Vietnamesische Rindfleischröllchen

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Heute gibt es bei mir mal wieder ein vietnamesisches Rezept. Ich mag diese Küche richtig gerne, nur leider gibt es sie bei uns viel zu selten. Eigentlich ist jedes Rezept immer wieder eine Überraschung, und das meist positiv. Die Küche schmeckt würzig, aufregend, frisch, finde ich. Für mich ist es immer ein bisschen wie eine Reise dorthin, wo ich noch nie war. Daher kann ich auch nicht sagen, ob es authentisch schmeckt oder nicht. Ist mir aber auch egal. Hauptsache lecker.

Dieses Rezept hier ist aus dem Kochbuch „Die Küche aus Vietnam & Kambodscha“ von Ghillie Basan aus dem Christian Verlag. Ich habe mittlerweile schon einige Rezepte daraus nachgekocht (zum Beispiel die Vietnam-Nudeln mit dreierlei Kostbarkeiten und die Hühner-Zitronengrassuppe) und sie waren alle ganz furchtbar lecker (klar, sonst wären sie ja auch nicht auf meinem Blog gelandet).

Ich habe die Rindfleischspieße im Schinkenspeckmantel zusammen mit einem Reisnudelsalat mit Gurken und vielen Kräutern serviert (Rezept folgt). Die beiden Gerichte passen perfekt zusammen.

Lasst es euch schmecken!
Eure Julia

Zutaten
(für 4 Personen)

225g Rumpsteak
12 dünne Scheiben Schinkenspeck
1 EL Erdnussöl
2 EL Fischsauce
2 EL Sojasoße
4 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 TL Zucker
frisch gemahlener Pfeffer
Holzspieße (in Wasser einweichen, damit sie nicht verbrennen)

Zunächst die Zutaten für die Marinade vorbereiten. Dafür einfach Erdnussöl, Fischsoße, Sojasoße, Knoblauch, Zucker und den frisch gemahlenen Pfeffer gut vermengen.

Das Fleisch waschen und abtrocknen und in etwa 12 gleichgroße Stücke schneiden.

Ich habe Fleisch und Marinade dann in einen Gefrierbeutel gegeben, gut durchmassiert und etwa 2 Stunden ruhen lassen. 

Das Fleisch aus der Marinade nehmen, mit dem Schinkenspeck umwickeln und auf einen Holzspieß spießen.

Die Fleischspieße in einer beschichteten Pfanne ohne Fett solange von jeder Seite braten bis der Schinkenspeck goldbraun und knusprig ist. Das Fleisch sollte innen noch zwar rosa sein, dann schmeckt’s am besten.

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Ofenkartoffeln

Ofenkartoffeln_vorherHach, ich liebe es ja, mich kulinarisch inspirieren zu lassen. Seitdem ich Foodblogs lese, ist es aber echt schlimm: Oft passiert es, dass ich, wenn ich ein leckeres Rezept sehe, das Gericht SOFORT ausprobieren muss. Das schaffen nur ganz wenige Gerichte. Die meisten landen erst mal auf meiner Nachkochliste und schlummern da vor sich hin. Je einfacher das Gericht, desto größer ist die Chance, dass es noch am selben Tag auf den Tisch kommt. So wie diese Ofenkartoffeln hier. Hab ich bei Facebook in einer der kulinarischen Gruppe entdeckt, die ich mittlerweile auch lese… 

Das Rezept wartet allerdings schon eine ganze Weile darauf, veröffentlicht zu werden. Ich bin in den vergangenen zehn Tagen nämlich nicht dazu gekommen, zu kochen. Nicht EIN Mal! Furchtbar! Ich leide fast an Entzugserscheinungen… 😉 . (Für solche Situationen habe ich eine Reserve-Liste, so dass ihr nicht auch noch unter meinen Entzugserscheinungen leiden müsst 😉 ) Der Grund für meine Koch-Pause ist übrigens, dass wir Urlaub gemacht haben. Wir waren wandern in Südtirol. Und ehrlich gesagt, war ich abends viel zu kaputt, um noch mal den Kochlöffel zu schwingen – dabei hatte ich mein ganzes Equipment extra mitgenommen… Aber dafür habe ich euch ein paar schöne südtiroler Rezepte und Fotos aus den Alpen mitgebracht. Ihr dürft gespannt sein 🙂 Ofenkartoffeln_nachher

Zutaten

Kartoffeln
Knoblauch, in ganz feine Scheiben geschnitten
Rosmarin-Nadeln
Schinkenspeck, in feine Streifen geschnitten
grobes Salz
Olivenöl

Die ungeschälten Kartoffeln in kochendem Wasser etwa 10 Minuten „ankochen“ (so dass sie nicht mehr roh, aber auch noch nicht durchgegart sind).

Die Kartoffeln vorsichtig quer einschneiden und in die Spalten vorsichtig jeweils eine Scheibe Knoblauch, 2-3 Nadeln Rosmarin und ein Stückchen Schinkenspeck drücken.

Die gefüllten Kartoffeln auf dem Backblech verteilen und mit grobem Salz und Olivenöl beträufeln. Den restlichen Knoblauch und einige Rosmarinnadeln drumherum verteilen.

Die Kartoffeln bei etwa 200 Grad 20 Minuten backen. Am Ende ggf. den Grill noch mal anstellen damit der Schinken schön knusprig wird.

(Dieses Rezept hier ist von Otto E.F. aus der Facebook-Gruppe „Kaptain’s Dinner“).

Schönen Feierabend!
Eure Julia