Buttered Chicken

Buttered ChickenDie Tage gab’s bei uns mal wieder Indisch. Ich hatte euch ja schon mal erzählt, dass ich diese Küche immer mehr schätze. Sie schmeckt durch ihre vielen Gewürze jedes Mal anders, aber immer gut. Wie bisher alle indischen Rezepte auf Löffelgenuss stammt auch dieses Rezept aus dem Kochbuch „The Food of India. A Journey for Foodlovers“.

Ich gebe zu, Buttered Chicken ist nicht so richtig fotogen, aber lasst euch von dem Bild nicht verunsichern, das Gericht ist köstlich, das Hähnchen wird im wahrsten Sinne des Wortes butterweich und schmeckt durch das Ghee lecker buttrig. Die Gewürze und der Koriander tun ihr übriges.

Guten Appetit!
Eure Julia

Zutaten
(für 2 Portionen)

1 Hähnchenbrustfilet, in mundgerechte Stücke geschnitten
1 Zwiebel, halbiert und in dünne Ringe geschnitten
1 finderdickes Stück frischer Ingwer
2 kleine Knoblauchzehen
40g Mandeln, fein gehackt
80ml fetter Joghurt
½ TL Chilipulver
¼ TL gemahlene Nelken
¼ TL gemahlener Zimt
2 TL Garam Masala
1 TL gemahlenen Kardamom
1 Dose Tomatenstücke
3 EL Ghee
2 Handvoll frischer Korianderblätter, grob gehackt
Salz

Geschälten Ingwer und Knoblauch in einem Mörser zu einer Paste verarbeiten (wenn ihr keinen Mörser habt, könnt ihr beides auch sehr fein hacken). Die Paste mit den gehackten Mandeln, dem Joghurt und den Gewürzen sowie den Dosentomaten gut vermischen und die Hähnchenbrustfiletstücke idealerweise über Nacht, aber mindestens zwei Stunden, im Kühlschrank in der Marinade ziehen lassen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

In einer Pfanne das Ghee erhitzen und die Zwiebeln darin goldbraun anbraten. Die Hähnchenstücke hinzugeben (die Soße ein bisschen abtropfen lassen) und einige Minuten anbraten. Den Koriander untermischen, etwas salzen und die ganze Masse in eine feuerfeste Form geben und im Ofen etwa eine Stunde backen lassen. Kurz vor Ende noch mal den Grill einschalten, so dass die obere Schicht etwas braun wird.

Zum Beispiel mit heißem Basmatireis oder Naan servieren.

Schug // Jemenitische Gewürzpaste

SchugDiese Gewürzpaste aus dem Jemen ist der Hammer! Wer Knoblauch, Koriander und Chili mag, wird diese Paste lieben. Sie ist köstlich zu Fleisch, ich habe sie aber auch schon in Salatsoßen gegeben oder zu Reis oder Nudeln probiert. Ein wahrer Tausendsassa!

5 (frische) Knoblauchzehen
5 grüne Chili, entkernt
1 grüne Paprika, entkernt
1 großer Bund frischer Koriander
1 TL gemahlener Koriander
1 TL gemahlenen Kardamom
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
½ TL gemahlene Nelken
Salz, Pfeffer
Öl

Alle Zutaten in einen Mixer geben und zu einem glatten Masse pürieren.

In der Zwischenzeit die Einmachgläser sterilisieren. Ich habe sie dafür mit heißem Spülwasser ausgewaschen, mit einem sauberen Küchentuch abgetrocknet und dann im Ofen bei 160 Grad 10 Minuten sterilisiert.

Vor dem Befüllen habe ich sie etwas auskühlen lassen und dann soviel vom Shug in die Gläser gegeben, dass noch 3-4 Zentimeter Platz bis zum Rand blieben. Das Ganze dann mit einer dünnen Schicht Öl bedecken (immer wieder nachfüllen, wenn ihr etwas vom Shug entnehmt, so dass die Paste immer bedeckt ist).

Quelle: „Selbstgemachte Köstlichkeiten“ von Oded Schwartz (Dorling Kindersley)