Antipasti: Carpaccio

Antipasti: Carpaccio

Ich liiiieeebe Carpaccio! Das bisher beste Carpaccio habe ich bei Giovanni gegessen, einem kleinen Italiener direkt bei uns in der Straße. Damit es gut schmeckt, muss es richtig gutes Fleisch sein, hauchdünn geschnitten, und sehr gutes Olivenöl.

Wenn man einen guten Metzger kennt, kann man Carpaccio auch selber machen, indem man sich gut abgehangenes Rindfleisch (Filet) ganz dünn schneiden lässt. Ich hab’ es aber auch schon selbst geschnitten. Das klappt gut, wenn man es über Nacht einfriert und dann etwa 30 Minuten antauen lässt und es mit einem scharfen Messer hauchdünn schneidet. Auf jeden Fall sollte man beim Metzger erwähnen, dass man das Fleisch roh essen möchte.

Wer rohes Fleisch scheut, kann alternativ auch Bresaola nutzen. Das ist zwar etwas intensiver im Geschmack, aber auch sehr lecker (und etwas günstiger).

Das war schon das dritte Rezept in meiner Reihe „Antipasti-Ideen“. Wie bei den ersten beiden Gerichten gab es hier auch eher wenig zu tun. Keine Bange, ihr kommt schon noch ans Kochen 😉

Liebe Grüße
Eure Julia

Zutaten für Carpaccio
(für 1 Portion)

10 Scheiben hauchdünnes rohes Rinderfilet (vom Metzger eures Vertrauens) oder Bresaola
½ Zitrone
Olivenöl (sehr gutes)
40g frischer Parmesankäse
Salz, Pfeffer

nach Belieben:
10-15 Blätter Rucola
Staudensellerie, in dünne Scheiben geschnitten
Cocktailtomaten, in Scheiben geschnitten

Das Fleisch so auf dem Teller verteilen, dass der Tellerboden ganz bedeckt ist.

Kurz vor dem Servieren etwas Olivenöl darüber träufeln und ein bisschen Zitronensaft darüber pressen.

Nur minimal mit Salz und Pfeffer würzen (wenn überhaupt…).

Einige sehr dünne Parmesanscheiben darüber hobeln.

Nach Belieben könnt ihr noch mit Rucola, Staudensellerie oder Cocktailtomaten garnieren, schmeckt gut. Wobei ich sagen muss, dass ich es am liebsten ganz schlicht und nur mit Parmesan mag….

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Antipasti: Bruschetta con pomodoro e basilico

Antipasti: Bruschetta

Ohne Bruschetta kein Antipasti! Daher ist dieses Rezept das zweite in meiner Reihe „Antipasti-Ideen“:

So einfach dieses Gericht auf den ersten Blick scheint, man kann es ganz schön versemmeln. Hab’ ich alles schon erlebt: Brot zu hart, Brot schwabbelig, zu viel Knoblauch, zu wenig Knoblauch, zu viel Salz, zu wenig Salz… Die richtige Mischung bekommt man nur durch Ausprobieren hin.

Traut euch!
Eure Julia

Zutaten für Bruschetta con pomodoro e basilico
(für etwa 8-10 Scheiben)

400g Ciabatta
6 reife Tomaten
1 sehr kleine Knoblauchzehe
4 EL gutes Olivenöl
10 Blätter Basilikum
Salz, Pfeffer

Das Brot in Scheiben schneiden und toasten oder im Ofen backen bis es knusprig ist.

Die Tomaten waschen, den Strunk und die Kerne entfernen und in kleine Würfel schneiden, den geschälten Knoblauch mit einer Presse dazu geben.

Die Basilikumblätter waschen und grob zupfen.

Alles mit Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken und löffelweise auf das geröstete Brot geben.

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Antipasti-Aufschnitt: Mortadella, Salami, Parmaschinken, Pecorino

Antipasta-Aufschnitt: Mortadella, Salami, Parmaschinken, Pecorino

Los geht meine Reihe mit italienischen Antipasti-Ideen ganz simpel: mit Aufschnitt. Mortadella, Salami, Parmaschinken und Pecorino sind für mich – neben Bruschetta – „must-haves“ wenn ich einen Antipasti-Abend mache.

Je nach Menge der Gäste einfach einige dünn geschnittene Scheiben an der Frischetheke im Supermarkt oder beim Metzger kaufen. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Außer: je besser die Qualität, desto leckerer. Versteht sich aber eigentlich von selbst…

Ach ja: Vielleicht noch, dass man es schön anrichten kann, wenn man daraus kleine Röllchen formt und sie dekorativ auf einen Teller verteilt. Den Käse schneide ich in fingerlange Stücke.

Fertig.

Das wohl einfachstes Rezept auf meinem Foodblog. Aber keine Sorge, es folgen noch ein paar Rezepte, in denen es auch was zu tun gibt. 😉 Im nächsten Beitrag zum Beispiel Bruschetta con pomodoro e basilico.

Bis dann!
Eure Julia

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Antipasti-Ideen

Antipasti-Ideen

Da ich sehr gerne Tapas esse, mag ich natürlich auch deren italienischen Verwandten: Antipasti. Ich liebe, es beim Essen aus vielen unterschiedlichen Gerichten zu naschen, statt ein großes Gericht mit Hauptspeise und ein oder zwei Beilagen zu essen.

Diese kleinen Appetithäppchen sind so schön gesellig: Man kann den ganzen Abend essen, ein (oder mehrere 😉  ) Gläschen Wein genießen und man merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht. Natürlich schmecken Tapas, Antipasti und Petiscos (siehe unten) am besten an einem lauen Sommerabend, in netter Gesellschaft, mit Blick auf einen wuseligen Markplatz oder – noch besser – mit Blick aufs Meer.

Aber mit einem Picknick auf dem heimischen Sofa lässt sich ein bisschen von diesem mediterranen Lebensgefühl auch in den deutschen Winter transportieren. Dafür habe ich euch hier meine liebsten Zutaten für einen Antipasti-Abend zusammengestellt und veröffentliche die Rezepte nach und nach auf meinem Blog.

Dazu schicke euch ein paar Sonnenstrahlen!
Eure Julia

p.s. Noch lieber als italienische Antipasti mag ich spanische Tapas (das liegt vermutlich auch daran, dass sie mich an meine Studienzeit in Valencia erinnern…). Meine liebsten Tapas-Ideen habe ich hier mal zusammengestellt.
Auch in der portugiesischen Küche gibt es diese kleinen Leckereien. Sie heißen dort Petiscos. Zwei Rezepte dazu gibt’s auch auf meinem Blog: Pica-Pau und Gambas Piri-Piri. Für mehr muss ich wohl oder übel noch mal in dieses schöne Land reisen 😉

Graupensuppe nach Oma Maria

Graupensuppe

(Rezept für Graupensuppe). Manchmal muss es Eintopf sein. Das kommt bei mir zugegebenermaßen selten vor. Auf meinem Foodblog habe ich die Kategorie auch nicht umsonst entsprechend ergänzt:„Eintöpfe, Quiches & Aufläufe“. Aber „aus dem schönsten Grund der Welt“ brauchte ich in den vergangenen Wochen ein paar Extraportionen Energie. Und die kann man ganz hervorragend mit diesem Eintopf tanken!

Als meine Mutter (mal wieder) fragte, was ich mir zu essen wünschte, kam mir die Graupensuppe unserer Oma Maria in den Sinn. An dieses Gericht hatte ich ewig nicht gedacht und noch viel länger keine Graupensuppe mehr gegessen. Als ich den ersten Löffel probierte, brachte der Geschmack die Erinnerung an meine Großeltern zurück als hätte ich erst gestern bei ihnen am Tisch gesessen. Krass.

Ich habe noch genau das Esszimmer meiner Großeltern vor Augen: Auf der rechten Seite vom Tisch war die Küchenzeile aus dunklem Holz (die weißen Kacheln dahinter verziert mit diesen lustigen Pril-Blumen, kennt ihr die noch?). Links vom Tisch stand eine alte Vitrine, bei der uns Kindern am meisten die „Kramschublade“ gefiel, in der wir manchmal stöbern durften. Am Kopfende waren die Fenster, darunter eine riesige Nachtspeicherheizung, auf der man prima klettern konnte und dabei einen warmen Popo hatte. Am anderen Ende der Küche stand eine Kommode, darauf ein grünes Telefon mit Wählscheibe, mit dem wir häufig schlechte Scherzanrufe gemacht haben (zum Beispiel bei Familie Pils, die wir dann gefragt haben „Hell oder dunkel?“ und direkt aufgelegt und uns totgelacht haben. Dass Pils immer hell ist, war uns damals offenbar nicht klar…). Mann ist das lange her…

Das Rezept für die Graupensuppe ist übrigens das dritte Gericht meiner Oma Maria auf meinem Blog. Von ihr stammen auch die Rezepte für den Endivien-Eintopf und den Breitengerber Kartoffelsalat. Beide ebenso köstlich und großmütterlich wie die Graupensuppe.

Ich gebe das Rezept so schlicht wieder, wie meine Mutter es mir aufgeschrieben hat, bzw. wie sie es von ihrer Mutter übernommen hat und hoffe, dass ihr trotzdem damit zurecht kommt.

Guten Appetit!
Eure Julia

Rezept für Graupensuppe

Ca. 2 Liter Wasser mit 1 Beinscheibe od. 250g Rindfleisch aufsetzen. Hitze herunterschalten. 1 Std auf Stufe 1 ziehen lassen. Suppengrün, 3 gr. Kartoffeln klein schneiden, 250g grüne Bohnen, 150g Perlgraupen dazu. Wieder aufkochen. Runterstellen auf Stufe 1 . Ca. 1/2 -3/4 Std köcheln lassen. Salz, Pfeffer.

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