Quesadillas

Quesadillas

Dass ich nach dem Abi ein Jahr in der traumhaften kalifornischen Stadt San Diego leben durfte, wissen die meisten meiner Leser und Leserinnen ja schon. Es finden sich mittlerweile eine ganze Menge Rezepte aus dieser Zeit auf meinem Blog: Caesar Salad (zugegebenermaßen eher eine Erinnerung an Boston…) mit die Breadsticks mit Dip (serviere ich zu dem Caesar Salad und definitiv eine Erinnerung aus San Diego), FajitasNachos mit drei Dips, Enchiladas,  sowie der Zitronen-Garnelen-Spieß – jeweils gespickt mit Geschichten aus meinen Au-Pair-Tagen.

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Mexikanische Tomaten-Mais-Suppe

Mexikanische Tomaten-Mais-Suppe

Jaaa, ich weiß, hier war es etwas länger ruhig. Aber es passieren gerade aufregende Dinge in unserem Leben, so dass ich gar keinen Kopf für Löffelgenuss hatte… Hinzu kommt, dass die dunkle Jahreszeit für Foodblogger echt ’ne Herausforderung ist: Ich fotografiere am liebsten bei Tageslicht und davon gibt’s ja gerade nicht so viel. Zwar wird weiterhin fleißig gekocht und geschrieben, aber es wird wohl noch ein Weilchen dauern, bis ich mal wieder zum Fotografieren komme… Aber wie gut, dass ich mir inzwischen ein kleines Archiv angelegt habe, aus dem ich euch in der Zwischenzeit weiterhin mit leckeren Ideen versorgen kann. Wie zum Beispiel mit dieser hier:

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Mexikanischer Avocado-Salat

AvocadoSalat
Hier nun wie versprochen das Rezept für den Avocado-Salat der zu den Quesadilla mit Huhn und Käse einfach perfekt ist. Im Rezept von „New York Street Food“ steht nur lapidar „Dazu einen grünen Salat mit Avocadostückchen und eine Guacamole servieren“. Vielleicht sollte ich mal mit Tom, Jaqueline und Luk sprechen, dass sie mein Rezept in ihr Buch aufnehmen? 😉 Das Fotografieren müsste Luk dann natürlich übernehmen…

Guten Hunger!
Eure Julia

Zutaten
(für 2 Portionen)

1 reife Avocado, grob gewürfelt
½ rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
½ rote Paprika, fein gewürfelt
1 rote, 1 gelbe und 1 grüne frische Chili, entkernt, entstielt und fein gewürfelt
1 Handvoll frisch gezupfte Korianderblätter
Saft einer Limette
Salz, Pfeffer

Einfach alle Zutaten vermengen und mit dem Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Whooooa, Geschmacksexplosion!

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“New York Street Food”
Chicken Quesadillas

Die dritte Station unserer Flitterwochen-Reise führte uns nach North Conway, New Hampshire. Wir wollten dort nach den doch recht anstrengenden Tagen in New York City und Boston ein bisschen die Seele baumeln lassen und den Indian Summer genießen. Wir wurden nicht enttäuscht, seht selbst:

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Auch in den White Mountains haben wir es uns nicht nehmen lassen, die amerikanische Küche weiter zu inspizieren. Zu den Highlights gehörten auf jeden Fall frische Blueberry Pancakes und French Toasts mit Walnüssen. Jessica, die Besitzerin des Cabernet Inn, in dem wir gewohnt haben, hat das Frühstück jeden Morgen nach Wunsch zubereitet (hier gibt’s ihr Rezept für das French Toast mit Walnüssen!). Ein gelungener Start in den Tag!

Gleich zwei Mal waren wir Abends in der „Moat Mountain Brewing Comnpany“, einer kleinen Brauerei mit Küche direkt um die Ecke unseres Inns. Dort habe ich am ersten Abend Quesadillas mit Hühnchen und Käse bestellt, wie sie auch im „New York Street Food“ vorgestellt werden. Sehr lecker! Das Rezept aus dem Buch haben wir zu Hause direkt ausprobiert und waren begeistert. Dazu habe ich diesen Avocado-Salat serviert, den ich spontan aus Resten zusammengeschnibbelt habe. Der Salat zu diesem Gericht passt wie Faust auf Auge. Ich sach nur Geschmacksexplosion! Das Rezept für den Avocadosalat gibt’s im nächsten Beitrag. Hier erst mal das Rezept für die Quesadilla:

Lasst es euch schmecken!
Eure Julia

QuesadillasHuhn

Zutaten
(für 4 Portionen)

4 Tortillas (möglichst Weizen- und Maismehl gemischt)
2 Hähnchenbrustfilets (ca. 400g)
250g Hartkäse, fein gerieben (ich hab Parmesan und Cheddar gemischt)
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 EL Paprikapulver
½ TL Kreuzkümmel, gemahlen (ich hab etwas mehr genommen)
½ TL Chilipulver
¼ TL Salz
Öl

Einen Topf Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren, das Hähnchenfleisch ins köchelnde Wasser geben und so lange garen lassen, bis es durch ist.

Das Fleisch aus dem Topf nehmen, abkühlen lassen und in feine Streifen reißen.

Bei geringer Hitze etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und darin die Zwiebeln und den Knoblauch glasig dünsten. Die Gewürze hinzugeben und verrühren.
Die Hitze reduzieren, das Fleisch hinzugeben und alles vermengen. Das gewürzte Fleisch aus der Pfanne nehmen und Beiseite stellen.
Die Pfanne säubern.

Bei mittlerer Hitze eine Tortilla in die Pfanne legen und zur Hälfte mit dem Fleisch befüllen (etwa 3 EL) und ordentlich Käse über das Fleisch streuen (etwa 2 EL). Die Tortilla zuklappen, den Deckel auf die Pfanne legen und etwa zwei Minuten backen. Dann wenden und auch von der anderen Seite noch mal etwa zwei Minuten backen. Der Käse soll innen zerlaufen sein und die Tortilla außen leicht knusprig.

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“New York Street Food”
Salted Beef Tacos

Salted Beef Taco

Weiter geht’s mit meinen kulinarischen Reiseskizzen…

Diese Salted Beef Tacos haben wir ebenso wie die „Pupusa“ in Red Hook, Brooklyn, an einem der Foodtrucks gekauft. Quasi als Nachspeise 😉 

Ich esse sehr gerne Mexikanisch, aber leider viel zu selten. Das habe ich bei diesem Gericht mal wieder gemerkt. Dieses Gericht verursacht eine Geschmacksexplosion in eurem Mund! Erst mal schmecken Maismehl-Tacos viiiel besser als die Tacos, die mit Weizenmehl zubereitet werden. Dann: Der Eisbergsalat und die Tomaten geben eine saftige Frische und das Fleisch ist dadurch, dass es über Nacht in Salzwasser gebadet hat und anschließend in einem leckeren Sud gar gekocht wurde, unheimlich aromatisch und zart. Das gewisse Etwas geben die Tomatillo-Salsa und der frische Koriander. Die Limetten sind dann fürs Feuerwerk zuständig. Leute, Leute, ich könnte das jeden Tag essen…

Es war also klar, dass ich dieses Gericht zu Hause ausprobieren muss. Das Rezept stammt (leicht abgewandelt) aus New York Street Food. Als wir die Tacos am Wochenende nach unserer Rückkehr aus den USA ausprobierten, schwelgten wir in Erinnerungen. Köstlich!! 

Nur zwei Dinge würde ich beim nächsten Mal anders machen: Ich würde die Tacos selber backen (aus Maismehl) und auch die Tomatillo-Salsa selbst zubereiten. Dafür war an dem Wochenende einfach keine Zeit. Aber das Gericht kommt mit Sicherheit noch mal auf die Hand!

Guten Appetit!
Eure Julia

Salted Beef Tacos

Zutaten
(für 4 kleine Portionen)

Achtung! Ich sag’s direkt vorweg, falls euch das Wasser schon im Mund zusammenläuft: Das Fleisch muss mindestens 24 Stunden in einem Salzsud ziehen.

500g Rinderbrust
2 Liter Wasser
4 EL Salz
3 EL Zucker
1EL Chilipulver
1 TL Pfeffer (grob gemahlen)
1 TL Kreuzkümmel

Tacos*
Eisbergsalat, in Streifen geschnitten
2 Tomaten, fein gewürfelt
1 Handvoll Korianderblätter, grob gezupft
2 Limetten, geviertelt

Für die Salsa:**
500g grüne Dosentomaten (Tomatillos)
1 Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
3 grüne Serrano-Chilischoten, geröstet und fein gehackt
½ TL Oregano
1 TL Salz
2 EL Öl
etwas Wasser

* Ich habe, wie gesagt, fertig gebackene Tacos gekauft. Die sind zwar auch aus Maismehl, aber mir haben sie nicht so gut geschmeckt. Irgendwie künstlich… Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man kleine Mais-Tortillas anstelle von Tacos nimmt. 

** Die Salsa hab ich leider nicht selbstgekocht. Ich hab auf die Schnelle keine grünen Dosentomaten (Tomatillos) gefunden. Dafür gab’s im Kaufhof-Supermarkt (der eigentlich sehr verlässlich ist, wenn’s um exotische Zutaten geht) eine Salsa, die mehr oder weniger die gleichen Zutaten verwendet wie im Rezept beschrieben. Ich will die Soße aber unbedingt noch mal selber machen, auch wenn ich dafür grüne Dosentomaten im Internet bestellen muss…

Das Fleisch muss mindestens 24 Stunden in einem Sud aus 1 Liter Wasser, 4 gut gehäuften EL Salz, 3 EL Zucker und ½ TL frisch gemahlenem Pfeffer ziehen. Wir haben nur 12 Stunden Geduld gehabt. Ich meine, es hätte auf jeden Fall noch einen Hauch besser geschmeckt, wenn man es länger hätte ziehen lassen… 

Das Wasser soll man aufkochen und dann vollständig abkühlen lassen. Erst dann das Fleisch hinzugeben und an einem kalten Ort 24 Stunden ziehen lassen.

Am nächsten Tag nehmt ihr das Fleisch aus dem Topf, schüttet die Flüssigkeit weg und spült das Fleisch gut ab. Dann setzt ihr abermals einen Liter Wasser auf, gebt das Fleisch, 1 EL Chilipulver, 1 TL Kreuzkümmel und 1 TL frisch gemahlenen Pfeffer hinzu und lasst den Sud einmal aufkochen. Dann die Hitze reduzieren und mindestens 90 Minuten garen lassen (wir haben es fast zwei Stunden köcheln lassen, danach war es schön weich).

Wenn das Fleisch gar ist, lasst ihr es auskühlen und schneidet dann davon möglichst dünne Scheiben. 

Das Rezept für die Salsa gebe ich so wieder, wie es im Buch steht, übernehme aber keine Gewähr, da ich sie, wie gesagt, nicht nachgekocht habe:

Zwiebeln und Knoblauch in 1 EL Öl anschwitzen. Die grünen Tomaten in Stücke geschnitten hinzufügen, mitschoren und mit etwas Wasser bedecken. Oregano hineingeben und die Mischung eine Stunde bei geringer Hitze leicht köcheln lassen bis das Wasser verdampft ist. 

Den Topfinhalt mit den Chilischoten in einen Standmixer füllen und pürieren. Die Tomatenmischung in einen Topf mit dem restlichen Öl geben und fünf Minuten erwärmen. Mit Salz würzen und abkühlen lassen.

Am Tisch kann sich dann jeder seinen eigenen Taco befüllen: erst mit ein paar Streifen Eisberg-Salat, einigen Tomatenwürfeln, dem Fleisch, ein paar Löffeln von der Salsa, einigen Blättern Koriander und ein paar Spritzern Limettensaft.

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