Antipasti-Aufschnitt: Mortadella, Salami, Pecorino & Co.

Antipasti-Aufschnitt: Mortadella, Salami, Parmaschinken, Pecorino

Los geht meine Reihe mit italienischen Antipasti-Ideen  mit Antipasti-Aufschnitt, also ganz simpel. Mortadella, Salami, Parmaschinken und Pecorino sind für mich – neben Bruschetta – „must-haves“ wenn ich einen Antipasti-Abend mache (das kennt ihr vielleicht noch von meinem Tapas-Abend, da ist’s mit Machego und Serrano ja genauso…).

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Spaghetti mit Pfifferlingen und Tomaten

Spaghetti mit Pfifferlingen

Spätsommer trifft Frühherbst. So könnte man das Gericht eigentlich auch betiteln. Wenn der Sommer in den Herbst übergeht (also jetzt!), schmecken Tomaten am aromatischsten. Meist kündigt sich der Herbst dann im Gemüseregal schon in Form von Pfifferlingen an. Beide zusammen, gepaart mit gerösteten Auberginen und cremigem Ricotta machen ein perfektes jahreszeitenübergreifendes Gericht.

Guten Appetit!
Eure Julia

Rezept für Spaghetti mit Pfifferlingen und Tomaten
(für 4 Personen)

400g Spaghetti oder Tagliatelle
300g Pfifferlinge, geputzt
1kg Cocktailtomaten, halbiert
500g Aubergine, gewürfelt
2 kleine Zwiebeln, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
150g Ricotta
60g Pecorino, grob gerieben
6 Stile Basilikum, Blätter gezupft
4 Stile Thymian, Blätter gezupft
2 TL Zitronenabrieb (Bio-Zitrone!)
1 EL Zucker
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Auberginen-Würfel mit 2 EL Olivenöl und 1 TL Salz mischen.

Ein Backblech mit dem Zucker bestreuen und die Tomaten mit der Schnittseite nach unten auf das Blech legen. Die Auberginen-Würfel daneben geben. Im Ofen bei 240 Grad auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten rösten (Umluft wird im Rezept nicht empfohlen).
Wenn die Haut der Tomaten dunkel wird, Blech rausnehmen und die Tomaten von der Haut befreien (müsste sich dann ganz leicht abziehen lassen).

Die Tomaten mit einer Gabel grob zerteilen und mit den Auberginen mischen. Den Knoblauch und die Hälfte der Zwiebeln untermischen, etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer hinzugeben und das Ganze wieder zurück aufs Backblech geben und bei 180 Grad etwa 20 Minuten im Backofen garen.

In der Zwischenzeit den Ricotta mit den Thymianblättchen und dem Zitronenabrieb mischen und glattrühren.

Nudeln nach Packungsanleitung kochen.

Die Pilze mit etwas Olivenöl in einer Pfanne anbraten bis die Flüssigkeit verdampft ist. Nach etwa 2 Minuten die restlichen Zwiebelwürfel hinzugeben und mitbraten. Die Tomaten-Auberginen-Mischung hinzugeben und eventuell noch mal mit etwas Salz und Pfeffer nachwürzen.

Die Nudeln mit der Sauce und der Hälfte des Basilikums mischen und auf Teller verteilen. Den Ricotta, etwas Pecorino und die restlichen Basilikumblätter hinzugeben und servieren.

Das Rezept ist aus der Kochzeitschrift Deli 3/2014.

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Sardische Brotsuppe

Sardische Brotsuppe
Hier kommt ein weiteres Gericht zur Rezension von „Rezepte für einen italienischen Sommer“. Eine Suppe aus dem Kapitel „Sommerfeste“, die als erster Gang vorgeschlagen wird.

‚Suppa quatta’ heißt die Suppe in Italien. Quatta bedeutet „versteckt“. Die Suppe ist sozusagen unter der Brot-Käse-Kruste versteckt. Die Erklärung fand ich irgendwie nett… Und die Suppe klang so schön einfach, daher wollte ich sie ausprobieren.

Ich war ein bisschen skeptisch, aber sie hat uns gut geschmeckt. Die Suppe braucht wirklich nichts außen diesen wenigen Zutaten. Ich habe mich für eine hochwertige Fleischbrühe entschieden (leider nicht selbstgemacht), ich glaube, das ist entscheidend. Und wirklich kräftiges Brot. Die Kräuter und der Pecorino tun dann ihr übriges.
Wenn man die Augen zumacht, kann man sich vorstellen irgendwo draußen in Italien zu sitzen – unter alten Pappeln und zwischen alten Gemäuern – und mit dieser Suppe den Magen anzuwärmen für weitere italienische Köstlichkeiten.

Guten Appetit!
Eure Julia

Zutaten
(für 6 Personen)

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen.

500g altbackenes, kräftiges Bauernbrot, in 2cm dicke Scheiben geschnitten
300g junger Caciotta- oder Pecorino-Käse, in Scheiben geschnitten (ich hab Pecorino genommen)
1,5 L kräftige Fleischbrühe
1-2 EL gehackte, gemischte Kräuter, z.B. Petersilie, Majoran und Thymian (ich habe noch ein paar Rosmarinnadeln, ein großes Blatt Salbei und ein paar Oregano-Blätter genommen).

In einer Auflaufform abwechselnd eine Scheibe Brot und eine Scheibe Käse schichten, auf den Käse ein paar Kräuter streuen. Die letzte Lage sollte der Käse mit Kräutern sein.

Mit einem Holzlöffel ein paar Löcher in die Käsebrote stechen, damit die Brühe schön in das Brot hinein laufen kann.

Die Brühe darüber gießen und im Backofen etwa 40 Minuten backen. Für die letzten zehn Minuten habe ich den Ofen noch mal auf 190 Grad hochgedreht.

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