Rindfleisch mit Asia-Frühlingsgemüse

Rind mit Asia-Frühlingsgemüse

Mhm, ich erinnere mich gar nicht mehr genau daran, wann wir dieses Rezept hier zum ersten Mal ausprobiert haben. Ich meine, es war kurz nachdem wir umgezogen sind…
Für die asiatische Küche sind wir ja immer zu begeistern und für Herrn Löffelgenuss ist ja erst ein Gericht, das Fleisch enthält, ein richtig leckeres Gericht. 😉 Das Kochbuch, aus dem dieses Rezept stammt, ist daher auch ganz nach seinem Geschmack: Es heißt schlicht „Fleisch“ und stammt aus der Brigitte-Kochbuchreihe.

Guten Appetit!
Eure Julia

Rezept: Rindfleisch mit Asia-Frühlingsgemüse
(für 3-4 Portionen)

300g Hüftsteak
125g frische Schiitake-Pilze, in Scheiben geschnitten
250g frische Austernpilze, in Scheiben geschnitten
125g Zuckerschoten, blanchiert und in feine Streifen geschnitten
1 Bund Lauchzwiebeln, den hellen Teil in dünne Streifen geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 rote Paprikaschote, in feine Streifen geschnitten
1 grüne Chili, in feine Ringe geschnitten
1 kleiner Bund frischer Koriander, grob gehackt
2 Stängel frische Minze, fein gehackt
ca. 75g frische Sprossen
2 EL Sesamöl
2 EL Sonnenblumenöl

für die Soße:
1 EL Austernsoße
1 EL Weißwein
1 EL Sojasoße
1 TL Zucker
Brühe
Salz, Pfeffer

Das Rindfleisch waschen, abtrocknen, in fingerdicke Streifen schneiden und mit Salz und Pfeffer einmassieren.

In einem Wok die Öle erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten und herausnehmen. In dem verbliebenen Fett die Pilze, Knoblauch, Chili, Zuckerschoten, Paprika und Lauchzwiebeln kurz anbraten – das Gemüse sollte noch knackig bleiben. Kurz vor Ende noch die Sprossen und die Soße hinzugeben und für kurze Zeit mitgaren.

Vor dem Servieren Koriander und Minze untermischen.

Grünes Ayran

Grünes Ayran

Ich gehe sonntags für gewöhnlich am Rhein joggen. Also wenn es nicht regnet. Und wenn es nicht zu kalt ist. Zu warm sollte es aber auch nicht sein. Und die Chance ist größer, wenn die Sonne scheint. Und wenn ich weiß, dass es später etwas Leckeres zu essen gibt. Und wenn nicht halb Köln am Rhein spazieren gehen will… Wenn das alles erfüllt ist und ich meinen inneren Schweinehund dann auch noch überzeugen kann, gehe ich also joggen. 

Und soll ich euch sagen, was auch noch hilft? Dieser gehaltvolle Power-Drink! Ich habe ihn vorm Joggen zubereitet und mir anschließend ein großes Glas davon gegönnt. Danach hätte ich glatt noch mal laufen gehen können. 😉 Durch den reichhalteigen Joghurt wirkt der Drink fast wie so ein Protein-Shake, das man aus Fitnessstudios so kennt. Nur halt natürlich. Und viel gesünder. Und erst die ganzen grünen Kräuter! Vitamin-Bombe!

Die Kölner Haie haben angeblich sechs Mal hintereinander gewonnen, nachdem ihnen Mario Kotaska dieses herzhafte Ayran serviert hat. Das Rezept stammt aus dem Kochbuch „Street Food“ des Kölner Sternekochs. Falls euch das Rezept gefällt und ihr Lust auf mehr habt, dann schaut zum Welttag des Buches (24. April) noch mal auf meinem Blog vorbei. Dann gibt’s das Buch hier nämlich zu gewinnen.

Ich musste etwas länger suchen, bis ich ein herzhaftes Rezept gefunden habe, das ein Sauermilchprodukt enthält (mit Süß kommt man bei mir ja nicht weit, wie ihr wisst…). Ich wollte nämlich unbedingt mal wieder an einem Blogevent teilnehmen. Und zwar an dem Event „Sauer macht lustig„, bei dem es nicht etwa um Zitronen geht, sondern eben um Sauermilchprodukte. Zorra, vom Foodblog „Kochtopf“ hat das Event gemeinsam mit der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft organisiert, um daran zu erinnern, dass Sauermilchprodukte voller Nährstoffe stecken und gut sind für Haut, Darm und Knochen. Oder eben als Powerdrink nach dem Joggen. 😉

Blog-Event CVI - Sauer macht lustig (Einsendeschluss 15. März 2015)

Jetzt aber erst mal viel Spaß beim …. Joggen? 😉
Eure Julia

Zutaten
(für 4 große Portionen)

1 Salatgurke (möglichst unbehandelt)
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Zucker
1 EL Senf
1 unbehandelte Limette, abgerieben und Saft
2 Knoblauchzehen (habe ich weggelassen)
500g Sahnejoghurt
1 kleiner Bund glatte Petersilie
1 kleiner Bund Dill
10 Blätter Minze
2 Msp. Raz el-Hanout*
Limettenscheiben zum Garnieren

Die Gurke mit heißem Wasser gut abwaschen, die Enden knapp wegschneiden. Die Gurke längs vierteln und in grobe Stücke schneiden.

Die Gurkenstücke salzen, etwas Pfeffer, Zucker, Senf, Limetten-Abrieb und -saft hinzugeben und etwa 30 Minuten ziehen lassen.

Die Kräuter waschen, abtrocknen und von den Stilen zupfen.

Die Gurke zusammen mit dem Joghurt, den geschälten Knoblauchzehen und den Kräutern in einem Mixer bei höchster Stufe pürieren.

Die Gläser mit einer Limettenscheibe garnieren und den Drink kalt servieren. 

* Ich hatte leider kein Raz el-Hanout zur Hand und hab kurzerhand aus meinem Gewürz-Fundus eine eigene Mischung hergestellt: je eine Messerspitze Cumin, Ingwerpulver, gemahlener Koriander, Zitronenpfeffer, Zitronengrassalz.

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Reisnudelsalat mit Gurken und Kräutern

Reisnudelsalat Gurke Kräuter
Wie im vorherigen Beitrag zu den Vietnamesischen Rindfleischröllchen schon geschrieben, habe ich diesen Salat als Beilage serviert und finde, er passt ganz hervorragend zu dem Fleisch.

Da ich noch recht viel übrig hatte, habe ich ihn am nächsten Tag mit ins Büro genommen und als Lunch verzehrt. Ich kann daher berichten, dass er auch alleine sehr gut schmeckt und, wenn man ein paar mehr Reisvermicelli hinzugibt, auch sättigt 🙂

Der tolle Geschmack kommt, glaube ich, durch die Kräuter, vor allem durch die Minze und den Koriander. Den letzten Kick bekommt der Salat aber durch die Soße. Die ist eine Eigenkreation :-). Im Rezept heißt es nämlich nur Limettensaft und Fischsoße. Hatte ich probiert, fand ich aber zu fad…

Guten Appetit!
Eure Julia

Zutaten
(für 4 Personen)

½  Salatgurke
100g Reisvermicelli
einige Salatblätter (z.B. Eisberg)
100g Mungo-Bohnensprossen
je eine Handvoll frische Kräuter: Basilikum, Koriander, Minze, Oregano, Kresse (grob hackt)
5 Lauchzwiebeln

Für’s Dressing:
1 Limette, frisch gepresst
1 EL Ingwer, frisch gerieben
1 EL Fischsauce
2 EL Sojasoße
2 EL Erdnussöl
1 TL Tamarinde

Die Reisvermitcelli nach Anleitung zubereiten und auskühlen lassen.

Die Gurke schälen, längs halbieren, von den Samen befreien und in dünne Stifte schneiden.

Die Kräuter und den Salat waschen und grob hacken. 

Die Bohnensprossen gut waschen und trocknen.

Von den Lauchzwiebeln die Wurzel und das dunkle Grün wegschneiden, die äußere Haut säubern oder entfernen und die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden.

Für’s Dressing alle Zutaten gut verrühren. Eventuell von der ein oder anderen Zutaten, je nach Geschmack, mehr oder weniger benutzen.

Kurz vorm Servieren die Soße unter den Salat geben.

Das Rezept stammt, leicht abgewandelt, aus „Die Küche aus Vietnam & Kambodscha“ von Chillie Basan.

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Indischer Kartoffelsalat


Indischer Kartoffelsalat
Diesen indischen Kartoffelsalat habe ich exklusiv für das Blogevent „Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen“ gemacht, das meine Namensvetterin Julia vom Foodblog „German Abendbrot“ ins Leben gerufen hat.

Der Salat hier steht schon seit Ewigkeiten auf meiner Nachkochliste, aber bisher hat er es einfach nicht geschafft, nachgekocht zu werden. Das Event war jetzt endlich der perfekte Anlass. Und was soll ich sagen? Er schmeckt köstlich! Also ran an die Zutaten! 😉

Meine Foodbloggerkollegin wünscht sich eine Geschichte zu jedem Rezept. Mhm, also eine wirkliche Geschichte habe ich zu diesem Rezept nicht. Denn ich habe es gestern „mal eben“ gekocht. Als Pause zwischen einem sehr arbeitsintensiven Basteltag: Wir haben nämlich gestern die Danksagungskarten zu unserer Hochzeit gebastelt. Ich hatte natürlich ziemlich genaue Vorstellungen, wie die Karten aussehen sollen und (leider?) bedeutete das sehr viel Arbeit, vor der wir uns die letzten Wochen erfolgreich gedrückt haben. Aber ich muss sagen, es war wirklich lustig, mit Herrn Löffelgenuss (der, wie soll ich sagen… vielleicht nicht ganz so versiert im DIY ist…) die Karten zu gestalten und zu schreiben.

Falls ihr jetzt schon genug gelesen habt, dann springt einfach direkt zum Rezept. Ich muss aber noch mal kurz was zu dem Buch erzählen, aus dem das Rezept ist: „Big basic cooking“ von GU. Dieses Buch habe ich vor 10 Jahren geschenkt bekommen. Und zwar zu meiner Examensparty. Ich habe damals noch mit meiner Cousine in einer (grooooßaritgen )WG gewohnt, auf einer handvoll Quadratmeter in Essen-Rüttenscheid (schönster Stadtteil vonne Welt!). Ich hatte ein paar Freunde eingeladen, um dieses Ereignis zu feiern. Aber es kamen viel viel mehr Leute als ich eingeladen hatte, so dass wir irgendwann mit 50 Personen in unserer WG-Küche feierten (mit Bier vonne Tanke). Es war eine großartiger Abend!
 Von meinen Bochumer Freunden habe ich dieses GU-Kochbuch geschenkt bekommen. Es gibt zur Geschenkübergabe auch ein Foto. Aber das war schon zu später Stunde, so dass ich es leider hier nicht zeigen kann… Wir (die Bochumer Ex-Studierenden) saßen (quasi übereinander) in meinem kleinen WG-Zimmer und alle wollten in dem Kochbuch blättern… Es war ein tolles Geschenk, denn das Kochbuch war der Auftakt für meine Leidenschaft, Rezepte niederzuschreiben und damit auch irgendwie für diesen Foodblog…. Hach… Sorry, bin ins Schwelgen gekommen… Hier jetzt das Rezept aus dem Kochbuch.

Lasst es euch schmecken!
Eure Julia

Rezept für „Indischen Kartoffelsalat“
(für 4 Portionen)

500g Kartoffeln
1 kleiner Blumenkohl
2 Tomaten, in Würfel geschnitten (ohne Stil und ohne Kerne)
1 rote frische Chili (entkernt), in Streifen geschnitten
250g Naturjoghurt
je 1 TL Kreuzkümmel und Korianderpulver (gemahlen)
je ½ TL Chilipulver und Kurkuma (gemahlen)
Saft einer halben Zitrone
3 EL Olivenöl
Salz
ca. 20 große Blätter frische Minze, fein gehackt (die kleinen Blätter als Deko Beiseite legen)
1 Bund frischer Koriander, fein gehackt

Die Kartoffeln schälen und bissfest kochen.

Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen und etwa 7 Minuten kochen bis sie bissfest, aber nicht zerkocht sind.

Den Joghurt mit den Gewürzen mischen und mit Salz und Zitrone abschmecken.

Kartoffeln, Blumenkohl, Tomaten und die Soße vermengen und etwa eine Stunde ziehen lassen. Vor dem Servieren mit den beiseite gelegten Minzblättern servieren.

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Quinoa-Salat mit zweierlei Bohnen

Quinoa Salat mit BohnenHier kommt (leider mit etwas Verspätung, sorry!) das Rezept zur Rezension von „Lust auf Genuss“. Auch wenn es in der Zeitschrift ums Grillen geht, musste ich ein Rezept auswählen, das ohne Grillen auskommt, da wir am Wochenende leider keine Möglichkeit hatten, zu grillen 🙁

Das Quinoa-Rezept habe ich vor allem deswegen ausgewählt, weil ich in letzter Zeit so häufig über Quinoa gelesen habe und schon ganz neugierig war, was das ist und wie das schmeckt.
Also: Uns hat’s sehr gut geschmeckt! Quinoa schmeckt etwas nussig, von der Konsistenz her ein bisschen wie Couscous. Im Internet heißt es, dass Quinoa eine Pflanze ist (verwand mit Spinat und Rote Bete). Wusste ich nicht, ich dachte, es sei ein Getreide… Die Kombination der beiden (sehr unterschiedlichen) Bohnensorten mit der frischen Zwiebel passt gut, die Krönung ist aber die Salatsoße. Den Salat hab ich mit Sicherheit nicht das letzte Mal gemacht…

Zutaten
(für 6 Portionen)

300g Quinoa
750ml Gemüsebrühe
250g grüne Bohnen
100g Schwarze Bohnen (aus der Dose)
1 rote Zwiebel
½ Bund Minze
½ Bund Koriandergrün
5 EL Olivenöl
2 EL Apfelessig
2 EL Zitronensaft
1 TL Zucker
Pfeffer

Quinoa in einem Sieb mit kaltem Wasser abbrausen.

Gemüsebrühe aufkochen und Quinoa hinzugeben. Hitze reduzieren und mit geschlossenem Deckel bei kleiner Hitze quellen lassen – bis das Wasser aufgesogen ist (gegebenenfalls überschüssiges Wasser abgießen). Quinoa abkühlen lassen.

Die grünen Bohnen etwa fünf Minuten in kochendes Salzwasser geben. Sie sollen gar, aber noch bissfest sein. Wenn gewünscht, halbieren.

Die Schwarzen Bohnen in ein Sieb geben und abbrausen.

Die Zwiebel halbieren und in sehr feine Ringe schneiden.

Die Kräuter waschen, Blätter abzupfen und grob hacken.

Für die Soße Olivenöl, Essig, Zitronensaft mit den Kräutern verrühren, mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, vermengen und vorm Servieren etwa 10 Minuten durchziehen lassen.

Guten Appetit!
Eure Julia