Antipasti: Bruschetta con pomodoro e basilico

Antipasti: Bruschetta

Ohne Bruschetta kein Antipasti! Daher ist dieses Rezept das zweite in meiner Reihe „Antipasti-Ideen“:

So einfach dieses Gericht auf den ersten Blick scheint, man kann es ganz schön versemmeln. Hab’ ich alles schon erlebt: Brot zu hart, Brot schwabbelig, zu viel Knoblauch, zu wenig Knoblauch, zu viel Salz, zu wenig Salz… Die richtige Mischung bekommt man nur durch Ausprobieren hin.

Traut euch!
Eure Julia

Zutaten für Bruschetta con pomodoro e basilico
(für etwa 8-10 Scheiben)

400g Ciabatta
6 reife Tomaten
1 sehr kleine Knoblauchzehe
4 EL gutes Olivenöl
10 Blätter Basilikum
Salz, Pfeffer

Das Brot in Scheiben schneiden und toasten oder im Ofen backen bis es knusprig ist.

Die Tomaten waschen, den Strunk und die Kerne entfernen und in kleine Würfel schneiden, den geschälten Knoblauch mit einer Presse dazu geben.

Die Basilikumblätter waschen und grob zupfen.

Alles mit Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken und löffelweise auf das geröstete Brot geben.

Print Friendly

Feldsalat mit Ofengemüse

Das Rezept für diesen leckeren Feldsalat mit Ofengemüse wollte ich euch schon ganz lange gezeigt haben. Aber „aus dem schönsten Grund der Welt“ bin ich noch nicht dazu gekommen (es scheiterte meist daran, dass ich keine Zeit hatte, ein vernünftiges Foto zu machen. So richtig zufrieden bin ich mit diesem hier auch nicht…). Dabei gab es diesen Salat in den vergangenen Wochen bei uns sehr häufig. Ebenfalls „aus dem schönsten Grund der Welt“: dieser kostet mich nämlich ganz schön viele Kalorien (ich komme mit Essen kaum nach!) und er „raubt“ mir ziemlich viel Zeit, so dass es in der Küche unter der Woche oft schnell gehen muss. Da kommt dieser Salat genau richtig: er hat alles, was mein Körper gerade so braucht: Vitamine, ein paar Kohlenhydrate, Eiweiß und liegt nicht schwer im Magen. Aber vor allem lässt er sich gut vorbereiten und ist schnell gemacht.

Inspiriert hat mich zum Rezept übrigens eine sehr gute Freundin, die ebenfalls vor kurzem Mutter geworden ist. Leider wohnt sie mittlerweile viel zu weit weg und wir sehen uns viel zu selten! Dabei ist sie so eine gute Ratgeberin und noch dazu eine gute Köchin. Als wir sie Ende April besucht haben, gab es als Vorspeise diesen ähnlichen Salat hier. Er erinnert mich daher auch immer ein bisschen an sie, was den Salat noch einmal etwas leckerer macht 😉 Von ihr habe ich übrigens auch noch ein sehr leckeres Kürbissuppen-Rezept, das ich euch sicherlich auch noch mal zeigen werden.

Guten Appetit!
Eure Julia

Rezept für Feldsalat mit Ofengemüse
(für 4 Portionen)

300-400g Feldsalat
1 kleiner Hokkaido Kürbis
2 kleine Zucchini
8-10 kleine Kräuterseitlinge
6 dicke Knoblauchzehen
6 Zweige Rosmarin
2 Stück Ziegenkäserolle
5 EL Olivenöl
4 EL Balsamico
2 EL grobkörniger Senf
Salz
Pfeffer
grobes Salz
Kürbiskernöl

Den Salat waschen und trockenschleudern. Dicke Wurzeln entfernen.

Für die Salatsoße Balsamico mit Olivenöl und Senf gut vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Kürbis und Zucchini waschen und in etwa gleichgroße, mundgerechte Stücke schneiden.

Die Kräuterseitlinge putzen und – je nach Größe – vierteln oder achteln.

Den Knoblauch mit Schale etwas andrücken (geht gut mit einem großen Messer).

Den Ziegenkäse grob bröseln.

Das Gemüse (am besten in verschiedene Bahnen aufgeteilt) auf einem oder zwei Backblechen verteilen (am besten auch Backpapier benutzen), die Knoblauchzehen dazwischen legen und über das Gemüse die Rosmarinnadeln verteilen. Das Ganze mit Olivenöl beträufeln und bei 200 Grad unter dem Backofengrill für etwa 15 Minuten grillen. Wer das Gemüse etwas weicher mag, lässt es etwas länger drin.

Die Knoblauchzehen vom Blech fischen. Wer mag kann ein paar Zehen, wenn sie so richtig schön weich geworden sind (dazu müssen sie allerdings länger als 15 Minuten grillen), zerdrückt in die Salatsoße geben.

Den Feldsalat mit der Salatsoße vermengen und auf Tellern portionieren. Jeweils eine Portion Ofengemüse über dem Salat verteilen, ebenso wie ein den Ziegenkäse.

Mit grobem Salz und Kürbiskernöl beträufeln.

Print Friendly

Tomaten-Kräuter-Salat

Tomaten-Kräuter-Salat

Der diesjährige Sommer hat uns wunderbar aromatische Tomaten beschert. Und genau diese braucht ihr für diesen Tomaten-Kräuter-Salat, der ein bisschen schmeckt wie Sommerwiese. Total einfach zuzubereiten, er besticht wirklich durch die Süße und das Aroma der Tomaten und der Kräuter. Als schnell los, bevor die Tomatensaison zu Ende ist. 😉

Lasst es euch schmecken!
Eure Julia

 

Tomaten-Kräuter-Salat
(für 4 Portionen)

1 kg bunte (Cocktail)tomaten
1 rote Zwiebel, in feine Streifen geschnitten
frische Kräuter, z.B. Thymian, Oregano, Basilikum, Koriander, Majoran, Dill
1 (sehr) kleine Knoblauchzehe
10 EL gutes Olivenöl
4 EL Weißweinessig
2 EL Zitronensaft
1 TL Zucker
Salz, Pfeffer

Für’s Dressing Essig und den Zitronensaft mit Salz, Zucker und Olivenöl verrühren und den Knoblauch (durch eine Knoblauchpresse gedrückt) hinzugeben.

Die Tomaten waschen und halbieren (größere Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden).

Die Kräuter waschen, die Blätter vom Stil ziehen und grob zupfen.

Die Tomaten auf einem Teller verteilen, das Dressing, die Zwiebel und die Kräuter darüber geben.

Print Friendly

Das Rezept hab ich aus der Kochzeitschrift Deli 3/2014.

Frühlingssalat

Frühlingssalat

Mit diesem schnell gemachten, leichten Frühlingssalat habe ich das Geburtstagsgeschenk von meinen Schwestern eingeweiht: diese wunderhübsche Schale. 🙂

Den Salat habe ich als Vorspeise zu den „Ravioli mit Spargel-Bärlauch-Füllung“ serviert – für zwei sehr nette ehemalige Arbeitskolleginnen (war schön mit euch!! 😉 ). Er ist eine Eigenkreation und schmeckt herrlich frühlingshaft! Hier trifft der erste Spargel (roh!) auf den letzten Bärlauch. 

Ich wünsche euch einen schönen Frühlingstag!
Eure Julia

Rezept: Frühlingssalat
für 4 Personen

1 Kopf Lollo Bionda
3 Lauchzwiebeln
4 Stangen weißer Spargel
2-3 Blätter Bärlauch
1 Bund Radieschen
30g Parmesan
Zitrone
Olivenöl
1 TL Zucker
Salz, Pfeffer

Salat waschen, trockenschleudern und in mundgerechte Stücke pflücken.

Die Zitrone auspressen und mit etwa 1 TL Zucker verrühren.

Von den Lauchzwiebeln die Wurzel und das dunkle Grün wegschneiden. Die Lauchzwiebeln säubern und in feine Ringe schneiden.

Den Spargel waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Er kommt roh am besten zur Geltung. Ich hab ihn beim ersten Mal blanchiert, war nicht so der Hit…

Den Bärlauch waschen, abtrocknen und in feine Streifen schneiden.

Die Radieschen waschen, abtrocknen und in feine Scheiben schneiden.

Den Parmesan grob reiben oder mit dem Sparschäler in feine Streifen schneiden.

Ein bisschen Salat auf einem Teller verteilen. Radieschen, Lauchzwiebeln und Spargel darauf verteilen. Zitronensaft und Olivenöl nach Belieben über den Salat geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss den Bärlauch und den Parmesan darüber streuen.

Print Friendly

Salatsoßen: Notfall-Dressing

Notfall-Salatsoßendressing

Hier kommt nun das letzte Rezept meiner „Salatsoßen-Reihe“. Ich hoffe, es war etwas für euch dabei!? 

Zu guter Letzt möchte ich noch ein Notfall-Dressing mit an die Hand geben, da man diese Zutaten eigentlich immer Zuhause hat.
Es ist letztes Jahr aus der Not heraus entstanden als wir auf Madeira waren. Wir hatten ein tolles Ferienhaus, in dem es wohl Tradition war, die Zutaten, die man am Ende des Urlaubs übrig hatte, in einen kleinen Korb zu räumen und diese dem „Nachmieter“ hinzustellen. An unserem ersten Abend fand ich genau diese Zutaten (siehe unten) in dem Körbchen – alles nicht von der besten Qualität (die Fleischbrühe kam in Brühwürfeln!! grauselig…). Aber irgendwie war das Dressing an dem ersten Abend auf der Terrasse perfekt. Und immer wenn wir es jetzt essen (meist wie an dem Abend mit grünem Salat, Gurke und Zwiebelringen), fühle ich mich in diesen Sommerabend mit Blick auf den Atlantik zurückversetzt.

Es lebe die Salatsoße!
Eure Julia

Zutaten
(für 1 kleinen Kopf Salat)

5 EL Balsamico
6 EL Olivenöl
1 EL Sojasoße
½ TL Fleischbrühe, gekörnt
½ TL Oregano
1 TL Senf
Salz, Pfeffer
Zucker

(Vorweg: Ich mische die Zutaten meiner Salatsoßen immer Freischnauze, weil ich es mal würziger, mal cremiger, mal sauer etc. haben möchte. Daher fällt es mir schwer, euch genau zu sagen, wie viel ihr von welchen Zutaten nehmen sollt. Die Liste oben ist ein Richtwert. Schaut selber, wie ihr es lieber mögt, und mischt die Menge der Zutaten einfach nach eurem Geschmack. Falsch machen könnt ihr nix! 😉 )

Einfach alle Zutaten außer dem Olivenöl gut vermischen und dann solange Olivenöl unterrühren bis eine cremige Soße entsteht. Fertig. 🙂

Ich habe dieses Dressing bisher immer nur mit grünem Salat, Gurkenscheiben und Zwiebelringen gegessen. Aber ich bin mir sicher, es schmeckt auch mit anderen Salat- oder Gemüsesorten.

p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Salatsoßen-Reihe“, in der ihr noch weitere Ideen für Salatsoßen findet.

Print Friendly