Radieschenschaumsüppchen

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Unsere erste Ernte im Projekt „Gartenglück“ waren Radieschen (hier habe ich darüber berichtet). Ich musste nicht lange überlegen, was ich mit diesem hübschen Gemüse anstelle. Es sollte auf jeden Fall ein besonderes Gericht werden, in dem Radieschen die Hauptrolle spielen. Wie zum Beispiel in diesem Radieschenschaumsüppchen hier. Die Kombination mit dem Petersilien-Öl und den Knoblauch-Zimt-Croutons ist Geschmacksexplosion pur!

Radieschensuppe

Vorweg mussten die Radieschen natürlich zum Fotoshooting bei mir, bei dem sie sich sehr gut gemacht haben, wie ihr oben seht. 😉

Habt ihr weitere Ideen für (gerne auch ungewöhnliche) Rezepte mit Radieschen? Es wachsen auf unserem Acker nämlich immer noch welche vor sich hin…

Liebe Grüße
Eure Julia

Rezept Radieschenschaumsüppchen mit Petersilien-Öl und Knoblauch-Zimt-Croutons
(für 4 Personen)

3 Bund Radieschen
80g Schalotten
80g kalte Butter
1 EL Ahornsirup
700ml Gemüsebrühe
80g Schlagsahne
Salz

Für das Petersilien-Öl:

1 Bund Petersilie
4 Walnusskerne
800ml kaltes Traubenkernöl
Salz

Für die Zimt-Croutons:
3 Scheiben Toastbrot
2 Knoblauchzehen
Butter
Olivenöl
Salz
1 Msp. gemahlener Zimt
Das Petersilien-Öl zubereiten:

Die Petersilie abspülen, trockenschütteln und grob hacken.

Die Walnüsse (selbstredend ohne Schale) zusammen mit der Petersilie und dem Öl kurz pürieren.

Durch ein Sieb passieren und mit Salz abschmecken.

Die Zimt-Croutons zubereiten:

Den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden.

Das Toastbrot von der Rinde befreien und in kleine Stück würfeln.

Butter, Olivenöl und Knoblauch in einer großen Pfanne erhitzen. Die Brotwürfel hinzugeben und goldbraun rösten. Von der Herdplatte nehmen und mit Salz und einem Hauch Zimt abschmecken.

Die Suppe zubereiten:

Die Radieschen putzen und die Wurzeln wegschneiden. 4-6 Radieschen zum Garnieren Beiseite legen. Die restlichen Radieschen grob würfeln. Die Garnitur-Radieschen in feine Stifte schneiden.

Sahne schlagen.

Die Schalotten schälen, würfeln und in etwas Butter glasig dünsten. Die grob gewürfelten Radieschen hinzugeben und einige Minuten mitdünsten.

Mit Ahornsirup glasieren und mit der Gemüsebrühe ablöschen.

Zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen.

Die Suppe pürieren und ggf. noch mal mit Ahornsirup und Salz abschmecken. Durch ein Sieb passieren damit eine feine Masse entsteht. Ein paar Flocken Butter sowie die Sahne mit einem Schneebesen untermixen und schaumig schlagen.

Zum Servieren die Suppe in tiefe Teller geben und mit den Radieschen-Stifen, ein paar Tropfen Petersilien-Öl und einigen Croutons servieren.

Das Rezept stammt übrigens aus der Kochzeitschrift „Lust auf Genuss“ (3/2014).

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Spargelsuppe

Spargelsuppe

Im vorherigen Beitrag habe ich euch ja von meiner Sturheit berichtet, Spargel eigentlich nur in der klassischen Form mit Kartoffeln und Schinken zu essen. Seit ich denken kann, esse ich aber auch gerne Spargelsuppe – am liebsten selbstgemacht. Über die Jahre habe ich mein Rezept für Spargelsuppe perfektioniert. Das ist dabei herausgekommen:

Ihr benötigt (für etwa 3 Teller Suppe):

Schalen von 1 Kilo Spargel (den kann man dann z.B. klassisch als Hauptspeise servieren)
plus 6 Stangen Spargel
Zucker
Salz
Butter
Mehl
Schlagsahne
Pfeffer
Muskat

Den Spargel gründlich waschen und schälen.

Die Schalen in etwa 1 Liter Wasser mit 1 TL Salz und 1 TL Zucker zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und etwa 20 Minuten köcheln lassen.

6 Stangen Spargel sehr fein würfeln.

In einem weiteren Topf etwa 3 EL Butter schmelzen und 2 EL Mehl darin einrühren bis eine cremige Masse entsteht. Das Spargelwasser (ohne die Schalen) hinzugeben (Schalen gut ausdrücken) sowie die Spargelwürfel und noch mal etwa 5-10 Minuten köcheln lassen.

Je nach Geschmack mit Zucker, Salz, einem Hauch frisch gemahlenem Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss sowie einem Schuss Sahne abschmecken.

In vorgewärmten Teller heiß servieren.

Guten Appetit!
Eure Julia

Rindfleisch mit Asia-Frühlingsgemüse

Rind mit Asia-Frühlingsgemüse

Mhm, ich erinnere mich gar nicht mehr genau daran, wann wir dieses Rezept hier zum ersten Mal ausprobiert haben. Ich meine, es war kurz nachdem wir umgezogen sind…
Für die asiatische Küche sind wir ja immer zu begeistern und für Herrn Löffelgenuss ist ja erst ein Gericht, das Fleisch enthält, ein richtig leckeres Gericht. 😉 Das Kochbuch, aus dem dieses Rezept stammt, ist daher auch ganz nach seinem Geschmack: Es heißt schlicht „Fleisch“ und stammt aus der Brigitte-Kochbuchreihe.

Guten Appetit!
Eure Julia

Rezept: Rindfleisch mit Asia-Frühlingsgemüse
(für 3-4 Portionen)

300g Hüftsteak
125g frische Schiitake-Pilze, in Scheiben geschnitten
250g frische Austernpilze, in Scheiben geschnitten
125g Zuckerschoten, blanchiert und in feine Streifen geschnitten
1 Bund Lauchzwiebeln, den hellen Teil in dünne Streifen geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 rote Paprikaschote, in feine Streifen geschnitten
1 grüne Chili, in feine Ringe geschnitten
1 kleiner Bund frischer Koriander, grob gehackt
2 Stängel frische Minze, fein gehackt
ca. 75g frische Sprossen
2 EL Sesamöl
2 EL Sonnenblumenöl

für die Soße:
1 EL Austernsoße
1 EL Weißwein
1 EL Sojasoße
1 TL Zucker
Brühe
Salz, Pfeffer

Das Rindfleisch waschen, abtrocknen, in fingerdicke Streifen schneiden und mit Salz und Pfeffer einmassieren.

In einem Wok die Öle erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten und herausnehmen. In dem verbliebenen Fett die Pilze, Knoblauch, Chili, Zuckerschoten, Paprika und Lauchzwiebeln kurz anbraten – das Gemüse sollte noch knackig bleiben. Kurz vor Ende noch die Sprossen und die Soße hinzugeben und für kurze Zeit mitgaren.

Vor dem Servieren Koriander und Minze untermischen.