Salatsoßen: Asia-Dressing

Asia-Salatdressing

Als vorletztes Dressing meiner „Salatsoßen-Reihe“ möchte ich euch eine Eigenkreation vorstellen, auf die ich mächtig stolz bin, weil sie einfach unglaublich köstlich zu allen asiatisch angehauchten Salaten ist. 

Das Dressing ist irgendwann mal aus der Not heraus entstanden, als ich Lust auf einen asiatischen Salat hatte. Ich habe einfach alle Soßen aus unserem Kühlschrank, die irgendwie exotisch sind, zusammengemischt. Ich habe die Salatsoße aber auch schon in anderer Form probiert, es schmeckt auch, wenn nicht alle Zutaten dabei sind – also nur Mut zum Ausprobieren! Ausschlaggebend sind Sojasoße, Teriyaki-Soße, Sesamöl und Currypaste, meine ich. Der Rest gibt einfach noch den gewissen Kick. Ein Gang zum Asia-Laden lohnt sich: Die Soßen tauchen immer mal wieder in meinen Rezepten auf, so dass sie mit Sicherheit noch mal zum Einsatz kommen 😉

Es lebe die Salatsoße!
Eure Julia

Zutaten
(für 1 kleinen Kopf Salat)

1-2 EL Teriyaki-Soße
1 TL Tamarindenpaste
1 TL Currypaste (egal welche Farbe)
2-3 EL Sesamöl (geröstet)
2-3 EL Essig (hell)
1-2 EL Sojasoße
1 TL Austernsoße
½ TL Sambal Oeleck

(Vorweg: Ich mische die Zutaten meiner Salatsoßen immer Freischnauze, weil ich es mal würziger, mal cremiger, mal sauer etc. haben möchte. Daher fällt es mir schwer, euch genau zu sagen, wie viel ihr von welchen Zutaten nehmen sollt. Die Liste oben ist ein Richtwert. Schaut selber, in welchem Verhältnis ihr die Zutaten mischt. Falsch machen könnt ihr nix! 😉 )

Alle Zutaten gut miteinander verrühren. Wenn euch die Soße zu würzig ist: etwas Wasser unterrühren. Ist sie zu laff (unwahrscheinlich…), einfach noch mal nachwürzen.

Bei der Wahl des Salates sind euch keine Grenzen gesetzt, am besten schmeckt es, wenn ihr wild kombiniert: Eine Variante, die ich gerne mag ist Romanasalat mit Rucola und Friséesalat. Ganz hervorragend passen dazu noch gelbe oder grüne Paprika, Möhren, Gurken, Radieschen oder anderer Rettich, Sprossen, gebratene Hähnchenbrust… Für meinen Glasnudelsalat nutze ich dieses Dressing übrigens auch.

p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Salatsoßen-Reihe“, in der ihr noch weitere Ideen für Salatsoßen findet.

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Salatsoßen: Ranch-Dressing

Ranchdressing

Ich liebe Ranch-Dressing seit ich es während meines ersten USA-Besuchs 1994 zum ersten Mal probiert habe. Kannte ich vorher nicht, war eine typisch amerikanische Sache. Zwar kennt der ein oder andere das Dressing heute bestimmt, aber man findet es hier dennoch eher selten. 

Ich habe unzählige Varianten ausprobiert, um es nachzumachen. Es ist mir nie gelungen, es so wie in den USA hinzubekommen. Mittlerweile weiß ich, dass ich dort meist das Dressing aus der Flasche oder Tüte probiert habe. An das mit Geschmacksverstärkern und was weiß ich nicht alles gepimpte Dressing kommt meine Variante nicht an, aber ich finde diese Version hier mit dem Parmesan (quasi vom Caesar-Dressing abgeschaut) sehr lecker.

Es lebe die Salatsoße!
Eure Julia

Zutaten
(für 1 kleinen Kopf Salat)

8 EL Buttermilch
3 EL Saure Sahne
2 EL Mayonnaise
2 TL geriebene Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
½ EL Olivenöl
½ EL Essig (z.B. Weißweinessig)
ca. 80g frischer Parmesankäse, fein gehobelt
Salz, Pfeffer

(Vorweg: Ich mische die Zutaten meiner Salatsoßen immer Freischnauze, weil ich es mal würziger, mal cremiger, mal sauer etc. haben möchte. Daher fällt es mir schwer, euch genau zu sagen, wie viel ihr von welchen Zutaten nehmen sollt. Die Liste oben ist ein Richtwert. Schaut selber, wie ihr es lieber mögt, ob eher cremig (also mehr Sahne), lieber milder (dann weniger Essig) oder etwas würziger (dann ein bisschen mehr Parmesan). Falsch machen könnt ihr nix! 😉 )

Buttermilch, Saure Sahne und Mayonnaise vermischen, die geschälte Knoblauchzehe durch eine Knoblauchpresse drücken, die geriebene Zwiebel und den möglichst fein gehobelten Parmesankäse unterheben und mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Essig abschmecken.

Das Dressing passt am besten zu Romana-Salat, finde ich. Perfekt dazu sind in der Pfanne geröstete Brotwürfel und knusprig gebratener Speck – oder der Klassiker zum Caesar’s Salad: gebratene Hähnchenbrust.

p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Salatsoßen-Reihe“, in der ihr noch weitere Ideen für Salatsoßen findet.

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Salatsoßen: Orangen-Dressing

Süßsaures Salatdressing

In Essen gab es mal einen tollen Laden: das Salinas. Da waren wir während meiner Oberstufen- und Studienzeit ziemlich häufig. Vor allem, weil es dort viele leckere spanische Kleinigkeiten gab – sprich: Tapas. Während man darüber heute müde lächelt, weil so viele Läden Tapas servieren, war das Salinas damals (in den 1990ern) wirklich eine Besonderheit. Tapas gab’s meines Wissens sonst in keinem anderen Essener Restaurant. 

Im Salinas gab es aber nicht nur leckere spanische Kleinigkeiten sondern auch einen sehr leckeren Salat mit frischem Thunfisch. Und wenn mein Studentengehalt mal üppiger ausfiel, gönnte ich mir gerne dieses Gericht: Ein rare gebratenes Thunfischsteak auf grünem Salat mit großen Zwiebel- und Paprikaringen – dazu dieses Orangen-Dressing. Köstlich! Ich habe lange herumprobiert bis ich das Dressing ähnlich hinbekommen habe. Hier ist es:

Es lebe die Salatsoße!
Eure Julia

Zutaten
(für 1 kleinen Kopf Salat)

3 EL Saft einer Orange
1 EL Weißweinessig
1 EL Zitronensaft
ca. 5 EL Olivenöl
1 sehr kleine Knoblauchzehe
1 TL Senf
½ TL gekörnte Gemüsebrühe
1 TL Zucker
Salz, Pfeffer

(Vorweg: Ich mische die Zutaten meiner Salatsoßen immer Freischnauze, weil ich es mal würziger, mal cremiger, mal sauer etc. haben möchte. Daher fällt es mir schwer, euch genau zu sagen, wie viel ihr von welchen Zutaten nehmen sollt. Die Liste oben ist ein Richtwert. Schaut selber, wie ihr es lieber mögt, ob eher sauer (also mehr Zitrone/Orange/Essig), lieber milder (dann weniger Brühe und Salz) oder etwas süßer (dann natürlich ein bisschen mehr Zucker). Falsch machen könnt ihr nix! 😉 )

Den Saft von Orange und Zitrone und den Essig mit Senf, Brühe, Zucker, Salz und Pfeffer gut verrühren und dann solange Olivenöl unterrühren bis eine cremige Soße entsteht. Eine Messerspitze Knoblauch (durch eine Knoblauchpresse gedrückt) hinzugeben und, je nach Geschmack, noch mal nachwürzen.

Dieses Dressing schmeckt gut zu Salaten mit Paprika oder als Kontrast zu bitteren Salaten wie Chicorée oder Friséesalat. Ich verwende sie auch zu Feldsalat, wenn ich ihn zum Beispiel mit Ziegenkäse, Nüssen oder Orangenfilets anrichte.

p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Salatsoßen-Reihe“, in der ihr noch weitere Ideen für Salatsoßen findet.

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Salatsoßen: Kräuter-Dressing

Soßen_Kräutersoße

Ich erinnere mich noch sehr genau daran, wann ich diese Salatsoße zum ersten Mal probiert habe: Das war im Sommer 1995. Ich war zum ersten Mal offiziell bei den Eltern meines Tanzschulpartners eingeladen (beim Wort „Tanzschulpartner“ müsst ihr euch jetzt vorstellen, dass ich in der Luft ein paar Anführungseichen andeute und blöde grinse. Denn es war auch der erste Junge, mit dem ich „gegangen bin“ (sagt man das heute eigentlich noch so…?). 

Na ja, auf jeden Fall haben wir alle zusammen draußen gegessen und ich erinnere mich noch, dass der Vater die Salatsoße am Tisch zubereitet hat und dafür einfach kurz hinter sich gegriffen hat und ein paar der Kräuter, die hinter ihm im Beet wuchsen, in den Salat geschnibbelt hat. Ob er die Soße genau SO angerichtet hat, wie ich es hier beschreibe, weiß ich nicht mehr, aber ich muss immer an diesen Abend denken, wenn ich diese Soße esse.

Es lebe die Salatsoße!
Eure Julia

Zutaten
(für 1 kleinen Kopf Salat)

Saft einer halben Zitrone
ca. 4 EL Olivenöl
1 sehr kleine Knoblauchzehe
ca. 5 Blätter Liebstöckel
ca. 5 Blätter Basilikum
ca. 10 Schnittlauch-Halme
ca. 10 Stängel glatte Petersilie
1 halbe Zwiebel
½ TL gekörnte Gemüsebrühe
1 TL Senf
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer

(Vorweg: Ich mische die Zutaten meiner Salatsoßen immer Freischnauze, weil ich es mal würziger, mal cremiger, mal sauer etc. haben möchte. Daher fällt es mir schwer, euch genau zu sagen, wie viel ihr von welchen Zutaten nehmen sollt. Die Liste oben ist ein Richtwert. Schaut selber, wie ihr es lieber mögt, ob eher sauer (also mehr Zitrone), lieber milder (dann weniger Brühe und Salz) oder etwas süßer (dann natürlich ein bisschen mehr Zucker). Falsch machen könnt ihr nix! 😉 )

Liebstöckel, Basilikum, Schnittlauch und Petersilie waschen, abtrocknen und sehr fein hacken.

Die Zwiebel ebenfalls sehr fein hacken.

Den Zitronensaft mit dem Senf, der Brühe, Salz, Pfeffer und dem Zucker verrühren. Dann solange Olivenöl unterrühren bis eine cremige Soße entsteht. Den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse drücken und hinzugeben.
Am Ende die Kräuter unterrühren.

Das Dressing schmeckt vor allem zu ganz einfachem Kopfsalat gemischt mit Rucola, dann kommen die Kräuter schön zur Geltung. Auch passen hier noch andere Gemüsesorten in den Salat, zum Beispiel frische kleine Landgurken, Paprika, Möhren…

p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Salatsoßen-Reihe“, in der ihr noch weitere Ideen für Salatsoßen findet.

Salatsoßen: Balsamico-Dressing

Balsamico-Salatdressing

Das italienisch angehauchte Dressing aus Balsamico und Olivenöl kennt wohl jeder und ist wahrlich ein Klassiker in der mediterranen Küche. „Klassiker“ impliziert ja ein bisschen, das etwas immer schon so war. Das Balsamico-Dressing ist für mich aber kein Klassiker (das war ja wie beschrieben das Zitronen-Dressing) und ich muss zugeben, dass ich erst sehr spät nach diesem Dressing, na ja, man kann schon fast sagen süchtig geworden bin. Denn heute hat es „mein“ Zitronen-Dressing fast abgelöst und ich liebe dieses schlichte Dressing an jedem grünen Salat – egal ob Kopfsalat, Lolo Rosso, Lolo Bianco, Feldsalat oder Rucola. Auch hier gilt, wie oben schon geschrieben: Den Salat mit diesem Dressing essen wir am liebsten ohne weitere Gemüse- Zutaten – also nur Salat und Dressing.

Es lebe die Salatsoße!
Eure Julia

Zutaten
(für 1 kleinen Kopf Salat)

6 EL Balsamico
7 EL Olivenöl
1 TL Senf
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer

(Vorweg: Ich mische die Zutaten meiner Salatsoßen immer Freischnauze, weil ich es mal würziger, mal cremiger, mal sauer etc. haben möchte. Daher fällt es mir schwer, euch genau zu sagen, wie viel ihr von welchen Zutaten nehmen sollt. Die Liste oben ist ein Richtwert. Schaut selber, wie ihr es lieber mögt, ob eher sauer (also mehr Balsamico), lieber milder (dann weniger Senf und Salz) oder etwas süßer (dann natürlich ein bisschen mehr Zucker). Falsch machen könnt ihr nix! 😉 )

Balsamico mit Senf, Salz und ordentlich Pfeffer mischen und unter ständigem Rühren so lange Olivenöl zugeben bis die Soße cremig ist. Nach eigenem Geschmack nachwürzen.

Dieses Dressing passt eigentlich so jeder Art von Salat – sogar zu einem italienischen Nudelsalat. Ich mag es sehr gerne zu grünem Salat und mische dann am liebsten Feldsalat, Romana Salat oder Lollo Rosso mit Rucola.

p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Salatsoßen-Reihe“, in der ihr noch weitere Ideen für Salatsoßen findet.

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