Feldsalat mit Ofengemüse

Das Rezept für diesen leckeren Feldsalat mit Ofengemüse wollte ich euch schon ganz lange gezeigt haben. Aber „aus dem schönsten Grund der Welt“ bin ich noch nicht dazu gekommen (es scheiterte meist daran, dass ich keine Zeit hatte, ein vernünftiges Foto zu machen. So richtig zufrieden bin ich mit diesem hier auch nicht…). Dabei gab es diesen Salat in den vergangenen Wochen bei uns sehr häufig. Ebenfalls „aus dem schönsten Grund der Welt“: dieser kostet mich nämlich ganz schön viele Kalorien (ich komme mit Essen kaum nach!) und er „raubt“ mir ziemlich viel Zeit, so dass es in der Küche unter der Woche oft schnell gehen muss. Da kommt dieser Salat genau richtig: er hat alles, was mein Körper gerade so braucht: Vitamine, ein paar Kohlenhydrate, Eiweiß und liegt nicht schwer im Magen. Aber vor allem lässt er sich gut vorbereiten und ist schnell gemacht.

Inspiriert hat mich zum Rezept übrigens eine sehr gute Freundin, die ebenfalls vor kurzem Mutter geworden ist. Leider wohnt sie mittlerweile viel zu weit weg und wir sehen uns viel zu selten! Dabei ist sie so eine gute Ratgeberin und noch dazu eine gute Köchin. Als wir sie Ende April besucht haben, gab es als Vorspeise diesen ähnlichen Salat hier. Er erinnert mich daher auch immer ein bisschen an sie, was den Salat noch einmal etwas leckerer macht 😉 Von ihr habe ich übrigens auch noch ein sehr leckeres Kürbissuppen-Rezept, das ich euch sicherlich auch noch mal zeigen werden.

Guten Appetit!
Eure Julia

Rezept für Feldsalat mit Ofengemüse
(für 4 Portionen)

300-400g Feldsalat
1 kleiner Hokkaido Kürbis
2 kleine Zucchini
8-10 kleine Kräuterseitlinge
6 dicke Knoblauchzehen
6 Zweige Rosmarin
2 Stück Ziegenkäserolle
5 EL Olivenöl
4 EL Balsamico
2 EL grobkörniger Senf
Salz
Pfeffer
grobes Salz
Kürbiskernöl

Den Salat waschen und trockenschleudern. Dicke Wurzeln entfernen.

Für die Salatsoße Balsamico mit Olivenöl und Senf gut vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Kürbis und Zucchini waschen und in etwa gleichgroße, mundgerechte Stücke schneiden.

Die Kräuterseitlinge putzen und – je nach Größe – vierteln oder achteln.

Den Knoblauch mit Schale etwas andrücken (geht gut mit einem großen Messer).

Den Ziegenkäse grob bröseln.

Das Gemüse (am besten in verschiedene Bahnen aufgeteilt) auf einem oder zwei Backblechen verteilen (am besten auch Backpapier benutzen), die Knoblauchzehen dazwischen legen und über das Gemüse die Rosmarinnadeln verteilen. Das Ganze mit Olivenöl beträufeln und bei 200 Grad unter dem Backofengrill für etwa 15 Minuten grillen. Wer das Gemüse etwas weicher mag, lässt es etwas länger drin.

Die Knoblauchzehen vom Blech fischen. Wer mag kann ein paar Zehen, wenn sie so richtig schön weich geworden sind (dazu müssen sie allerdings länger als 15 Minuten grillen), zerdrückt in die Salatsoße geben.

Den Feldsalat mit der Salatsoße vermengen und auf Tellern portionieren. Jeweils eine Portion Ofengemüse über dem Salat verteilen, ebenso wie ein den Ziegenkäse.

Mit grobem Salz und Kürbiskernöl beträufeln.

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Thailändischer Fastfood-Nudelsalat

Thailändischer Fastfoodnudelsalat

Unter Foodbloggern ist es ziemlich verpönt, mit Fertigprodukten zu kochen. Verständlich, denn die meisten von uns verstehen unter Kochen das kreative Arbeiten mit frischen Lebensmitteln. Aber es gibt Tage, an denen auch bei mir mal ein Fertigprodukt auf dem Teller landet. Wie zum Beispiel bei diesem Thailändischen Fastfood-Nudelsalat.

Es ist schon komisch, ich esse tatsächlich einfach gerne frische Zutaten und Fertigprodukte schmecken mir einfach nicht. Das hat, meine ich, auch nichts mit meinem Kopf zu tun (also dass ich darüber nachdenken würde, was in Fertigprodukten so drin ist…). Sie schmecken mir einfach nicht. Das stelle ich oft in der Mittagspause fest: Für den „Notfall“ (wenn es vom Vortag keine Reste gab oder ich zu faul war, etwas vorzubereiten) habe ich zum Beispiel Pastasoße aus dem Glas neben ein paar Aktenordnern versteckt, die dann über meine eingefrorenen (und wieder aufgetauten) Nudeln kommt. Oder halt diese Tüten-Ramen-Noodle Soup hier, idealerweise gepimt mit diesen Zutaten.

Noch ein Anekdötchen zum Thema Fertigprodukte:
Meine Schwester erzählte mir mal, dass die Mutter von ihrem Freund neulich mal auf meinem Foodblog war. Und sie war etwas verwundert „Ich dachte, deine Schwester kocht nicht mit Dosen- oder Fertigprodukten…“, meinte sie. Sie hat wohl mein Chili con carne-Rezept gelesen. Das war (bis heute) das einzige Rezept auf meinem Blog, in dem ich Fertigprodukte genutzt habe! Hoffentlich denkt sie nicht „Kennste einen, kennste alle.“ Hach…

Wie ist eure Einstellung zu Fertigprodukten? Was, meint ihr, kann man ganz gut essen, was geht gar nicht?

Viele Grüße
Eure Julia

Rezept „Thailändischer Fastfood-Nudelsalat“
(für 1 Person)

1 Paket Ramen Noodle Soup Typ „Shrimp“
4 Stängel frischer Koriander, Blätter grob gezupft
3 braune Champigons, halbiert und in feine Scheiben geschnitten
½ rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
1 rote Chili (entkernt), in feine Ringe geschnitten
½ rote Paprika (entkernt), in feine Stifte geschnitten
1 Möhre, in feine Stifte geschnitten
Saft einer ½ Limette

Die fertige Gewürzmischung aus der Packung in eine Suppenschüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen, das Nudelnest da hinein legen, den Limettensaft und gerade so viel Wasser hinzugeben, dass das Nudelnest gerade bedeckt ist. Zugedeckt etwa 5 Minuten ziehen lassen, bis die Nudeln die Brühe komplett aufgesogen haben.

Das Gemüse unter die warmen Nudeln mischen und servieren.

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Winter-Salat // Chicorée mit Mandarinen und Walnüssen

WintersalatDas hier ist ein Vitaminbomben-Salat für Wintertage (daher auch der wahnsinnig kreative Name…). Den hab‘ ich mal spontan mit meiner Mutter gemacht als der Chicorée weg musste. Ich weiß, das ist keine Wahnsinnserfindung und die meisten von euch kennen das Rezept wahrscheinlich schon, aber da ich ihn im Winter sehr gerne esse, darf er in meiner Rezepte-Sammlung nicht fehlen.

Aber vielleicht ist diese Variante ja neu für euch. Wie sieht euer liebstes Wintersalat-Rezept aus? Und wenn ihr dieses hier kennt, macht ihr den Salat genauso an oder wie sieht er bei euch aus? Bin neugierig und immer auf der Suche nach leckeren Salat-Rezepten, die auch in den Winter passen….

Zutaten
(für 4 kleine Portionen)

2 Chicorée
1 kleiner Kopf Eisbergsalat
3-4 frische Mandarinen
8 Walnüsse
4 EL Schmand
Saft einer halben Orange
1 TL Honig
½ TL gekörnte Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

Bei beiden Salaten die äußeren Blätter und den Strunk entfernen. Die Salate dann halbieren und quer in dünne Streifen schneiden.

Die Mandarinen pellen und vorsichtig aus ihrer Haut befreien. Ich weiß, das ist sehr aufwendig. Einfacher geht es mit Mandarinen aus der Dose, aber der Geschmack ist dann ein ganz anderer…

Die Nüsse grob hacken.

Für die Soße den Schmand mit dem Saft der Orange mischen, mit Salz, Pfeffer, Honig und Brühe abschmecken.

Die Salate mischen und die Soße unterrühren. Vorsichtig die Mandarinen-Filets und die Walnüsse unterheben.

Guten Hunger bzw. gute Gesundheit!
Eure Julia

Grüne Gazpacho

Grüne Gazpacho
Wie ihr wisst, war ich letzte Woche in Polen. In dieser einen Woche habe ich gefühlt 2 Kilo zugenommen. Mindestens! Denn nicht nur gab es morgens im Hotel ein reichhaltiges Frühstücksbuffet; Mittags haben die Gastgeber es gut mit uns gemeint und uns in die Köstlichkeiten der polnischen Küche eingeführt: Es gab vorweg eine deftige Suppe, als Hauptspeise Fleisch mit verschiedenen Beilagen und zum Nachtisch ein Stück Kuchen. Abends waren wir dann in der Lubliner Altstadt unterwegs und probierten uns ein weiteres Mal durch für uns fremde Küchen – zum Beispiel die jüdische.
Ihr könnt euch denken, dass mir nach dieser Woche erst mal nach gesunder, leichter Küche war. Da kam mir dieses Gericht hier in den Sinn. Ich hatte es vorher schon mal als „Grünen Smoothie“ probiert, aber als Grüne Gazpacho (analog zu ihrer roten, spanischen Schwester) ist die Suppe bei den aktuellen Temperaturen die perfekte Abendmalzeit.

p.s. Es scheint, als sei die polische Küche in diesem Beitrag nicht so gut weggekommen. Zu Unrecht. Mir hat sie gut gefallen, so dass ich mir das ein oder andere Rezept besorgen will und es nachkochen werde. Wenn’s gut schmeckt, werde ich es hier auch veröffentlichen.

Zutaten
(für 4 Portionen)

2-3 dicke Handvoll frischer Blattspinat
1 Handvoll Basilikumblätter
1 Handvoll glatte Petersilie (ruhig mit Stilen)
2 Tomaten
2 Stangen Sellerie
1 kleine Knoblauchzehe
½ Avocado
½ Apfel (Granny Smith)
½ Birne
½ Kiwi
½ grüne Paprika
½ Schlangengurke
Saft einer ½ Zitrone
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Wasser

Obst und Gemüse grünlich waschen (und ggf. entkernen, aber nicht schälen) und in mundgerechte Stücke schneiden. Je nachdem wie groß euer Küchenmixer ist (ein Standmixer ist ideal), gebt ihr immer wieder eine Handvoll Obst und Gemüse mit etwas Wasser in den Mixer und püriert die Masse zu einem Brei. Diesen drückt ihr dann durch ein feines Sieb und schmeckt die Suppe mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer.
Eiskalt servieren (zum Beispiel mit Eiswürfeln oder eine Nacht im Kühlschrank stehen lassen).
Wenn es etwas nahrhafter sein soll, dann könnt ihr noch etwas Feta oder Schafskäse in die Suppe bröseln. Schmeckt auch mhmlecker!

Ich wünsche euch einen lauen Sommerabend!
Eure Julia