfelchen entsteht. Die offenen Seiten vorsichtig zusammendrücken. Da müsst ihr ein wenig experimentieren, hab ich auch, irgendwann sind die Päckchen gut verschlossen und sind auch schön anzusehen – zumindest die letzten. 😉

Zwischenzeitlich den Backofen auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Zu guter Letzt pinselt ihr die Päckchen mit Eigelb ein, legt sie mit ein wenig Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und streut etwas Sesam auf jedes Päckchen.

Die Päckchen brauchen ca. 15 Minuten, der Blätterteig sollte außen gold-knusprig sein, das Wurstbrät durchgegart. Am besten ihr probiert nach ca. 12 Minuten ein erster Päckchen. Sie schmecken übrigens warm genauso gut wie kalt (falls etwas übrig bleiben sollte).
* Ich hab fertigen Blätterteig benutzt. Die Päckchen sind auch schon viel Arbeit ohne dass man den Teig selbst macht….

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Blätterteigpäckchen mit Ziegenkäse und Birne

Blätterteigpäckchen mit Ziegenkäse und Birne

Wenn man einen Foodblog betreibt (auch wenn er nicht sehr professionell ist), meinen viele Leute, dass man unglaublich gut kochen könne und dass das Essen immer so perfekt aussieht wie auf den Fotos. Ist natürlich nicht so. Aber manchmal lasse ich mich von diesen Erwartungen leider doch beeinflussen…

Als wir mal wieder ein paar mehr Gäste als sonst einladen wollten, hab’ ich mir in den Kopf gesetzt, ein Fingerfood-Buffet zu zaubern, das nicht nur lecker ist, sondern auch gut aussieht. Gemeinsam mit meinen Mittagskolleginnen überlegte ich, welches Fingerfood wohl am besten dafür geeignet sei. Nach ein wenig Hin- und Herüberlegen kamen wir auf Blätterteig. Die Idee einer Kollegin, Ziegenkäse mit Birne und Honig zu kombinieren, fand ich toll! Außerdem hatte Herr Löffelgenuss noch ein Rezept für „Blätterteigpäckchen mit Wurstbrät, Fenchel und Zitronenabrieb“ (Rezept folgt!). Dann sollte es es noch „Albondigas en salsa de tomate“ (spanische Hackfleischbällchen in Tomatensoße, Rezept folgt auch) geben, „Gemüsesticks mit zweierlei Dips“ sowie „Smoked Salmon Rolls“.

Falls ihr also auch ein Fingerfood-Buffet plant und auf der Suche nach Ideen seid, kann ich euch diese Rezepte ruhigen Gewissens empfehlen. Ja, die Zubereitung ist recht aufwändig, aber es lohnt sich. Das Buffet sah hübsch aus und den Gästen hat’s geschmeckt (sagen sie zumindest…).

Viel Spaß!
Eure Julia

Blätterteigpäckchen mit Ziegenkäse, Birne, Honig und Rosmarin
(für 1 Buffetportion)

2 Portionen Blätterteig (á 270g)*
1 Rolle Ziegenfrischkäse
1 reife Birne
einige Nadeln Rosmarin
Honig
1 Eigelb, verquirlt mit einem Schluck Wasser

Den Blätterteig ausrollen und in gleichgroße Quadrate schneiden (etwa 8x8cm, je kleiner, desto leckerer, aber auch schwieriger zu verarbeiten).

Die Birne waschen, entkernen, entstielen und in kleine Würfel schneiden.

Auf jedes Quadrat 1/2 bis 1 Teelöffel Birnenwürfel, Ziegenfrischkäse, eine Messerspitze Honig und 1-2 Rosmarinnadeln geben. Die Ecken vorsichtig in der Mitte zusammenführen und so zusammendrehen, dass ein kleines Zipfelchen entsteht. Die offenen Seiten vorsichtig zusammendrücken. Da müsst ihr ein wenig experimentieren, hab ich auch, irgendwann sind die Päckchen gut verschlossen und sind auch schön anzusehen – zumindest die letzten. 😉

Zwischenzeitlich den Backofen auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Zu guter Letzt pinselt ihr die Päckchen mit ein wenig Eigelb ein (so glänzen sie schön und bekommen eine goldgelbe Farbe) und legt sie mit ein wenig Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

Die Päckchen brauchen ca. 10 bis 15 Minuten, der Blätterteig sollte außen gold-knusprig sein, Innen zerläuft der Käse. Am besten schmecken sie lauwarm.
* Ich habe fertigen Blätterteig benutzt. Die Päckchen sind auch schon viel Arbeit ohne dass man den Teig selbst macht….

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