Rezension und Verlosung „Wein muss rein!“

Wein muss rein

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Die Verlosung ist beendet!

Gewonnen hat Josi, Herzlichen Glückwunsch!
Wow, ich bin überwältigt von der regen Teilnahme. Das hätte ich nicht erwartet… Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer – auch für eure kulinarischen (Wein-) Inspirationen!
Eure Julia
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Wenn ihr meine „Über mich“-Seite aufmerksam gelesen habt (oder ihr mich gut kennt), dann wisst ihr, dass ich beim Kochen gerne ein Gläschen Wein trinke.

„Angeblich kochen manche ja nur mit Wein, weil sie nebenbei immer ein bisschen daran nippen können… Aber so willkommen die Gelegenheit für ein Schlückchen in der Küche auch sein mag, sie ist natürlich nicht der eigentliche Sinn und Zweck des Kochens mit Wein“, schreibt Léa Linster im Vorwort zu ihrem neuen Kochbuch „Wein muss rein!“, das gerade im ars vivendi Verlag erschienen ist.

Ich fühle mich ertappt – aber daher auch dazu berufen, euch dieses Kochbuch vorzustellen. 😉 Und zwar aus zwei Gründen: Erstens koche ich tatsächlich gerne mit Wein und ich freue mich immer über neue Rezepte, zweitens hat mich bereits das erste Kochbuch, das die Luxemburger Sterneköchin gemeinsam mit dem Kölner Cartoonisten Peter Gaymann herausgegeben hat, sehr begeistert (da ging’s ums Ei bzw. um’s Huhn, meine ausführliche Rezension könnt ihr hier lesen).

Wie auch der erste Titel der beiden überzeugt mich dieses Kochbuch aufgrund der Gestaltung, der tollen Fotos und der leckeren Rezepte. Und wisst ihr, was das tollste an dem Buch ist? Dass ihr eins gewinnen könnt! So, aber jetzt erst mal zum Buch. Ihr wollt ja nicht die Katze im Sack kaufen… ähm.. gewinnen…

Die Rezepte

Die über 50 Rezepte sind im Inhaltsverzeichnis eingeteilt in folgende Kategorien: „Gruß aus der Weinküche“, „Beilagen für alle Weinlagen“, „Tierisches Weinvergnügen“, „Meer Wein!“, „Dessert-Wein“ und „Standards nicht nur für die Weinküche“. Kreative Titel, gefällt mir!
Eine kleine Kritik: Praktisch wäre gewesen, wenn man die Rezepte, die in die entsprechenden Kategorien gehören, im Inhaltsverzeichnis direkt dazu geschrieben hätte, statt sie im hinteren Teil des Buches zu verstecken…

Ich habe mir drei Rezepte ausgesucht, die ich euch in den vergangenen Tagen bereits vorgestellt habe:

(Zum Rezept gelangt ihr, wenn ihr aufs Bild klickt.)

Von allen drei Gerichten war ich positiv überrascht, geschmeckt haben sie uns alle sehr gut. Sie waren einfach nachzukochen und man benötigt nur wenige Zutaten.

Verlockend klingen noch die „Lammkoteletts mit Rotwein-Kräuter-Butter“, die „Seezunge mit Schampus-Krabben und Lauch-Linguine“ und das „Zarte Rehfilet mit Winterfrüchten und Schokoladen-Rotwein-Sauce“.

Die Cartoons

Peter Gaymann ist bekannt für seine lustigen gelben Hühner, sein „Huniversum“. Vielleicht kennt ihn auch die ein oder andere Brigitte-Leserin: die „Paar Probleme“ sind auch von ihm. (Das Ehepaar und auch das ein oder andere Huhn begegnet einem auch in dem Kochbuch.) Ich hatte die Ehre, Peter Gaymann in seinem Atelier in Köln zu besuchen als er mir netterweise das Ei-Kochbuch signiert hat. 🙂

Ich muss bei seinen Bildern manchmal laut lachen, zumindest aber schmunzeln. Das Kochbuch enthält viele ganzseitige Zeichnungen. Da füllt zum Beispiel ein beleibter Koch ein Huhn mit Wein ab: Während der Koch verschmitzt lächelt, sieht das Huhn mit rotem Gesicht und Sternen überm Kopf ziemlich beseelt aus.
Oder das Ehepaar in der Küche: Sie schaut in den offenen Kühlschrank und fragt ihren Mann: „Soll ich wieder mal chinesische Reispfanne machen?“ Er, während er vor seinem Weinregal steht: „Da hab ich nix Passendes zu.“ Herrlich!
Zum Rezept „Forelle blau“ serviert uns Gaymann einen leicht beschwipsten Fisch, der sich – ein Glas Wein in der Flosse – an einem Laternenfahl festhalten muss. Sympathisch!

Zusätzlich gibt es auf einigen Rezepte-Seiten ein paar kleinere Zeichnungen. Zum Beispiel sieht man eine Ente, bei deren Schatten es sich um eine Flasche Wein handelt. Oder eine Köchin und eine Flasche Wein, die sich wie ein verliebtes Pärchen in die Arme laufen.

Eine kleine Kritik soll mir erlaubt sein: Etwas schade ist, dass eine Flasche Wein einfach nicht so attraktiv aussieht und zu malen ist wie so ein Huhn. Liegt in der Natur der Sache, aber aus dem Grund find ich, bezogen auf die Cartoons, das Hühner-Kochbuch schöner.

Fotos & Gestaltung

Die ganzseitigen Fotos lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die Gerichte sind perfekt in Szene gesetzt: Das Foodstyling ist edel, meist dezent und die Komposition der Bilder sehr stimmig. Was das Spiel mit Tiefenschärfe und Licht angeht, verblasse ich auch dieses Mal wieder vor Neid. Wie toll wäre es, wenn die Fotografin Justyna Krzyżanowska mich mal unter ihre Fittiche nähme, von ihr könnte ich noch vieles lernen!

Das Gleiche gilt für die Gestaltung des Kochbuches, für die auch Justyna Krzyżanowska verantwortlich zeichnet. Auch hier trifft sie meinen Geschmack: Die Seiten sind sparsam gefüllt. Neben den ganzseitigen Foodfotos findet man die Rezepte übersichtlich gegliedert in Zutatenlisten und Zubereitungsmethoden (die Zutaten darin praktischerweise fett gedruckt). Als Fußnote gibt’s hier und da „Léas Tricks“.

Neben den Rezepten, Fotos und Zeichnungen gibt es zwischendurch immer mal wieder Infos über Weine: Zum Beispiel über die Herkunft von Portwein, über die Frage, warum man zu Fisch eher Weißwein serviert oder was Strohwein ist (von dem ich bis dahin noch nie gehört habe…).

Teilnahmebedingungen

Wenn ihr das Kochbuch „Wein muss rein!“ gewinnen möchtet, hinterlasst unter diesem Beitrag hier bitte bis zum 7.11.2015 (24 Uhr) einen Kommentar (dafür einfach oben auf die Sprechblase klicken), in dem ihr mir verratet, bei welchen Gerichten für euch „Wein rein muss“.

Den Gewinner/die Gewinnerin wähle ich unter allen Teilnehmern am 8.11.2015 mit Hilfe der Internetseite random.org aus und gebe ihn/sie dann hier bekannt.

Datenschutz: Wenn ihr auf meinem Blog einen Kommentar hinterlasst, sieht man nur den Namen, den ihr im Kommentarfeld eingebt (kann also auch ein Fantasiename sein). Die Email-Adresse sehe nur ich, sie ist nicht öffentlich. Die Adresse, die ihr mir für den Versand des Buches zuschickt, gebe ich nicht an Dritte weiter und lösche sie anschließend. Das Buch versende ich als Büchersendung über die Deutsche Post. Für den Versand übernehme ich keine Haftung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Vielen Dank an den ars vivendi Verlag, der mir kostenlos ein Rezensions- und Verlosungsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Viel Glück!
Eure Julia