Mexikanischer Avocado-Salat

AvocadoSalat
Hier nun wie versprochen das Rezept für den Avocado-Salat der zu den Quesadilla mit Huhn und Käse einfach perfekt ist. Im Rezept von „New York Street Food“ steht nur lapidar „Dazu einen grünen Salat mit Avocadostückchen und eine Guacamole servieren“. Vielleicht sollte ich mal mit Tom, Jaqueline und Luk sprechen, dass sie mein Rezept in ihr Buch aufnehmen? 😉 Das Fotografieren müsste Luk dann natürlich übernehmen…

Guten Hunger!
Eure Julia

Zutaten
(für 2 Portionen)

1 reife Avocado, grob gewürfelt
½ rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
½ rote Paprika, fein gewürfelt
1 rote, 1 gelbe und 1 grüne frische Chili, entkernt, entstielt und fein gewürfelt
1 Handvoll frisch gezupfte Korianderblätter
Saft einer Limette
Salz, Pfeffer

Einfach alle Zutaten vermengen und mit dem Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Whooooa, Geschmacksexplosion!

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“New York Street Food”
Salted Beef Tacos

Salted Beef Taco

Weiter geht’s mit meinen kulinarischen Reiseskizzen…

Diese Salted Beef Tacos haben wir ebenso wie die „Pupusa“ in Red Hook, Brooklyn, an einem der Foodtrucks gekauft. Quasi als Nachspeise 😉 

Ich esse sehr gerne Mexikanisch, aber leider viel zu selten. Das habe ich bei diesem Gericht mal wieder gemerkt. Dieses Gericht verursacht eine Geschmacksexplosion in eurem Mund! Erst mal schmecken Maismehl-Tacos viiiel besser als die Tacos, die mit Weizenmehl zubereitet werden. Dann: Der Eisbergsalat und die Tomaten geben eine saftige Frische und das Fleisch ist dadurch, dass es über Nacht in Salzwasser gebadet hat und anschließend in einem leckeren Sud gar gekocht wurde, unheimlich aromatisch und zart. Das gewisse Etwas geben die Tomatillo-Salsa und der frische Koriander. Die Limetten sind dann fürs Feuerwerk zuständig. Leute, Leute, ich könnte das jeden Tag essen…

Es war also klar, dass ich dieses Gericht zu Hause ausprobieren muss. Das Rezept stammt (leicht abgewandelt) aus New York Street Food. Als wir die Tacos am Wochenende nach unserer Rückkehr aus den USA ausprobierten, schwelgten wir in Erinnerungen. Köstlich!! 

Nur zwei Dinge würde ich beim nächsten Mal anders machen: Ich würde die Tacos selber backen (aus Maismehl) und auch die Tomatillo-Salsa selbst zubereiten. Dafür war an dem Wochenende einfach keine Zeit. Aber das Gericht kommt mit Sicherheit noch mal auf die Hand!

Guten Appetit!
Eure Julia

Salted Beef Tacos

Zutaten
(für 4 kleine Portionen)

Achtung! Ich sag’s direkt vorweg, falls euch das Wasser schon im Mund zusammenläuft: Das Fleisch muss mindestens 24 Stunden in einem Salzsud ziehen.

500g Rinderbrust
2 Liter Wasser
4 EL Salz
3 EL Zucker
1EL Chilipulver
1 TL Pfeffer (grob gemahlen)
1 TL Kreuzkümmel

Tacos*
Eisbergsalat, in Streifen geschnitten
2 Tomaten, fein gewürfelt
1 Handvoll Korianderblätter, grob gezupft
2 Limetten, geviertelt

Für die Salsa:**
500g grüne Dosentomaten (Tomatillos)
1 Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
3 grüne Serrano-Chilischoten, geröstet und fein gehackt
½ TL Oregano
1 TL Salz
2 EL Öl
etwas Wasser

* Ich habe, wie gesagt, fertig gebackene Tacos gekauft. Die sind zwar auch aus Maismehl, aber mir haben sie nicht so gut geschmeckt. Irgendwie künstlich… Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man kleine Mais-Tortillas anstelle von Tacos nimmt. 

** Die Salsa hab ich leider nicht selbstgekocht. Ich hab auf die Schnelle keine grünen Dosentomaten (Tomatillos) gefunden. Dafür gab’s im Kaufhof-Supermarkt (der eigentlich sehr verlässlich ist, wenn’s um exotische Zutaten geht) eine Salsa, die mehr oder weniger die gleichen Zutaten verwendet wie im Rezept beschrieben. Ich will die Soße aber unbedingt noch mal selber machen, auch wenn ich dafür grüne Dosentomaten im Internet bestellen muss…

Das Fleisch muss mindestens 24 Stunden in einem Sud aus 1 Liter Wasser, 4 gut gehäuften EL Salz, 3 EL Zucker und ½ TL frisch gemahlenem Pfeffer ziehen. Wir haben nur 12 Stunden Geduld gehabt. Ich meine, es hätte auf jeden Fall noch einen Hauch besser geschmeckt, wenn man es länger hätte ziehen lassen… 

Das Wasser soll man aufkochen und dann vollständig abkühlen lassen. Erst dann das Fleisch hinzugeben und an einem kalten Ort 24 Stunden ziehen lassen.

Am nächsten Tag nehmt ihr das Fleisch aus dem Topf, schüttet die Flüssigkeit weg und spült das Fleisch gut ab. Dann setzt ihr abermals einen Liter Wasser auf, gebt das Fleisch, 1 EL Chilipulver, 1 TL Kreuzkümmel und 1 TL frisch gemahlenen Pfeffer hinzu und lasst den Sud einmal aufkochen. Dann die Hitze reduzieren und mindestens 90 Minuten garen lassen (wir haben es fast zwei Stunden köcheln lassen, danach war es schön weich).

Wenn das Fleisch gar ist, lasst ihr es auskühlen und schneidet dann davon möglichst dünne Scheiben. 

Das Rezept für die Salsa gebe ich so wieder, wie es im Buch steht, übernehme aber keine Gewähr, da ich sie, wie gesagt, nicht nachgekocht habe:

Zwiebeln und Knoblauch in 1 EL Öl anschwitzen. Die grünen Tomaten in Stücke geschnitten hinzufügen, mitschoren und mit etwas Wasser bedecken. Oregano hineingeben und die Mischung eine Stunde bei geringer Hitze leicht köcheln lassen bis das Wasser verdampft ist. 

Den Topfinhalt mit den Chilischoten in einen Standmixer füllen und pürieren. Die Tomatenmischung in einen Topf mit dem restlichen Öl geben und fünf Minuten erwärmen. Mit Salz würzen und abkühlen lassen.

Am Tisch kann sich dann jeder seinen eigenen Taco befüllen: erst mit ein paar Streifen Eisberg-Salat, einigen Tomatenwürfeln, dem Fleisch, ein paar Löffeln von der Salsa, einigen Blättern Koriander und ein paar Spritzern Limettensaft.

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Reisnudelsalat mit Gurken und Kräutern

Reisnudelsalat Gurke Kräuter
Wie im vorherigen Beitrag zu den Vietnamesischen Rindfleischröllchen schon geschrieben, habe ich diesen Salat als Beilage serviert und finde, er passt ganz hervorragend zu dem Fleisch.

Da ich noch recht viel übrig hatte, habe ich ihn am nächsten Tag mit ins Büro genommen und als Lunch verzehrt. Ich kann daher berichten, dass er auch alleine sehr gut schmeckt und, wenn man ein paar mehr Reisvermicelli hinzugibt, auch sättigt 🙂

Der tolle Geschmack kommt, glaube ich, durch die Kräuter, vor allem durch die Minze und den Koriander. Den letzten Kick bekommt der Salat aber durch die Soße. Die ist eine Eigenkreation :-). Im Rezept heißt es nämlich nur Limettensaft und Fischsoße. Hatte ich probiert, fand ich aber zu fad…

Guten Appetit!
Eure Julia

Zutaten
(für 4 Personen)

½  Salatgurke
100g Reisvermicelli
einige Salatblätter (z.B. Eisberg)
100g Mungo-Bohnensprossen
je eine Handvoll frische Kräuter: Basilikum, Koriander, Minze, Oregano, Kresse (grob hackt)
5 Lauchzwiebeln

Für’s Dressing:
1 Limette, frisch gepresst
1 EL Ingwer, frisch gerieben
1 EL Fischsauce
2 EL Sojasoße
2 EL Erdnussöl
1 TL Tamarinde

Die Reisvermitcelli nach Anleitung zubereiten und auskühlen lassen.

Die Gurke schälen, längs halbieren, von den Samen befreien und in dünne Stifte schneiden.

Die Kräuter und den Salat waschen und grob hacken. 

Die Bohnensprossen gut waschen und trocknen.

Von den Lauchzwiebeln die Wurzel und das dunkle Grün wegschneiden, die äußere Haut säubern oder entfernen und die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden.

Für’s Dressing alle Zutaten gut verrühren. Eventuell von der ein oder anderen Zutaten, je nach Geschmack, mehr oder weniger benutzen.

Kurz vorm Servieren die Soße unter den Salat geben.

Das Rezept stammt, leicht abgewandelt, aus „Die Küche aus Vietnam & Kambodscha“ von Chillie Basan.

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Thai-Bolognese

Thai BologneseDie Idee zu diesem Rezept stammt aus dem „Deli-Magazin“ (Ausgabe 2/2013). Die Zeitschrift hatte ich entdeckt, als ich in einer langen Schlange an der Supermarktkasse stand – direkt vorm Zeitschriftenregal. Kannte ich noch nicht und war erstaunt: Es war wahrscheinlich die fünfte neue Kochzeitschrift, die mir innerhalb von ein paar Monaten in die Hände fiel. Unglaublich, dass es anscheinend ein so großes Interesse an Kochzeitschriften gibt…
Ich stehe ja mehr auf Kochbücher als auf die Zeitschriften, aber einige kaufe ich mir doch hin und wieder ganz gerne. Die „Lust auf Genuss“ zum Beispiel, die hab ich auch erst kürzlich kennengelernt, als ich ein Halbjahres-Abo gewonnen habe. Von der „Lecker“ habe ich hier im Blog ja zwei Hefte rezensiert, sie hat mir aber nicht so gut gefallen…

Wie sieht’s bei euch aus? Mögt ihr Kochzeitschriften? Wenn ja, welche?

Zutaten
(für 4-5 Portionen)

600g Hackfleisch (gemischt)
4 Schalotten
3 Knoblauchzehen
4 rote Chilischoten
1 daumendickes Stück Ingwer
6 Stangen Zitronengras
4 Limettenblätter
2 EL Tomatenmark
3 EL Kokosraspeln
1 Dose gehackte Tomaten
Saft einer Limette
500ml Gemüsebrühe
ca. 30g frischer Koriander, grob gehackt
1 Handvoll Basilikum, grob gehackt
2-3 EL neutrales Öl
Fischsoße
Zucker

400g breite Reisnudeln

Schalotten, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Ein Viertel davon Beiseite Stellen.

Von den Chili „Kopf und Fuß“ wegschneiden und entkernen, ebenfalls fein würfeln.

Vom Zitronengras die Wurzeln und den strohigen Teil wegschneiden und so fein wie möglich hacken.

Alles einige Minuten in etwas Öl andünsten. Die Kokosraspeln und das Tomatenmark hinzugeben und noch mal einige Minuten mitdünsten. Mit dem Limettensaft und der Gemüsebrühe ablöschen, kurz aufkochen lassen und das Ganze mindestens 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend durch ein feines Sieb geben und den Saft auffangen.

Das Fleisch mit dem Rest Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in einer beschichteten Pfanne anbraten bis es knusprig ist.

Den Gewürzsud zum Fleisch gießen und die Dosentomaten und die Limettenblätter hinzu geben. Das Ganze zugedeckt mindestens eine Stunde, besser noch zwei Stunden köcheln lassen, bis das Fleisch schön weich geworden ist. – zwischenzeitlich eventuell noch etwas Gemüsebrühe hinzu geben. Die Limettenblätter rausfischen und das Ganze mit Fischsoße und Zucker abschmecken.

Vor dem Servieren die Kräuter unter die Soße mischen.

Die Nudeln nach Anleitung zubereiten und die Soße darauf verteilen.

Köstlich, sage ich euch!
Eure Julia