Tomaten-Butter

Tomatenbutter

Huch, ich stelle gerade fest, dass ich ganz vergessen habe, euch das versprochene Rezept für die Tomaten-Butter zu zeigen. Die hatte ich ja – neben der Zitronen-Butter – für unser Weihnachts-Fondue gemacht.

Die Tomatenbutter habe ich zum ersten Mal während meines Volontariats in Duisburg probiert: Mit allen Kolleginnen der Pressestelle der Uni Duisburg-Essen haben wir einen Weihnachtsbrunch gemacht und da hat eine Kollegin diese Tomatenbutter mitgebracht. Ist eine schöne Ergänzung zur Kräuterbutter. Beide schmecken übrigens nicht nur gut zu gegrilltem Fleisch, sondern auch einfach so aufs Brot.

Viel Spaß beim Ausprobieren!
Eure Julia

Rezept für Tomatenbutter

250g Butter (Zimmertemperatur)
2-3 EL Tomatenmark
3-4 EL Kräutermischung (ideal ist die tiefgekühlte italienische Kräutermischung von Iglo)
6 Frühlingszwiebeln
Saft einer halben Zitrone
1 kleine Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Von den Frühlingszwiebeln die Wurzeln und den dunkelgrünen Teil wegschneiden. Den restlichen, weißen Teil sehr fein hacken.

Die Lauchzwiebeln, den Zitronensaft, den Knoblauch (geschält und durch eine Knoblauchpresse gedrückt) und etwas Salz und Pfeffer unter das Tomatenmark mischen und gut verrühren.

Die Tomatenpaste unter die Butter mischen. Das geht am besten mit einer Gabel, wenn die Butter wirklich Zimmertemperatur hat.

Vor dem Servieren die Butter im Kühlschrank wieder fest werden lassen.

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Zitronen-Butter

Zitronen-Butter

Nach 38 Jahren habe ich letztes Jahr zum ersten Mal Heilig Abend anders gefeiert als all die Jahre zuvor. Zum ersten Mal nicht bei meinen Eltern und nicht mit meinen Schwestern. Aber aus dem „schönsten Grund der Welt“ wollten wir gerne zu Hause feiern und haben dazu meine Eltern und meine Schwiegereltern eingeladen.

Bei meinen Schwiegereltern gibt es Heilig Abend traditionell Fondue. Mhm… Soweit ich mich entsinnen kann, habe ich noch nie Fondue gegessen. Und der Gedanke, Fleisch in Fett zu brutzeln, erschien mir auch nicht sonderlich attraktiv. Überzeugen ließ ich mich schließlich, weil es dazu ja auch viele leckere Kleinigkeiten zu essen gibt (so hat Herr Löffelgenuss mich schließlich überzeugt).

Neben Stillen, Windelwechseln, Spazieren gehen, Wohnung putzen, Einkaufen, Tannenbaum schmücken und Geschenke einpacken, würde keine Zeit bleiben, diese Köstlichkeiten selber zu machen und wir entschieden uns, diese beim Feinkosthändler zu kaufen.

Aber ein Weihnachtfest so ganz ohne selbstgemachtes Essen konnte ich mir nicht vorstellen. Daher hatte ich beschlossen, zumindest die Kräuterbutter zum Fleisch selber zu machen. Die sollte natürlich auch Besonders sein und so ist diese Zitronen-Butter entstanden, die ich zusammen mit einer Tomatenbutter serviert habe (Rezept folgt im nächsten Beitrag). War super zum Fleisch!

Eure Julia

p.s. Das Fondue hat mich übrigens nicht überzeugt. Ich mag Fleisch gegrillt oder gebraten, aber in Fondue-Fett wird es ja eher gekocht. Das war nicht so mein Fall. Einerseits zu fettig, andererseits war das Fleisch innen zu trocken…

Rezept für Zitronen-Butter

250g Butter (Zimmertemperatur)
1 unbehandelte Zitrone
1 kleine Knoblauchzehe (durch eine Knoblauchpresse gedrückt)
Salz, Pfeffer

Die Zitrone unter heißem Wasser gut abwaschen und abtrocknen.

Mit einer feinen Reibe die Zitronenschale abreiben (dabei möglichst wenig von dem Weiß der Zitrone abreiben, das schmeckt etwas bitter). Die Zitrone anschließend auspressen.

Den Zitronensaft mit dem Zitronenabrieb und dem Knoblauch vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Mischung mit einer Gabel in die Butter schlagen. Das mag anfangs kaum möglich scheinen, da sich die Flüssigkeit mit der Butter nur schwer verbinden lässt, aber wenn die Butter wirklich weich ist und man etwas Geduld mitbringt, klappt es.

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