Salatsoßen: Zitronen-Dressing

Zitronen-Salatdressing

Dieses einfache Dressing aus frischen Zitronen weckt bei mir Kindheitserinnerungen. Ich erinnere mich an den großen ovalen Küchentisch an dem wir uns als Kinder nach unseren Eskapaden alle versammelten, an Schatzfunde im Bauschutt, an Zelten im Garten, an den Mampfweibervampierclub (Gruß an Britta!), an heimliches Fernsehgucken, an Zirukusaufführungen… Das liegt vermutlich daran, dass diese Soße bei uns zu Hause ein Klassiker war. Wann immer es grünen Salat gab, war er mit diesem Dressing angemacht – zumindest in meiner Erinnerung. Daher kommt diese Soße in meiner „Salatsoßen-Übersicht“ auch auf Platz 1. Ich esse sie heute noch fruchtbar gerne 🙂

Es lebe die Salatsoße!
Eure Julia

Zutaten
(für 1 kleinen Kopf Salat)

Saft einer halben Zitrone
ca. 4 EL Olivenöl
1 halbe Zwiebel
½ TL gekörnte Gemüsebrühe
1 TL Senf
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer
(nach Belieben: 1 sehr kleine Knoblauchzehe)
(nach Belieben: 1 kleine, weichgekochte Kartoffel, Essigessenz)

(Vorweg: Ich mische die Zutaten meiner Salatsoßen immer Freischnauze, weil ich es mal würziger, mal cremiger, mal sauer etc. haben möchte. Daher fällt es mir schwer, euch genau zu sagen, wie viel ihr von welchen Zutaten nehmen sollt. Die Liste oben ist ein Richtwert. Schaut selber, wie ihr es lieber mögt, ob eher sauer (also mehr Zitrone), lieber milder (dann weniger Brühe und Salz) oder etwas süßer (dann natürlich ein bisschen mehr Zucker). Falsch machen könnt ihr nix! 😉 )

Den Zitronensaft mit dem Senf, der Brühe, etwas Salz und Pfeffer und dem Zucker verrühren. Dann solange Olivenöl unterrühren bis eine cremige Soße entsteht.

Die geschälte Zwiebel ganz, ganz fein hacken (das nennt man dann Brunoise, hab‘ ich mal in einem Kochkurs gelernt…) und unter die Soße mischen. Je nach Geschmack noch mal nachwürzen.

Richtig lecker wird es, wenn man eine kleine geschälte Knoblauchzehe, durch eine Knoblauchpresse gedrückt, hinzugibt. Davon darf es dann aber wirklich nur eine Messespitze sein, sonst ist der Knoblauchgeschmack zu dominant. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass an jede gute Salatsoße ein Hauch Knoblauch gehört 😉

Dieses Dressing passt ganz hervorragend zu einfachem Kopfsalat, Lollo Rosso oder Lollo Bianco. Wir essen den Salat übrigens gerne ohne jede weitere Gemüse-Zutat, nur Salat und Dressing.

Für Feldsalat verfeinere ich dieses Dressing gerne mit einer weich gekochten und mit einer Gabel sehr fein gedrückten Kartoffel. Den Kartoffelbrei dann einfach unter die Soße mischen und nach Belieben dann noch mit einem kleinen Schuss Essigessenz oder etwas mehr Zitronensaft abschmecken. Bei diesem Dressing nutze ich dann meist auch eine ganze Zwiebel.

p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Salatsoßen-Reihe“, in der ihr noch weitere Ideen für Salatsoßen findet.

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Linsen-Spinat-Suppe

LinsenSpinatSuppeDas Rezept für diese köstliche Suppe habe ich aus einem Kochkurs der Kölner „Kochschule Ehrenfeld“ mitgebracht. Vor einigen Jahren hat Herr Löffelgenuss mir zum Geburtstag einen gemeinsamen Kochkurs dort geschenkt. Das Motto: „Liebe geht durch den Magen“. (…). Der Kochkurs ist jetzt schon ein paar Jährchen her, aber Liebe geht bei uns immer noch durch den Magen 😉

Gleichzeitig freue ich mich, mit diesem Rezept zum „Linsen-Event“ von Tina von „Lunch for One“ beizutragen.

Zutaten
(für 6-8 Portionen)

500g Linsen (z.B. rote Linsen, oder aber Linsensorten wild mischen. Dann bitte ggf. unterschiedliche Garzeiten beachten.)
200g Blattspinat
30g Koriander, Blätter gezupft
2 Zwiebeln, fein gehackt
Schale einer unbehandelten Zitrone, fein reiben
2 EL Kreuzkümmel
100 ml Weißwein
1,5-2 Liter Gemüsebrühe
2 EL Knoblauchöl (alternativ 2 feingehackte Zehen)
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Zwiebeln in etwas Olivenöl andünsten bis sie weich sind. Mit Weißwein ablöschen und mit der Brühe aufgießen.

Zitronenabrieb, Kreuzkümmel, Knoblauchöl und die Linsen hinzugeben. Aufkochen, die Hitze reduzieren und solange köcheln lassen bis die Linsen gar sind (Garzeit steht auf der Packung, bei roten Linsen etwa 15 Minuten).

Kurz bevor die Linsen gar sind, die Korianderblätter und den Spinat hinzugeben und einige Minuten mitköcheln lassen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß servieren.

Guten Appetit!
Eure Julia