Zucchinisuppe

ZucchinisuppeLetztes Wochenende war Suppen-Wochenende: Ich habe sechs Portionen Tomatensuppe eingekocht, vier Portionen Zucchinisuppe und noch einmal doppelt so viele Portionen asiatische Kürbissuppe (Rezept folgt!). Unser Gefrierschrank ist gut gefüllt, der Herbst kann kommen! 😉
Es hat richtig viel Spaß gemacht, endlich mal wieder den ganzen Tag in der Küche zu stehen. Wie ihr bemerkt habt, war es hier auf meinem Foodblog ja längere Zeit ruhig. Das lag zum einen an unserem Sommerurlaub, der viel Vor- und Nachbereitung „gekostet hat“, und zum anderen daran, dass ich mir aus verschiedenen Gründen mal eine Auszeit vom Bloggen gönnen wollte. Außerdem schlummerten auf meinem Rechner noch einige unfertige Texte, die ich erst zu Ende bringen wollte, bevor ich mich hier wieder melde. Neben ein paar leckeren Rezepten dürft ihr euch auf einen kulinarischen Reisebericht freuen, auf eine Buchbesprechung und meine erste Filmkritik!

Aber jetzt erst mal zurück zur Basis: diesem Rezept hier. Am Wochenende waren wir mal wieder im „Gartenglück“ und haben die vorletzte Zucchini geerntet. Dieses Kürbisgewächs wächst wie Unkraut, ich hab’ gar nicht gezählt, wie viele Zucchini wir schon geerntet haben. Sie gab es als Quiche, mit Reis, als Ofengemüse und als Salat. Eigentlich dachte ich, dass ich keine Zucchini mehr sehen kann – bis ich in meinen Kochnotizen über ein Rezept für eine Zucchinisuppe gestolpert bin, die wirklich lecker klang. Die Inspiration habe ich bei Michaela vom Foodblog „Herzelieb“ gefunden und bin schwer begeistert! Die Zitrone und der Rosmarin passen ganz hervorragend zur Zucchini. Und ich hab mich doppelt über dieses Rezept gefreut, weil ich direkt ein paar unserer drölftausend liebevoll großgezogenen Kartoffeln und Lauchzwiebeln verarbeiten konnte. 🙂

Kartoffeln Lauchzwiebeln Zucchinibluete

Wie es aussieht, werden wir noch zwei, drei Zucchini ernten können. Habt ihr noch einen Vorschlag, was ich damit Leckeres zaubern kann?

Guten Appetit!
Eure Julia

Rezept für Zucchinisuppe
(6 Portionen)

800g Zucchini
150g Kartoffeln
3 Lauchzwiebeln
4 EL Olivenöl
80g Sahne
300-400ml Gemüsebrühe
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
2 TL Zitronensaft
TL Rosmarinnadeln
Salz, Pfeffer

Zucchini waschen und den Strunk wegschneiden. Wenn die Schale sehr hart ist, schälen, sonst dranlassen. Die Zucchini in kleine Würfel schneiden.

Die Kartoffeln schälen und klein würfeln.

Vom Lauch die Wurzeln und das dunkle Grün wegschneiden, die Lauchstangen halbieren und feinschneiden.

Die Zitrone heiß waschen, abtrocknen und die Schale abschaben, den Saft auspressen.

Die Rosmarinnadeln waschen, trocknen und sehr fein hacken.

Die Lauchzwiebeln im Olivenöl kurz andünsten.

Zucchini und Kartoffeln hinzugeben und kurz anbraten.

Mit Gemüsebrühe aufgießen, kurz aufkochen lassen und dann bei kleiner Hitze etwa 10-15 Minuten köcheln lassen.

Das Gemüse mit einem Pürierstab zu einer cremigen Konsistenz verarbeiten. Ich habe sie nicht ganz so fein püriert, weil ich es lecker finde, wenn die Suppe noch ein wenige stückig ist.

Mit Sahne, dem Zitronenabrieb und -saft, dem Rosmarin sowie Salz und Pfeffer abschmecken.

Print Friendly, PDF & Email

Basilikumsorbet

Basilikumsorbet
Wie ihr wisst, stehe ich ja nicht so sehr auf süße Sachen. Aber Sorbets finde ich ziemlich klasse, weil sie so schön erfrischend schmecken. Ehrlich gesagt habe ich aber noch nie eines selbst gemacht. Als ich in „Rezepte für einen italienischen Sommer“ dieses Rezept hier las, dachte ich, dass ich mich mit genau diesem Rezept mal an mein erstes Sorbet wagen könnte. Und ich muss sagen, dass das mit Sicherheit nicht mein letztes Sorbet war. Sehr erfrischend, sehr lecker! 🙂 Habt ihr weitere Empfehlungen für mich?

Ich wünsche euch noch einen schönen Sommer!
Eure Julia

Zutaten
(für 4 Portionen)

16 Basilikumblätter, und ein paar Basilikumblätter zum Garnieren (ich habe mehr genommen, etwa 25 große Blätter)
500ml trockener Sekt
100g Puderzucker
Saft von 1 Zitrone
4 Eiweiß*

Die gewaschenen Basilikumblätter zusammen mit dem Puderzucker, dem Zitronensaft und dem Sekt in einem Mixer auf höchster Stufe etwa 1-2 Minute mixen.

* Im Rezept wird empfohlen, Eischnee unter die Flüssigkeit zu heben, der das Sorbet cremiger machen soll. Das hat bei uns leider nicht geklappt. Sekt und Eischnee wollten sich partout nicht mischen lassen und so hatte ich unten grünes Wasser mit einer Schicht aus weißem Eischnee darüber.

Das Ganze in einen gefriergeeigneten Behälter geben und im Tiefkühler gefrieren lassen. Im Rezept steht 45 Minuten. Unser Tiefkühler ist ein bisschen Schwach auf der Brust und auch nach 3 Stunden war das Sorbet noch nicht gefroren. Ich habe es einfach über Nacht im Tiefkühler gelassen. Am nächsten Tag hab ich es kurz antauen lassen und einmal kräftig durchgerührt. Dann war’s perfekt!

Print Friendly, PDF & Email