Tandoori Chicken mit Laccha und Churri, Teil 2

Laccha

Hier kommen wie im vorherigen Beitrag versprochen die Rezepte für den Dip Churri und für Laccha, einen Beilagen-Salat. Beide passen perfekt zum Tandoori Chicken, sind total schlicht und stehlen dem Tandoori Chicken daher nicht die Show.

Die Rezepte stammen ebenfalls aus dem fantastischen Kochbuch „the food of india. a journey for food lovers“, das ich hier schon mal rezensiert habe und aus dem ich schon mehrere Rezepte in diesem Blog nachgekocht habe. Zum Beispiel das Chicken Tikka Masala, Naan und Chucumber Salad, Buttered Chicken, Lamm Madras und das Chana Masala.

Lasst es euch schmecken!
Eure Julia

Rezept für Laccha
(für 2 Beilage-Portionen)

2 Tomaten
½ Gurke
1 kleine rote Zwiebel
Saft einer Zitrone
Cumin, gemahlen
Chilipulver
Salz

Die Tomaten waschen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Gurke schälen und ebenfalls in Scheiben schneiden (in etwa so dick wie die Tomaten).

Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.

Auf flachen Portionstellern jeweils erst die Tomaten, dann die Gurken, darauf die Zwiebelringe anrichten.

Vor dem Anrichten Zitronensaft darüber geben und mit Cumin, Chilipulver und Salz würzen.

Rezept für Churri

300ml griechischer Joghurt
10g frische Minze
15g frischer Koriander (samt Stielen)
1 daumendickes Stück Ingwer, geschält
1 grüne Chili, entkernt
1 TL Cumin, gemahlen
½ Zwiebel

Alle Zutaten bis auf die Zwiebel in einem Mixer pürieren.

Die Zwiebel schälen, halbieren und in sehr feine Ringe geschnitten in den Dip geben.

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Maracuja-Sirup

Maracujasirup

Ihr möchtet den Sommer noch ein wenig konservieren? Probiert’s mal mit diesem Maracuja-Sirup! Nicht nur die satte gelbe Farbe erinnert mich an schöne Sommertage, auch der fruchtig-saure Geschmack gehört für mich zum Sommer dazu. Und ganz besonders zu diesem Sommer:  Denn aus dem „schönsten Grund der Welt“ gab es für mich an lauen Sommerabend 2016 statt Weinschorle Maracujaschorle… 😉

Das Rezept für den Maracuja-Sirup hab ich auf dem Blog www.nicestthings.com entdeckt. Es hat mich vor allem deswegen angesprochen, weil die Bilder so hübsch aussehen und Maracuja eine der wenigen Früchte sind, die ich gerne mag.

Man kann den Sirup auch in ein Gläschen Sekt geben, für Cocktails oder zum Backen nutzen (soll ja Leute geben, die machen sowas 😉 ). Und ob ihr’s glaubt oder nicht, ich habe sogar ein Back-Rezept (!) entdeckt (ich!!), das ich mal ausprobieren will und wofür ich den Maracuja-Sirup gut gebrauchen kann. Und zwar für diese süßen Mini-Guglhupfs (heißt es Guglhupfs oder Guglhüpfer?) aus dem Blog „Das Knusperstübchen“. Ihr dürft gespannt sein 😉

Bis dahin viel Spaß beim Sirupherstellen!
Eure Julia

Rezept für Maracuja-Sirup

(für etwa 200ml Sirup)

10 Maracujas
200ml Wasser
100g Zucker

Die Maracujas halbieren und mit einem kleinen Löffel das Fruchtfleisch rauskratzen.

Zusammen mit dem Wasser und dem Zucker in einem Topf aufkochen lassen, gelegentlich umrühren und etwa 5 Minuten köcheln lassen.

Die Masse kräftig durch ein feines Sieb streichen bis ihr möglichst viel Sirup daraus gewonnen habt.

Abkühlen lassen und in ein steriles Gefäß umfüllen.

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Basilikumsorbet

Basilikumsorbet
Wie ihr wisst, stehe ich ja nicht so sehr auf süße Sachen. Aber Sorbets finde ich ziemlich klasse, weil sie so schön erfrischend schmecken. Ehrlich gesagt habe ich aber noch nie eines selbst gemacht. Als ich in „Rezepte für einen italienischen Sommer“ dieses Rezept hier las, dachte ich, dass ich mich mit genau diesem Rezept mal an mein erstes Sorbet wagen könnte. Und ich muss sagen, dass das mit Sicherheit nicht mein letztes Sorbet war. Sehr erfrischend, sehr lecker! 🙂 Habt ihr weitere Empfehlungen für mich?

Ich wünsche euch noch einen schönen Sommer!
Eure Julia

Zutaten
(für 4 Portionen)

16 Basilikumblätter, und ein paar Basilikumblätter zum Garnieren (ich habe mehr genommen, etwa 25 große Blätter)
500ml trockener Sekt
100g Puderzucker
Saft von 1 Zitrone
4 Eiweiß*

Die gewaschenen Basilikumblätter zusammen mit dem Puderzucker, dem Zitronensaft und dem Sekt in einem Mixer auf höchster Stufe etwa 1-2 Minute mixen.

* Im Rezept wird empfohlen, Eischnee unter die Flüssigkeit zu heben, der das Sorbet cremiger machen soll. Das hat bei uns leider nicht geklappt. Sekt und Eischnee wollten sich partout nicht mischen lassen und so hatte ich unten grünes Wasser mit einer Schicht aus weißem Eischnee darüber.

Das Ganze in einen gefriergeeigneten Behälter geben und im Tiefkühler gefrieren lassen. Im Rezept steht 45 Minuten. Unser Tiefkühler ist ein bisschen Schwach auf der Brust und auch nach 3 Stunden war das Sorbet noch nicht gefroren. Ich habe es einfach über Nacht im Tiefkühler gelassen. Am nächsten Tag hab ich es kurz antauen lassen und einmal kräftig durchgerührt. Dann war’s perfekt!

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Brotsalat

Brotsalat
Ehm… Eigentlich heißt dieses Rezept Arjamolho. Es kommt aus Portugal. Und es ist eine Suppe, kein Salat. Aber das wusste ich nicht, als ich es zum ersten Mal zubereitet habe:

Wir waren letzten Sommer auf Madeira und als wir im Supermarkt ein paar Zutaten für ein Abendessen einkauften, gab es an der Kasse ganz hübsche, günstige Kochzeitschriften. Da musste ich natürlich sofort zugreifen – obwohl ich kein Wort Portugiesisch kann. Aber ich dachte mir, dass ich mit meinem Spanisch zumindest soweit komme, dass ich die Rezepte verstehe. Nun ja, hat nicht so ganz geklappt… Aber ist auch nicht so wichtig, denn dieses Rezept hat uns auch sehr gut als Salat geschmeckt 😉

Der Brotsalat schmeckt (vor allem durch die Eiswürfel) herrlich sommerlich und passt daher perfekt zum Blogevent „Zisch! Erfrisch mich!“, das Simone von „S-Küche“ auf dem Foodblog „Kochtopf“ von Zorra veranstaltet.

Im Moment hat sich der Sommer ja leider etwas zurückgezogen 🙁 Ich hoffe, diese Bild macht ein bisschen Hoffnung: ein kleiner Ort an der Westküste Madeiras. Traumhaft schön!

Madeira

Zutaten

reife, aromatische Tomaten
Weißbrot vom Vortag
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz
Oregano
Olivenöl
Weißweinessig
Eiswürfel

Die Tomaten waschen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Das Brot beidseitig mit Knoblauch einreiben und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.

Brot, Tomaten und Zwiebeln mischen und mit Olivenöl, Weißweinessig, Salz und Oregano vermengen. Eiswürfel hinzugeben und direkt servieren.

Ich wünsche euch einen schönen Sommer!
Eure Julia

Gaspacho mit Erdbeeren

Gaspacho mit Erdbeeren
Das erste Rezept, das ich euch aus dem Kochbuch „Die portugiesische Küche“ vorstellen möchte ist doch recht ungewöhnlich: Eine Gaspacho mit Erdbeeren. Warum ich ausgerechnet das ausgewählt habe? Obwohl ich doch gar nicht so der süße Typ bin? Wahrscheinlich weil ich einfach neugierig war. Und insgeheim wollte ich auch wissen, ob das vielleicht doch schmeckt. Vor allem, ob es besser schmeckt als meine geliebte Gazpacho aus Andalusien oder meine selbst kreierte Grüne Gazpacho. Auch wenn ich positiv überrascht war, schmecken mir „meine“ Gazpacho besser. Aber wer gerne Erdbeeren mag und die Kombination von Obst und Gemüse nicht scheut, der darf sich auf diese Suppe freuen. Sie ist bei hochsommerlichen Temperaturen, wie wir sie letzte Woche hatten, eine köstliche, kulinarische Abkühlung.

Zutaten
(für 8 Personen)

135ml Olivenöl
2 Knoblauchzehen, geschält
2 Stängel Thymian
50g Weißbrot (aus Weizensauerteig), ohne Kruste, gewürfelt (ich hab ein altes Brötchen genommen)
1kg Erdbeeren, gewaschen und geviertelt (ich habe nur etwa 200g Erdbeeren genommen, war trotzdem sehr erdbeerig…)
250g Gurke, geschält, entkernt und gewürfelt (ich habe etwa die doppelte Menge genommen)
120g rote Paprika, entkernt und gewürfelt (auch hier habe ich die doppelte Menge genommen)
70g grüne Paprika, entkernt und gewürfelt
120ml Tomatensaft
45ml guter Rotweinessig
1TL Salz

Für die Garnitur*:
Confierte Erdbeeren:
16 kleine Erdbeeren, halbiert
1½ EL Olivenöl
1 gehäufter EL Puderzucker

Croutons:
3 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen, geschält
200g Weißbrot (aus Weizensauerteig), ohne Kruste, klein gewürfelt (auch hier habe ich einfach ein altes Brötchen genommen)
Basilikumblätter
Pfeffer

* Die confierten Erdbeeren habe ich weggelassen. Klang mir zu süß und zu erdbeerlastig.

Ich habe (anders als im Rezept) erst mal die Croutons zubereitet. Und zwar alle zusammen, also die, die in die Suppe reinkommen und die, die oben drüber kommen.
Dafür das Brot zunächst in Würfel schneiden, den Knoblauch in Scheiben.
In einer Pfanne ordentlich Olivenöl heiß werden lassen und die Brotwürfel und den Knoblauch darin anbraten bis sie kross sind. Kurz vorm Ende habe ich die Thymianblätter hinzu gegeben.

Für die Suppe wascht ihr das Gemüse und die Erdbeeren und würfelt alles grob. Die Gurke wird geschält, die Paprika entstielt und entkernt, von den Erdbeeren das Grün entfernt.

Dann gebt ihr alle Zutaten sowie etwa ein Drittel der Croutons in einen Küchenmixer und püriert das Ganze bis eine schöne Mixtur entsteht. Wenn euch das zu flüssig ist, gebt ihr einfach noch ein paar Croutons hinzu. Wenn es zu breiig ist etwas Wasser.
Je nach Gusto schmeckt ihr mit Salz und Pfeffer ab und stellt die Suppe ein paar Stunden kalt.
Wenn es so richtig heißt draußen ist, könnt ihr, wenn ihr die Suppe serviert, noch ein paar Eiswürfel hinzugeben. Ist herrlich erfrischend!

Zum Servieren streut ihr ein paar Basilikumblätter und die restlichen Croutons darüber.

Ich bin gespannt, was ihr dazu sagt! Oder habt ihr sowas schon mal probiert? Lese gerade im Internet unzählige herzhafte Erdbeer-Gerichte… Also falls ihr eines habt, das ich unbedingt probieren sollte, immer her damit! 🙂

Ich wünsche euch guten Appetit!
Eure Julia