Antipasti: Marinierte Auberginen

Antipasti: Auberginen

So, ihr Lieben. Bis hierhin ging es in meiner Reihe „Antipasti-Ideen“ ja eher um Ideen. Kochen musstet ihr bisher weniger. Bei den nächsten drei Rezepten gibt es nun endlich was zu tun. Also Ärmel hoch und los!

Das Tüpfelchen auf dem i für einen Antipasti-Abend ist für mich lecker eingelegtes Gemüse. Wie zum Beispiel diese Auberginen hier. Es gibt sicherlich wahnsinnige viele Arten, Auberginen zu marinieren. Ich habe auch schon etliche Varianten ausprobiert und bin letztlich zu dem Schluss gekommen, dass hier gilt: je einfacher, desto besser.

Essenziell sind gutes Olivenöl, guter Balsamico-Essig und Knoblauch. Selbst auf Oregano und Petersilie könnt ihr eigentlich verzichten. Ich finde aber, da es ja um einen italienischen Abend geht, tragen sie ein bisschen zum italienischen Geschmack bei…

Die Zutaten könnt ihr direkt draußen lassen, für die gebackenen Paprika und die eingelegten Champignons (meine Rezepte verrate ich euch in den folgenden Beiträgen) braucht ihr diese nämlich auch.

Liebe Grüße
Eure Julia

Rezept für marinierte Auberginen
(für eine Antipasti-Portion)

1 Aubergine
2 EL Olivenöl
2 EL Balsamico
1 kleine Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
½ TL Oregano
10 Stängel glatte Petersilie
Olivenöl zum Anbraten

Die Aubergine waschen, den „Hut“ wegschneiden und die Frucht quer in (etwa 1cm dicke) Scheiben schneiden. Ideal ist es, wenn man die Aubergine dann mit Salz bestreut und einige Zeit ziehen lässt bis das Wasser austritt. Wenn man’s eilig hat, kann man sich das auch sparen.

Die Petersilie waschen, die Blätter abzupfen und fein hacken.

Die Scheiben in ganz wenig Olivenöl in einer beschichteten Pfanne richtig heiß anbraten bis sie schön braun werden.

Für die Marinade Olivenöl und Balsamico mischen und den geschälten Knoblauch mit einer Knoblauchpresse hinzugeben, mit Salz, Pfeffer, Oregano und Petersilie abschmecken.

Die heißen Auberginen-Scheiben in eine Schale legen und mit etwas Marinade beträufeln.

Die Auberginen schmecken jetzt schon gut. Noch besser allerdings, wenn die Marinade etwas länger Zeit hat zu ziehen.

Print Friendly

Antipasti: Caprese

Antipasti: Caprese

Ob als Zutat für einen Antipasti-Abend, als eigene große Vorspeise oder auf einem Buffet: Mit Tomate-Mozzarella (oder italienisch: Caprese) kann man nicht ganz so viel falsch machen. Es gibt nur zwei wichtige Dinge zu beachten: gute Zutaten (zum Beispiel echten Büffelmozzarella) und ausnahmsweise mal keine Experimente (kein Balsamico, keine weiteren Kräuter). 😉

Und damit wäre dies das dritte Rezept in meiner Reihe „Antipasti-Ideen“.

Als nächsten gibt’s ein paar leckere Rezepte für mariniertes Gemüse.

Bis dahin liebe Grüße!
Eure Julia

Rezept für Caprese

1 Portion Büffelmozzarella (125g)
1-2 Tomaten
6-8 Basilikumblätter
gutes Olivenöl
Salz, Pfeffer

Basilikumblätter waschen.

Tomaten waschen und Strunk entfernen.

Mozzarella und Tomaten in gleichdicke Scheiben schneiden.

Abwechselnd jeweils Tomate, Mozzarella und ein Blatt Basilikum aufeinander schichten. Mit etwas Olivenöl und wenig Salz und Pfeffer würzen. Lieber zu wenig als zu viel, nachwürzen kann man immer noch.

Print Friendly

Antipasti: Carpaccio

Antipasti: Carpaccio

Ich liiiieeebe Carpaccio! Das bisher beste Carpaccio habe ich bei Giovanni gegessen, einem kleinen Italiener direkt bei uns in der Straße. Damit es gut schmeckt, muss es richtig gutes Fleisch sein, hauchdünn geschnitten, und sehr gutes Olivenöl.

Wenn man einen guten Metzger kennt, kann man Carpaccio auch selber machen, indem man sich gut abgehangenes Rindfleisch (Filet) ganz dünn schneiden lässt. Ich hab’ es aber auch schon selbst geschnitten. Das klappt gut, wenn man es über Nacht einfriert und dann etwa 30 Minuten antauen lässt und es mit einem scharfen Messer hauchdünn schneidet. Auf jeden Fall sollte man beim Metzger erwähnen, dass man das Fleisch roh essen möchte.

Wer rohes Fleisch scheut, kann alternativ auch Bresaola nutzen. Das ist zwar etwas intensiver im Geschmack, aber auch sehr lecker (und etwas günstiger).

Das war schon das dritte Rezept in meiner Reihe „Antipasti-Ideen“. Wie bei den ersten beiden Gerichten gab es hier auch eher wenig zu tun. Keine Bange, ihr kommt schon noch ans Kochen 😉

Liebe Grüße
Eure Julia

Zutaten für Carpaccio
(für 1 Portion)

10 Scheiben hauchdünnes rohes Rinderfilet (vom Metzger eures Vertrauens) oder Bresaola
½ Zitrone
Olivenöl (sehr gutes)
40g frischer Parmesankäse
Salz, Pfeffer

nach Belieben:
10-15 Blätter Rucola
Staudensellerie, in dünne Scheiben geschnitten
Cocktailtomaten, in Scheiben geschnitten

Das Fleisch so auf dem Teller verteilen, dass der Tellerboden ganz bedeckt ist.

Kurz vor dem Servieren etwas Olivenöl darüber träufeln und ein bisschen Zitronensaft darüber pressen.

Nur minimal mit Salz und Pfeffer würzen (wenn überhaupt…).

Einige sehr dünne Parmesanscheiben darüber hobeln.

Nach Belieben könnt ihr noch mit Rucola, Staudensellerie oder Cocktailtomaten garnieren, schmeckt gut. Wobei ich sagen muss, dass ich es am liebsten ganz schlicht und nur mit Parmesan mag….

Print Friendly

Antipasti: Bruschetta con pomodoro e basilico

Antipasti: Bruschetta

Ohne Bruschetta kein Antipasti! Daher ist dieses Rezept das zweite in meiner Reihe „Antipasti-Ideen“:

So einfach dieses Gericht auf den ersten Blick scheint, man kann es ganz schön versemmeln. Hab’ ich alles schon erlebt: Brot zu hart, Brot schwabbelig, zu viel Knoblauch, zu wenig Knoblauch, zu viel Salz, zu wenig Salz… Die richtige Mischung bekommt man nur durch Ausprobieren hin.

Traut euch!
Eure Julia

Zutaten für Bruschetta con pomodoro e basilico
(für etwa 8-10 Scheiben)

400g Ciabatta
6 reife Tomaten
1 sehr kleine Knoblauchzehe
4 EL gutes Olivenöl
10 Blätter Basilikum
Salz, Pfeffer

Das Brot in Scheiben schneiden und toasten oder im Ofen backen bis es knusprig ist.

Die Tomaten waschen, den Strunk und die Kerne entfernen und in kleine Würfel schneiden, den geschälten Knoblauch mit einer Presse dazu geben.

Die Basilikumblätter waschen und grob zupfen.

Alles mit Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken und löffelweise auf das geröstete Brot geben.

Print Friendly

Tabouleh mit Feta und Granatapfelkernen

Tabouleh mit Granatapfelkernen und Feta

Wisst ihr, was krass ist? Dieses Tabouleh – Rezept schlummert schon seit über drei Jahren in meiner Rezeptesammlung und hat es irgendwie nie bis zur Veröffentlichung geschafft. Endlich bekommt es nun seinen Auftritt! Warum ich es bisher nicht veröffentlicht habe?

Dieser Tabouleh – Salat war eines der ersten Gerichte, die ich damals fotografiert habe – bevor mein Foodblog überhaupt „das Licht der Welt erblickte“. Ich hab’ grad mal nachgeschaut: Das erste Foto (siehe unten) habe ich im November 2012 gemacht. Gruselig sieht das aus, nicht wirklich appetitanregend…. In dem Sommer kam mir die Idee, die Rezepte, die bisher auf meinem Rechner schlummerten, zu veröffentlichen. Eigentlich lege ich am liebsten sofort los, wenn ich eine Idee habe. Aber hier war meine Geduld gefordert, ich brauchte ja Fotos zu den Rezepten. Also wagte ich mich an die Foodfotografie heran. In sehr kleinen Schritten und durch Learning by Doing, wie man an den verschiedenen Fotos zu diesem Gericht gut sehen kann:

Tabouleh

Erste Schritte in der Food-Fotografie: November 2012. Ausbaufähig…

Tabouleh

Juli 2013: Die Arbeit mit Blende und Zeit klappt hier schon besser. Aber das Foodstyling… nun ja…

Tabouleh

Juni 2014: Eigentlich nicht schlecht. Aber so richtig zufrieden bin ich nicht…

Tabouleh mit Granatapfelkernen und Feta

Februar 2016: Endlich zufrieden! 🙂

Als ich Silvester auf einer Party eine Tabouleh – Variante mit Feta und Granatapfelkernen probierte, die ich unbedingt nachkochen wollte, bot sich also noch einmal die Möglichkeit, ein Foto von dem Gericht zu machen. Et voilá! Diesmal bin ich zufrieden und kann euch nun endlich das Rezept samt (hoffentlich) appetitmachendem Foto anbieten. 🙂

Darf ich euch an dieser Stelle mal was fragen: Wie wichtig sind euch schöne Fotos zu Rezepten? Mir sind sie total wichtig, da sie – neben dem Titel des Rezeptes – für mich ausschlaggebend sind, wenn ich in Foodblogs oder Kochzeitschriften stöbere. Aber manchmal frage ich mich, ob ich zu anspruchsvoll bin. Wie dem Tabouleh – Rezept geht es nämlich noch ein paar anderen Kandidaten, die ihr Dasein auf meinem Rechner fristen und die ich nicht veröffentlichen mag, weil ich die Fotos einfach nicht ansprechend finde. Eigentlich viel zu schade um die Rezepte…

Jetzt aber erst mal guten Appetit!
Eure Julia

Rezept für Tabouleh mit Feta und Granatapfelkernen
(für 1 Buffet-Portion)

250g Couscous (schmeckt auch mit Bulgur oder Hirse)
400ml Wasser
4 Tomaten
½ Schlangengurke
1 mittelgroße Zwiebel
1 EL Minze, fein gehackt
6-8 EL glatte Petersilie, grob gehackt
100g Feta
Kerne eines halben Granatapfels
4 EL gutes Olivenöl
Saft einer Zitrone (frisch gepresst)
1 EL gekörnte Gemüsebrühe
1 EL Harissa-Paste (alternativ geht auch je ½ TL Cumin-Pulver, Chili-Pulver, Koriander-Pulver, Paprika-Pulver)
Salz, Pfeffer
(nach Belieben: je 1 EL Basilikum, Koriander, Liebstöckel, frisch gehackt, 1 TL frisch geriebener Ingwer)

Das Wasser mit der Brühe und der Harrissa-Paste (oder den Gewürzen) in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Den Topf vom Herd nehmen und den Couscous einrühren, aufquellen und abkühlen lassen.

Die Tomaten von Kernen, Strunk und Saft (auf die Schnelle geht’s auch mit Saft und Kernen, dann wird es etwas wässriger…) befreien und sehr fein würfeln, die Gurke (mit Schale) und die geschälte Zwiebel ebenso.

Das Gemüse und die Kräuter mit dem Couscous vermengen und mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken. Ich find’s sehr lecker, wenn man als Kräuter auch noch Basilikum und Liebstöckel hinzugibt und etwas frisch geriebenen Ingwer.

Den Feta klein würfeln und die Granatapfelkerne vorsichtig aus dem Granatapfel befreien und untermischen.

Print Friendly