Tandoori Chicken mit Laccha und Churri, Teil 2

Laccha

Hier kommen wie im vorherigen Beitrag versprochen die Rezepte für den Dip Churri und für Laccha, einen Beilagen-Salat. Beide passen perfekt zum Tandoori Chicken, sind total schlicht und stehlen dem Tandoori Chicken daher nicht die Show.

Die Rezepte stammen ebenfalls aus dem fantastischen Kochbuch „the food of india. a journey for food lovers“, das ich hier schon mal rezensiert habe und aus dem ich schon mehrere Rezepte in diesem Blog nachgekocht habe. Zum Beispiel das Chicken Tikka Masala, Naan und Chucumber Salad, Buttered Chicken, Lamm Madras und das Chana Masala.

Lasst es euch schmecken!
Eure Julia

Rezept für Laccha
(für 2 Beilage-Portionen)

2 Tomaten
½ Gurke
1 kleine rote Zwiebel
Saft einer Zitrone
Cumin, gemahlen
Chilipulver
Salz

Die Tomaten waschen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Gurke schälen und ebenfalls in Scheiben schneiden (in etwa so dick wie die Tomaten).

Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.

Auf flachen Portionstellern jeweils erst die Tomaten, dann die Gurken, darauf die Zwiebelringe anrichten.

Vor dem Anrichten Zitronensaft darüber geben und mit Cumin, Chilipulver und Salz würzen.

Rezept für Churri

300ml griechischer Joghurt
10g frische Minze
15g frischer Koriander (samt Stielen)
1 daumendickes Stück Ingwer, geschält
1 grüne Chili, entkernt
1 TL Cumin, gemahlen
½ Zwiebel

Alle Zutaten bis auf die Zwiebel in einem Mixer pürieren.

Die Zwiebel schälen, halbieren und in sehr feine Ringe geschnitten in den Dip geben.

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Indisches Gemüsecurry

Indisches Gemüsecurry

Jette* von „Lanis Leckerecke“ hat mich in einem Facebook-Kommentar dezent darauf hingewiesen, dass in meiner „Ode an den Blumenkohl“ ein Curry-Rezept fehle, darin mache sich Blumenkohl doch auch ganz gut. Recht hat sie! Dass solch ein Rezept sogar auf meinem Rechner schlummert, hatte ich tatsächlich vergessen. Oder besser gesagt ignoriert, weil ich – mal wieder – mit dem Foto nicht zufrieden war (dieses Schicksal trifft leider einige meiner Rezept…). Dass ich das Bild einer intensiven Photoshop-Behandlung unterzogen habe, macht es nicht viel besser, (Farben sind zu intensiv…) aber irgendwie ist es auch bekloppt, dass ich die Rezepte aus den Anfängen meines Foodblogs alle noch mal nachkoche, nur weil ich das Foto noch mal neu machen möchte… Die Zeit sollte ich doch lieber in neue Rezepte investieren.

Woher ich dieses Rezept für das Indische Gemüsecurry habe, weiß ich leider nicht mehr. Aber ich erinnere mich noch daran, wie es dazu kam, dass ich es gekocht habe: Nachdem ich im Kino eine Dokumentation über die Ursprünge des Yoga in Indien gesehen habe, hatte ich voll Lust auf indisches Essen.

Obwohl ich in einer Millionen-Stadt lebe, die kulinarisch wirklich viel zu bieten hat, habe ich leider noch keinen Inder in Köln gefunden, von dem ich so richtig überzeugt bin (vielleicht bin ich ein bisschen verwöhnt von den indischen Restaurants in England…). Bevor ich also Geld in die Hand nehme und hinterher vermutlich enttäuscht bin, dachte ich, koche ich lieber selbst. Nach einer kleinen Internet-Recherche bin ich auf dieses Rezept gestoßen, hab durch etwas Probieren die Mischung verändert und bin begeistert.

Wenn jemand einen Tipp für einen guten Inder in Köln hat: immer her damit! Jetzt aber erst mal guten Appetit bei diesem indischen Blumenkohl-Rezept!

Eure Julia

* Es gibt ja mittlerweile unzählig viele deutsche Foodblogs im Netz. Was Jettes Foodblog besonders macht, beschreibt sie auf ihrer Seite:
„Ein Thema das mir sehr am Herzen liegt ist die Lebensmittelverschwendung. Wir leben in einer Überflussgesellschaft. Alles ist ständig verfügbar und was nicht gekauft wird, kommt in den Müll. Auf der anderen Seite gibt es genug Menschen die kaum wissen, wie sie die Woche überstehen sollen, weil das Geld mehr als knapp ist. Deshalb gehe ich regelmäßig zur Tafel und berichte darüber. Außerdem zeige ich, was ich aus den Sachen gekocht/gebacken habe.“  Tolle Sache, finde ich!

Rezept für Indisches Gemüsecurry
(für 6 Portionen)

1 kleiner Kopf Blumenkohl
6-8 mittelgroße Kartoffeln
400ml Kokosmilch
2-3 rote frische Chilischoten (je nach Schärfe-Geschmack)
4-5 Knoblauchzehen
2 mittelgroße Zwiebeln
1 Stück frischer Ingwer (daumendick)
2 TL Kurkumapulver
1 TL Garam Masala
2 TL Bockshornkleepulver
1 TL Cumin
1 TL Korianderpulver
1 TL Paprikapulver
Salz, Pfeffer, Zucker
Öl zum Anbraten (zum Beispiel Sonnenblumenöl)

Den Blumenkohl waschen, den dicken Strunk entfernen und jeweils die kleine Röschen abschneiden.

Die Kartoffeln schälen und in gleichgroße, mundgerechte Würfel schneiden (in eine ähnliche Größe wie die Blumenkohlröschen).

Die Chili waschen, entkernen, „Hut und Fuß“ wegschneiden und in feine Ringe schneiden.

Den Ingwer schälen und fein hacken.

Knoblauch und Zwiebel schälen und die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse drücken.

In einem großen Wok die Zwiebeln und die Chiliringe in etwas Öl anbraten bis die Zwiebeln glasig werden. Dann die Gewürzmischung hinzugeben und 1-2 Minuten, unter ständigem Rühren, auf kleiner Flamme mit anbraten bis ein leckerer Duft entsteht.

Dann den Knoblauch und den Ingwer hinzugeben und ebenfalls noch mal 1-2 Minuten mitschmoren lassen. Dabei aber darauf achten, dass die Paste nicht anbrennt (braun darf sie werden, aber nicht schwarz).

Etwa 300-500ml Wasser aufgießen und kurz aufkochen lassen.

Die Kokosmilch einrühren und die Kartoffeln und den Blumenkohl hinzugeben. Auf kleiner Flamme kochen lassen bis das Gemüse durch, aber noch bissfest ist. Dabei immer mal wieder umrühren, da das Gemüse sonst nicht gleichmäßig durchgart.

Mit reichlich Salz und etwa 2 TL Zucker abschmecken.

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Buttered Chicken

Buttered ChickenDie Tage gab’s bei uns mal wieder Indisch. Ich hatte euch ja schon mal erzählt, dass ich diese Küche immer mehr schätze. Sie schmeckt durch ihre vielen Gewürze jedes Mal anders, aber immer gut. Wie bisher alle indischen Rezepte auf Löffelgenuss stammt auch dieses Rezept aus dem Kochbuch „The Food of India. A Journey for Foodlovers“.

Ich gebe zu, Buttered Chicken ist nicht so richtig fotogen, aber lasst euch von dem Bild nicht verunsichern, das Gericht ist köstlich, das Hähnchen wird im wahrsten Sinne des Wortes butterweich und schmeckt durch das Ghee lecker buttrig. Die Gewürze und der Koriander tun ihr übriges.

Guten Appetit!
Eure Julia

Zutaten
(für 2 Portionen)

1 Hähnchenbrustfilet, in mundgerechte Stücke geschnitten
1 Zwiebel, halbiert und in dünne Ringe geschnitten
1 finderdickes Stück frischer Ingwer
2 kleine Knoblauchzehen
40g Mandeln, fein gehackt
80ml fetter Joghurt
½ TL Chilipulver
¼ TL gemahlene Nelken
¼ TL gemahlener Zimt
2 TL Garam Masala
1 TL gemahlenen Kardamom
1 Dose Tomatenstücke
3 EL Ghee
2 Handvoll frischer Korianderblätter, grob gehackt
Salz

Geschälten Ingwer und Knoblauch in einem Mörser zu einer Paste verarbeiten (wenn ihr keinen Mörser habt, könnt ihr beides auch sehr fein hacken). Die Paste mit den gehackten Mandeln, dem Joghurt und den Gewürzen sowie den Dosentomaten gut vermischen und die Hähnchenbrustfiletstücke idealerweise über Nacht, aber mindestens zwei Stunden, im Kühlschrank in der Marinade ziehen lassen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

In einer Pfanne das Ghee erhitzen und die Zwiebeln darin goldbraun anbraten. Die Hähnchenstücke hinzugeben (die Soße ein bisschen abtropfen lassen) und einige Minuten anbraten. Den Koriander untermischen, etwas salzen und die ganze Masse in eine feuerfeste Form geben und im Ofen etwa eine Stunde backen lassen. Kurz vor Ende noch mal den Grill einschalten, so dass die obere Schicht etwas braun wird.

Zum Beispiel mit heißem Basmatireis oder Naan servieren.

Dal // Indischer Linseneintopf

DalDieses Rezept hier war die Rettung an einem Koch-Experimente-Wochenende. Solche Anfälle habe ich manchmal: An einem Wochenende, an dem wir sonst keine Pläne haben, mache ich nur eins: kochen. Und zwar gerne Gerichte, die ich noch nie ausprobiert habe. An diesem besagten Wochenende habe ich noch Kale Chips gebacken, eine Endivien-Suppe gekocht und Baba Ganoush gemacht. Das Rezept für das afrikanischen Baba Ganoush werde ich euch nicht vorenthalten, das war lecker. Aber der Rest? Eher nicht so…
Na ja, die Kale Chips können nichts dafür. Das sind Chips aus Grünkohl, die – mit Olivenöl eingerieben und Salz bestreut – im Backofen so lange backen werden bis sie knusprig sind. Ich mag generell keinen Grünkohl, aber ich dachte, dass das vielleicht an der Konsistenz liegt. Aber in Chips-Form ist Grünkohl auch nicht so mein Ding…
Und die Endiviensuppe hatte eigentlich von Anfang an keine Chance. Wie auch, wenn der Salat als Eintopf zu meinen Lieblingsspeisen gehört…
Lange Rede, kurzer Sinn: Das Dal hat es hierher geschafft, weil es richtig würzig und lecker schmeckt.

Ich weiß, Dal-Rezepte gibt es unzählige. Habt ihr auch schon mal Dal gekocht? Macht ihr es ähnlich oder ganz anders?
Eure Julia

Rezept für indische Dal
(für 4 Portionen)

250g rote Linsen
400ml Kokosmilch
400g Dosentomaten
3 kleine Zwiebeln, geschält und fein gehackt
2 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt
1 rote Chilischote, in Ringe geschnitten (grün geht auch)
2 EL frischer Ingwer, gehackt
2 EL frischer Koriander, gehackt
2 EL Ghee (Butter oder Margarine geht auch, aber mit Ghee, finde ich, schmeckt es authentischer)
je 1½ TL Garam Masala, Kurkuma, Cumin, Paprikapulver, Chili-Pulver, Koriander-Pulver
Wasser
nach Belieben: frischer Limettensaft

Ghee in einem großen Topf erhitzen und darin die Gewürze unter ständigem Rühren leicht anbraten bis ein leckerer Duft entsteht.

Die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer hinzugeben und ebenfalls anbraten. Dabei weiter gut rühren, damit die Masse nicht anbrennt.

Die Kokosmilch, die Linsen, die Dosentomaten und etwa 200ml Wasser hinzugeben und einmal kurz aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren und das Ganze solange köcheln lassen bis die Linsen weich gekocht sind. Nach Belieben noch mehr Wasser hinzugeben. Dal kann man als Eintopf essen oder als Suppe.

Kurz vor dem Servieren den Koriander, etwas Limettensaft und die Chili hinzugeben.

Guten Appetit!
Eure Julia

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Rezension „The Food of India. A Journey for Food Lovers“

von Priya Wickramasinghe and Carol Selva Rajah
(Mein letzter Beitrag im Rahmen der Blogger-Themenwoche „Jeden Tag ein Buch“.)

Vom ersten Bissen an hat mich die indische Küche fasziniert. Und dieser erste Bissen hätte authentischer nicht sein können. Denn mein damaliger Freund war Inder und seine Mutter kochte das köstlichste indische Essen, das ich bis jetzt (!) gegessen habe. Das Dumme: Dadurch hing die Messlatte direkt ziemlich hoch. Indische Restaurants gibt es hierzulande ja leider vergleichsweise wenige und gute – wie ich schnell feststellen musste – noch weniger.

Anders in England. Als ich vor zwei Jahren mit Felix in England war, aßen wir im Coriander Leaf in Chinnor (einem kleinen Ort in der Nähe von Oxford). Und da war es wieder, diese mhmlecker-Gefühl, echte indische Küche, köstlich, genial! Aber klar, England hat so viele indische Bewohner, dass man dort einfach größere Chancen hat, ein gutes indisches Restaurant zu finden.
Zurück in Köln habe ich dann beschlossen, mich selbst mal an die indische Küche zu wagen und wünschte mir das Kochbuch „The Food of India. A Journey for Food Lovers“ von Priya Wickramasinghe and Carol Selva Rajah, das mir eine Kollegin wärmstens empfohlen hatte und das mich schon aufgrund seines Untertitels überzeugte.
Und ich bin nicht enttäuscht worden. Das Buch ist super schön bebildert: Jason Lowe hat ganz toll Momente des Lebens, Kochens und Essens in Indien eingefangen. Die Gerichte hat Alan Benson sehr „appetitanregend“ fotografiert. Man bekommt Hunger und möchte direkt loslegen.
Die Kapitel sind nach Zutaten eingeteilt: Fisch, Fleisch, Reis, Gemüse und so weiter. Nett ist, dass es zwischendrin Übersichtsseiten zu verschiedenen Themen gibt, die darüber hinaus auch schön bebildert sind. Da geht es um Gewürze, um Street Food oder Tee.
Das Buch ist auf Englisch, aber die Zubereitungsmethoden sind leicht verständlich beschrieben und die Zutaten kann man einfach übersetzen. Die Mengenangaben sind praktischerweise sowohl in deutschen als auch in englischen Maßeinheiten angegeben.
Was mir ein bisschen fehlt, sind Geschichten zu den Gerichten. Zu jedem Rezept findet man nur ein bis zwei Sätze, wo das Gericht herkommt oder was das besondere daran ist. Aber es kann ja nicht überall wie auf Löffelgenuss sein… 😉

Bisher habe ich fünf Gerichte aus dem Buch nachgekocht. Das Lamm Madras hab ich schon hier veröffentlicht und es war super lecker, ebenso wie das Chana Masala. Zu diesem Beitrag gibt’s direkt drei Rezepte, weil’s einfach gut zusammen passt: Chicken Tikka Masala mit Naan Brot und Chucumber Salat. Das Rezept schlummert schon ein Weilchen in meinem Löffelgenuss-Ordner und ich finde, damit ihr euch ein gutes Bild vom Kochbuch machen könnt, veröffentliche ich es passend zur Rezension. Natürlich nicht ohne euch dazu die passende Geschichte zu erzählen:

Meine Family rückte mal wieder an, um uns in der Wohnung zu helfen. Nach langem hin und her hatten wir uns endlich für eine schöne Tapete für den Flur entschieden. Aber wie anbringen? Und zwar so, dass das Muster an den Bahnen auch zusammenpasst? Und dass man die Unebenheit unserer Altbau-Wände nicht sieht? Mein Vater und meine Schwester haben sich mal wieder selbst übertroffen, so gut hätten wir das alleine nicht hinbekommen.
Als Dank gab es abends dieses Chicken Tikka Masala. Dazu einen Chucumber Salad, selbst gebackenes Naan und ein kühles Kölsch von umme Ecke für die fleißigen Handwerker.

(Ich sage es direkt vorweg: Das Gericht ist in der Vorbereitung recht aufwändig. Aber es lohnt sich! Und: Erst das ganze Rezept lesen, dann loslegen!)

Chicken Tikka Masala

Chicken Tikka Masala
(für 5 Portionen)

ca. 1 Kilo Hühnerbrust

Für die Marinade:
4 Knoblauchzehen, geschält und geviertelt
5 cm frischer Ingwer, geschält und in Stücke geschnitten
2-3 Handvoll Koriander-Blätter (waschen und vom Stil zupfen)
125 ml Joghurt
½ EL Paprikapulver
1 TL Chili Pulver
2 TL Garam Masala
1 TL Tandoori Gewürz
Saft einer halben Zitrone

Für die Soße:
2 Dosen Pizzatomaten
150 ml Süße Sahne
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL gemahlene Mandeln
2 TL Kardamom-Pulver
¼ TL Zimt
1 EL Garam Masala
½ TL Chili Pulver
2 TL Brauner Zucker
1 EL Öl (zum Anbraten)
einige Blätter gehackter, frischer Koriander (zum Garnieren)
Salz

Für die Marinade alle Zutaten im Mixer zu einer feinen Soße pürieren.
Das Fleisch waschen, abtrocknen und in mundgerechte, gleichgroße Stücke schneiden.
Das Fleisch sollte mindestens einige Stunden in der Soße marinieren (bei mir hat’s sieben Stunden darin verbracht…).

Das Fleisch dann später mit der gesamten Marinade auf ein Backblech geben und bei 200 Grad etwa 20 Minuten backen bis die Fleischränder braun werden. Am Ende vielleicht für einige Minuten noch mal den Grill anstellen.

Für die Soße die geschälte Zwiebel fein würfeln.
Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln zusammen mit dem Kardamom anbraten bis sie leicht braun und weich werden. Dann den geschälten Knoblauch durch eine Knoblauchpresse drücken und hinzugeben und noch mal 1 Minute mitbraten.
Die Tomaten und die restlichen Gewürze, die Mandeln und die Sahne hinzugeben und etwa 5 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Wenn es fertig ist, das Fleisch aus dem Ofen nehmen und in die Soße geben. Alles zusammen noch mal etwa 5 Minuten auf kleiner Flamme einkochen lassen.

Vor dem Servieren einige Blätter Koriander über das Gericht streuen.

Chucumber

Chucumber // Indischer Gurkensalat
(für 6 Portionen)

2 kleine Gurken
4-5 Tomaten
1 rote Zwiebel
10 Stängel frischer Koriander
1 rote Chili-Schote
1 grüne Chili-Schote
5 EL (ungesalzene, geröstete) Erdnüsse, fein hacken
1 TL Öl
Saft einer halben Zitrone
½ TL Garam Masala
½ TL Tandoori-Gewürz
½ TL Salz
½ TL Pfeffer

Das Gemüse und die Kräuter waschen und abtrocknen.

Bei den Tomaten den Strunk entfernen und in feine Würfel schneiden. Die Gurke (mit Schale) ebenfalls fein würfeln.

Von den Chili-Schoten „Hut und Fuß“ entfernen, entkernen und fein hacken. Die geschälte Zwiebeln ebenfalls fein würfeln.

Die Blätter vom Koriander zupfen und grob hacken.

Alle Zutaten mit den gehackten Nüssen vermischen und mit Öl, Zitrone und den Gewürzen abschmecken.

Naan

Naan // Indisches Brot
(für etwa 10 Brote)

500 g Mehl
300 ml Milch
150 ml Joghurt
1 Ei
15 g frische Hefe
4 TL Schwarzkümmel
½ TL Backpulver
½ TL Salz
2 EL Öl

Die Milch auf kleiner Flamme erwärmen.

Die Hefe in einem Schluck warmer Milch auflösen.

Das Ei schlagen und mit dem Joghurt und dem Öl gut vermengen.

Das Mehl in eine große Schüssel geben und eine Kuhle in die Mitte drücken. Dahinein die aufgelöste Hefe, den Schwarzkümmel, das Backpulver, Salz und die Joghurt-Ei-Mischung geben. Mit den Händen verkneten und nach und nach Milch hinzugeben bis ein elastischer Teig entsteht. Möglicherweise noch mal etwas Mehl hinzugeben. Den Teig dann einige Minuten kneten bis er weich und elastisch ist.

Abgedeckt einige Stunden an einem warmen Platz ruhen lassen, damit der Teig gehen kann. Er verdoppelt dann etwa seine Größe.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und auf den Boden des Ofens eine feuerfeste Schüssel mit Wasser stellen (damit das Brot nicht austrocknet).

Den Teig noch einmal kurz durchkneten und dann in etwa 10 gleichgroße Stücke teilen. Die Teigportionen mit den Fingern in eine ovale, flache (etwa fingerdicke) Form ziehen.

Den Teig auf ein eingefettetes Backblech legen (ggf. auf zwei Backbleche verteilen und hintereinander backen) und auf der obersten Schiene etwa 10 Minuten backen bis das Brot goldgelb wird. Dann umdrehen und von der andere Seite genauso backen.

Das Brot anschließend in einem Tuch warmhalten und warm servieren.

Guten Appetit!
Eure Julia