“New York Street Food”
Chicken Quesadillas

Die dritte Station unserer Flitterwochen-Reise führte uns nach North Conway, New Hampshire. Wir wollten dort nach den doch recht anstrengenden Tagen in New York City und Boston ein bisschen die Seele baumeln lassen und den Indian Summer genießen. Wir wurden nicht enttäuscht, seht selbst:

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Auch in den White Mountains haben wir es uns nicht nehmen lassen, die amerikanische Küche weiter zu inspizieren. Zu den Highlights gehörten auf jeden Fall frische Blueberry Pancakes und French Toasts mit Walnüssen. Jessica, die Besitzerin des Cabernet Inn, in dem wir gewohnt haben, hat das Frühstück jeden Morgen nach Wunsch zubereitet (hier gibt’s ihr Rezept für das French Toast mit Walnüssen!). Ein gelungener Start in den Tag!

Gleich zwei Mal waren wir Abends in der „Moat Mountain Brewing Comnpany“, einer kleinen Brauerei mit Küche direkt um die Ecke unseres Inns. Dort habe ich am ersten Abend Quesadillas mit Hühnchen und Käse bestellt, wie sie auch im „New York Street Food“ vorgestellt werden. Sehr lecker! Das Rezept aus dem Buch haben wir zu Hause direkt ausprobiert und waren begeistert. Dazu habe ich diesen Avocado-Salat serviert, den ich spontan aus Resten zusammengeschnibbelt habe. Der Salat zu diesem Gericht passt wie Faust auf Auge. Ich sach nur Geschmacksexplosion! Das Rezept für den Avocadosalat gibt’s im nächsten Beitrag. Hier erst mal das Rezept für die Quesadilla:

Lasst es euch schmecken!
Eure Julia

QuesadillasHuhn

Zutaten
(für 4 Portionen)

4 Tortillas (möglichst Weizen- und Maismehl gemischt)
2 Hähnchenbrustfilets (ca. 400g)
250g Hartkäse, fein gerieben (ich hab Parmesan und Cheddar gemischt)
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 EL Paprikapulver
½ TL Kreuzkümmel, gemahlen (ich hab etwas mehr genommen)
½ TL Chilipulver
¼ TL Salz
Öl

Einen Topf Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren, das Hähnchenfleisch ins köchelnde Wasser geben und so lange garen lassen, bis es durch ist.

Das Fleisch aus dem Topf nehmen, abkühlen lassen und in feine Streifen reißen.

Bei geringer Hitze etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und darin die Zwiebeln und den Knoblauch glasig dünsten. Die Gewürze hinzugeben und verrühren.
Die Hitze reduzieren, das Fleisch hinzugeben und alles vermengen. Das gewürzte Fleisch aus der Pfanne nehmen und Beiseite stellen.
Die Pfanne säubern.

Bei mittlerer Hitze eine Tortilla in die Pfanne legen und zur Hälfte mit dem Fleisch befüllen (etwa 3 EL) und ordentlich Käse über das Fleisch streuen (etwa 2 EL). Die Tortilla zuklappen, den Deckel auf die Pfanne legen und etwa zwei Minuten backen. Dann wenden und auch von der anderen Seite noch mal etwa zwei Minuten backen. Der Käse soll innen zerlaufen sein und die Tortilla außen leicht knusprig.

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Indischer Kartoffelsalat


Indischer Kartoffelsalat
Diesen indischen Kartoffelsalat habe ich exklusiv für das Blogevent „Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen“ gemacht, das meine Namensvetterin Julia vom Foodblog „German Abendbrot“ ins Leben gerufen hat.

Der Salat hier steht schon seit Ewigkeiten auf meiner Nachkochliste, aber bisher hat er es einfach nicht geschafft, nachgekocht zu werden. Das Event war jetzt endlich der perfekte Anlass. Und was soll ich sagen? Er schmeckt köstlich! Also ran an die Zutaten! 😉

Meine Foodbloggerkollegin wünscht sich eine Geschichte zu jedem Rezept. Mhm, also eine wirkliche Geschichte habe ich zu diesem Rezept nicht. Denn ich habe es gestern „mal eben“ gekocht. Als Pause zwischen einem sehr arbeitsintensiven Basteltag: Wir haben nämlich gestern die Danksagungskarten zu unserer Hochzeit gebastelt. Ich hatte natürlich ziemlich genaue Vorstellungen, wie die Karten aussehen sollen und (leider?) bedeutete das sehr viel Arbeit, vor der wir uns die letzten Wochen erfolgreich gedrückt haben. Aber ich muss sagen, es war wirklich lustig, mit Herrn Löffelgenuss (der, wie soll ich sagen… vielleicht nicht ganz so versiert im DIY ist…) die Karten zu gestalten und zu schreiben.

Falls ihr jetzt schon genug gelesen habt, dann springt einfach direkt zum Rezept. Ich muss aber noch mal kurz was zu dem Buch erzählen, aus dem das Rezept ist: „Big basic cooking“ von GU. Dieses Buch habe ich vor 10 Jahren geschenkt bekommen. Und zwar zu meiner Examensparty. Ich habe damals noch mit meiner Cousine in einer (grooooßaritgen )WG gewohnt, auf einer handvoll Quadratmeter in Essen-Rüttenscheid (schönster Stadtteil vonne Welt!). Ich hatte ein paar Freunde eingeladen, um dieses Ereignis zu feiern. Aber es kamen viel viel mehr Leute als ich eingeladen hatte, so dass wir irgendwann mit 50 Personen in unserer WG-Küche feierten (mit Bier vonne Tanke). Es war eine großartiger Abend!
 Von meinen Bochumer Freunden habe ich dieses GU-Kochbuch geschenkt bekommen. Es gibt zur Geschenkübergabe auch ein Foto. Aber das war schon zu später Stunde, so dass ich es leider hier nicht zeigen kann… Wir (die Bochumer Ex-Studierenden) saßen (quasi übereinander) in meinem kleinen WG-Zimmer und alle wollten in dem Kochbuch blättern… Es war ein tolles Geschenk, denn das Kochbuch war der Auftakt für meine Leidenschaft, Rezepte niederzuschreiben und damit auch irgendwie für diesen Foodblog…. Hach… Sorry, bin ins Schwelgen gekommen… Hier jetzt das Rezept aus dem Kochbuch.

Lasst es euch schmecken!
Eure Julia

Rezept für „Indischen Kartoffelsalat“
(für 4 Portionen)

500g Kartoffeln
1 kleiner Blumenkohl
2 Tomaten, in Würfel geschnitten (ohne Stil und ohne Kerne)
1 rote frische Chili (entkernt), in Streifen geschnitten
250g Naturjoghurt
je 1 TL Kreuzkümmel und Korianderpulver (gemahlen)
je ½ TL Chilipulver und Kurkuma (gemahlen)
Saft einer halben Zitrone
3 EL Olivenöl
Salz
ca. 20 große Blätter frische Minze, fein gehackt (die kleinen Blätter als Deko Beiseite legen)
1 Bund frischer Koriander, fein gehackt

Die Kartoffeln schälen und bissfest kochen.

Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen und etwa 7 Minuten kochen bis sie bissfest, aber nicht zerkocht sind.

Den Joghurt mit den Gewürzen mischen und mit Salz und Zitrone abschmecken.

Kartoffeln, Blumenkohl, Tomaten und die Soße vermengen und etwa eine Stunde ziehen lassen. Vor dem Servieren mit den beiseite gelegten Minzblättern servieren.

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Linsen-Spinat-Suppe

LinsenSpinatSuppeDas Rezept für diese köstliche Suppe habe ich aus einem Kochkurs der Kölner „Kochschule Ehrenfeld“ mitgebracht. Vor einigen Jahren hat Herr Löffelgenuss mir zum Geburtstag einen gemeinsamen Kochkurs dort geschenkt. Das Motto: „Liebe geht durch den Magen“. (…). Der Kochkurs ist jetzt schon ein paar Jährchen her, aber Liebe geht bei uns immer noch durch den Magen 😉

Gleichzeitig freue ich mich, mit diesem Rezept zum „Linsen-Event“ von Tina von „Lunch for One“ beizutragen.

Zutaten
(für 6-8 Portionen)

500g Linsen (z.B. rote Linsen, oder aber Linsensorten wild mischen. Dann bitte ggf. unterschiedliche Garzeiten beachten.)
200g Blattspinat
30g Koriander, Blätter gezupft
2 Zwiebeln, fein gehackt
Schale einer unbehandelten Zitrone, fein reiben
2 EL Kreuzkümmel
100 ml Weißwein
1,5-2 Liter Gemüsebrühe
2 EL Knoblauchöl (alternativ 2 feingehackte Zehen)
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Zwiebeln in etwas Olivenöl andünsten bis sie weich sind. Mit Weißwein ablöschen und mit der Brühe aufgießen.

Zitronenabrieb, Kreuzkümmel, Knoblauchöl und die Linsen hinzugeben. Aufkochen, die Hitze reduzieren und solange köcheln lassen bis die Linsen gar sind (Garzeit steht auf der Packung, bei roten Linsen etwa 15 Minuten).

Kurz bevor die Linsen gar sind, die Korianderblätter und den Spinat hinzugeben und einige Minuten mitköcheln lassen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß servieren.

Guten Appetit!
Eure Julia

Schug // Jemenitische Gewürzpaste

SchugDiese Gewürzpaste aus dem Jemen ist der Hammer! Wer Knoblauch, Koriander und Chili mag, wird diese Paste lieben. Sie ist köstlich zu Fleisch, ich habe sie aber auch schon in Salatsoßen gegeben oder zu Reis oder Nudeln probiert. Ein wahrer Tausendsassa!

5 (frische) Knoblauchzehen
5 grüne Chili, entkernt
1 grüne Paprika, entkernt
1 großer Bund frischer Koriander
1 TL gemahlener Koriander
1 TL gemahlenen Kardamom
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
½ TL gemahlene Nelken
Salz, Pfeffer
Öl

Alle Zutaten in einen Mixer geben und zu einem glatten Masse pürieren.

In der Zwischenzeit die Einmachgläser sterilisieren. Ich habe sie dafür mit heißem Spülwasser ausgewaschen, mit einem sauberen Küchentuch abgetrocknet und dann im Ofen bei 160 Grad 10 Minuten sterilisiert.

Vor dem Befüllen habe ich sie etwas auskühlen lassen und dann soviel vom Shug in die Gläser gegeben, dass noch 3-4 Zentimeter Platz bis zum Rand blieben. Das Ganze dann mit einer dünnen Schicht Öl bedecken (immer wieder nachfüllen, wenn ihr etwas vom Shug entnehmt, so dass die Paste immer bedeckt ist).

Quelle: „Selbstgemachte Köstlichkeiten“ von Oded Schwartz (Dorling Kindersley)