Melone mit Schokolade und Salz

Melone mit Schokolade

Falls ihr vom Melonensalat mit Schafskäse noch etwas Melone übrig habt, hab ich hier noch eine Idee für euch, wie ihr die Reste lecker verwerten könnt:

Ich hab ja schon häufiger groß getönt, dass ich nicht auf Süßes stehe und dass man auf Löffelgenuss keine süßen Rezepte findet. Nun. Nach den Mango-Bällchen und dem Basilikum-Sorbet kommt hier jetzt ein weiteres süßes Rezept.

Eigentlich wollte ich die Idee nur nachmachen, weil sie so hübsch aussah. Ich habe sie bei Mel auf ihrem Blog „Gourmet Guerilla“ entdeckt.

Melone esse ich schon ganz gerne, vor allem wenn’s richtig heiß ist, finde ich sie sehr erfrischend. Und Obst mit Schokoüberzug mochte ich als Kind schon. Dass sie oben noch Salz draufgestreut hat, kommt mir natürlich entgegen 😉

Aber wisst ihr was? Es ist vielleicht ein bisschen self-fulfilling prophecy, aber immer wenn ich mich mal an etwas Süßem versuche, geht irgendwas schief (ganz deutlich: Erdbeermuffins). Bei Mel sehen die Melonen-Berge viel schöner aus. Bei mir wollte die Schokolade einfach nicht an der Melone halten, so dass ich sie an die Melone dranspachteln musste. Nicht schön, aber lecker 🙂

Ich wünsche euch noch ein paar schöne Spätsommertage!
Eure Julia

Rezept für Melone mit Schokolade

½ Wassermelone
2 Tafeln Zartbitterschokolade
grobes Salz

Die gekühlte Melone erst (quer) in Scheiben schneiden und diese dann halbieren, so dass spitz zulaufende kleine Berge entstehen. Ich glaube, Mel hat noch den Anteil mit den Kernen weggeschnitten, zumindest sieht man keine auf ihrem Bild. Das ist eine gute Idee, so muss man die Kerne nicht mitessen oder unappetitlich durch die Gegend spucken.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Dazu ein in einem Topf eine kleine Menge Wasser aufkochen und eine kleine Porzellanschüssel in die Mitte stellen und die Schokostückchen hineingeben. Die Schokolade schmilzt dann irgendwann, wenn man geduldig wartet.

Die Melonenspitzen mit einem Tuch Küchenpapier trockentupfen und die Spitzen dann in die geschmolzene Schokolade tunken und mit ein paar Salzkörnern bestreuen (nicht mit so vielen wie bei mir im Bild, das ist zu salzig…). Die Melonenstücke zum Kühlen noch mal für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.

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Basilikumsorbet

Basilikumsorbet
Wie ihr wisst, stehe ich ja nicht so sehr auf süße Sachen. Aber Sorbets finde ich ziemlich klasse, weil sie so schön erfrischend schmecken. Ehrlich gesagt habe ich aber noch nie eines selbst gemacht. Als ich in „Rezepte für einen italienischen Sommer“ dieses Rezept hier las, dachte ich, dass ich mich mit genau diesem Rezept mal an mein erstes Sorbet wagen könnte. Und ich muss sagen, dass das mit Sicherheit nicht mein letztes Sorbet war. Sehr erfrischend, sehr lecker! 🙂 Habt ihr weitere Empfehlungen für mich?

Ich wünsche euch noch einen schönen Sommer!
Eure Julia

Zutaten
(für 4 Portionen)

16 Basilikumblätter, und ein paar Basilikumblätter zum Garnieren (ich habe mehr genommen, etwa 25 große Blätter)
500ml trockener Sekt
100g Puderzucker
Saft von 1 Zitrone
4 Eiweiß*

Die gewaschenen Basilikumblätter zusammen mit dem Puderzucker, dem Zitronensaft und dem Sekt in einem Mixer auf höchster Stufe etwa 1-2 Minute mixen.

* Im Rezept wird empfohlen, Eischnee unter die Flüssigkeit zu heben, der das Sorbet cremiger machen soll. Das hat bei uns leider nicht geklappt. Sekt und Eischnee wollten sich partout nicht mischen lassen und so hatte ich unten grünes Wasser mit einer Schicht aus weißem Eischnee darüber.

Das Ganze in einen gefriergeeigneten Behälter geben und im Tiefkühler gefrieren lassen. Im Rezept steht 45 Minuten. Unser Tiefkühler ist ein bisschen Schwach auf der Brust und auch nach 3 Stunden war das Sorbet noch nicht gefroren. Ich habe es einfach über Nacht im Tiefkühler gelassen. Am nächsten Tag hab ich es kurz antauen lassen und einmal kräftig durchgerührt. Dann war’s perfekt!

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