Antipasti: Caprese

Antipasti: Caprese

Ob als Zutat für einen Antipasti-Abend, als eigene große Vorspeise oder auf einem Buffet: Mit Tomate-Mozzarella (oder italienisch: Caprese) kann man nicht ganz so viel falsch machen. Es gibt nur zwei wichtige Dinge zu beachten: gute Zutaten (zum Beispiel echten Büffelmozzarella) und ausnahmsweise mal keine Experimente (kein Balsamico, keine weiteren Kräuter). 😉

Und damit wäre dies das dritte Rezept in meiner Reihe „Antipasti-Ideen“.

Als nächsten gibt’s ein paar leckere Rezepte für mariniertes Gemüse.

Bis dahin liebe Grüße!
Eure Julia

Rezept für Caprese

1 Portion Büffelmozzarella (125g)
1-2 Tomaten
6-8 Basilikumblätter
gutes Olivenöl
Salz, Pfeffer

Basilikumblätter waschen.

Tomaten waschen und Strunk entfernen.

Mozzarella und Tomaten in gleichdicke Scheiben schneiden.

Abwechselnd jeweils Tomate, Mozzarella und ein Blatt Basilikum aufeinander schichten. Mit etwas Olivenöl und wenig Salz und Pfeffer würzen. Lieber zu wenig als zu viel, nachwürzen kann man immer noch.

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Antipasti: Carpaccio

Antipasti: Carpaccio

Ich liiiieeebe Carpaccio! Das bisher beste Carpaccio habe ich bei Giovanni gegessen, einem kleinen Italiener direkt bei uns in der Straße. Damit es gut schmeckt, muss es richtig gutes Fleisch sein, hauchdünn geschnitten, und sehr gutes Olivenöl.

Wenn man einen guten Metzger kennt, kann man Carpaccio auch selber machen, indem man sich gut abgehangenes Rindfleisch (Filet) ganz dünn schneiden lässt. Ich hab’ es aber auch schon selbst geschnitten. Das klappt gut, wenn man es über Nacht einfriert und dann etwa 30 Minuten antauen lässt und es mit einem scharfen Messer hauchdünn schneidet. Auf jeden Fall sollte man beim Metzger erwähnen, dass man das Fleisch roh essen möchte.

Wer rohes Fleisch scheut, kann alternativ auch Bresaola nutzen. Das ist zwar etwas intensiver im Geschmack, aber auch sehr lecker (und etwas günstiger).

Das war schon das dritte Rezept in meiner Reihe „Antipasti-Ideen“. Wie bei den ersten beiden Gerichten gab es hier auch eher wenig zu tun. Keine Bange, ihr kommt schon noch ans Kochen 😉

Liebe Grüße
Eure Julia

Zutaten für Carpaccio
(für 1 Portion)

10 Scheiben hauchdünnes rohes Rinderfilet (vom Metzger eures Vertrauens) oder Bresaola
½ Zitrone
Olivenöl (sehr gutes)
40g frischer Parmesankäse
Salz, Pfeffer

nach Belieben:
10-15 Blätter Rucola
Staudensellerie, in dünne Scheiben geschnitten
Cocktailtomaten, in Scheiben geschnitten

Das Fleisch so auf dem Teller verteilen, dass der Tellerboden ganz bedeckt ist.

Kurz vor dem Servieren etwas Olivenöl darüber träufeln und ein bisschen Zitronensaft darüber pressen.

Nur minimal mit Salz und Pfeffer würzen (wenn überhaupt…).

Einige sehr dünne Parmesanscheiben darüber hobeln.

Nach Belieben könnt ihr noch mit Rucola, Staudensellerie oder Cocktailtomaten garnieren, schmeckt gut. Wobei ich sagen muss, dass ich es am liebsten ganz schlicht und nur mit Parmesan mag….

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Feldsalat mit Ofengemüse

Das Rezept für diesen leckeren Feldsalat mit Ofengemüse wollte ich euch schon ganz lange gezeigt haben. Aber „aus dem schönsten Grund der Welt“ bin ich noch nicht dazu gekommen (es scheiterte meist daran, dass ich keine Zeit hatte, ein vernünftiges Foto zu machen. So richtig zufrieden bin ich mit diesem hier auch nicht…). Dabei gab es diesen Salat in den vergangenen Wochen bei uns sehr häufig. Ebenfalls „aus dem schönsten Grund der Welt“: dieser kostet mich nämlich ganz schön viele Kalorien (ich komme mit Essen kaum nach!) und er „raubt“ mir ziemlich viel Zeit, so dass es in der Küche unter der Woche oft schnell gehen muss. Da kommt dieser Salat genau richtig: er hat alles, was mein Körper gerade so braucht: Vitamine, ein paar Kohlenhydrate, Eiweiß und liegt nicht schwer im Magen. Aber vor allem lässt er sich gut vorbereiten und ist schnell gemacht.

Inspiriert hat mich zum Rezept übrigens eine sehr gute Freundin, die ebenfalls vor kurzem Mutter geworden ist. Leider wohnt sie mittlerweile viel zu weit weg und wir sehen uns viel zu selten! Dabei ist sie so eine gute Ratgeberin und noch dazu eine gute Köchin. Als wir sie Ende April besucht haben, gab es als Vorspeise diesen ähnlichen Salat hier. Er erinnert mich daher auch immer ein bisschen an sie, was den Salat noch einmal etwas leckerer macht 😉 Von ihr habe ich übrigens auch noch ein sehr leckeres Kürbissuppen-Rezept, das ich euch sicherlich auch noch mal zeigen werden.

Guten Appetit!
Eure Julia

Rezept für Feldsalat mit Ofengemüse
(für 4 Portionen)

300-400g Feldsalat
1 kleiner Hokkaido Kürbis
2 kleine Zucchini
8-10 kleine Kräuterseitlinge
6 dicke Knoblauchzehen
6 Zweige Rosmarin
2 Stück Ziegenkäserolle
5 EL Olivenöl
4 EL Balsamico
2 EL grobkörniger Senf
Salz
Pfeffer
grobes Salz
Kürbiskernöl

Den Salat waschen und trockenschleudern. Dicke Wurzeln entfernen.

Für die Salatsoße Balsamico mit Olivenöl und Senf gut vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Kürbis und Zucchini waschen und in etwa gleichgroße, mundgerechte Stücke schneiden.

Die Kräuterseitlinge putzen und – je nach Größe – vierteln oder achteln.

Den Knoblauch mit Schale etwas andrücken (geht gut mit einem großen Messer).

Den Ziegenkäse grob bröseln.

Das Gemüse (am besten in verschiedene Bahnen aufgeteilt) auf einem oder zwei Backblechen verteilen (am besten auch Backpapier benutzen), die Knoblauchzehen dazwischen legen und über das Gemüse die Rosmarinnadeln verteilen. Das Ganze mit Olivenöl beträufeln und bei 200 Grad unter dem Backofengrill für etwa 15 Minuten grillen. Wer das Gemüse etwas weicher mag, lässt es etwas länger drin.

Die Knoblauchzehen vom Blech fischen. Wer mag kann ein paar Zehen, wenn sie so richtig schön weich geworden sind (dazu müssen sie allerdings länger als 15 Minuten grillen), zerdrückt in die Salatsoße geben.

Den Feldsalat mit der Salatsoße vermengen und auf Tellern portionieren. Jeweils eine Portion Ofengemüse über dem Salat verteilen, ebenso wie ein den Ziegenkäse.

Mit grobem Salz und Kürbiskernöl beträufeln.

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Zitronengrassuppe mit Garnelen

Zitronengrassuppe

Zitronengrassuppe mit Garnelen. Mit Zitronengras und Limettenblättern koche ich sehr gerne. Vor langer Zeit (ich meine es war um Karneval) hab ich eine ähnliche Suppe wie diese hier mal spontan gekocht, weil mir nach zitronig, aber nicht nach sauer war. Ich hab alles, was wir an einem Sonntag noch so zu Hause hatten mit Zitronengras und Limettenblättern in einen Topf geworfen und köcheln lassen. War gut.

Kürzlich war ich auf der Suche nach einer Vorspeise, die zu einem vietnamesischen Gericht mit Rindfleisch und Limetten passt. Da fiel mir diese Suppe wieder ein. Diesmal konnte ich einkaufen gehen und hab’ mich einfach mal von meinem Geschmack leiten lassen. Heraus kam diese Suppe. Wow, Geschmacksexplosion! Super simple, super gut! Und wärmt schön durch…

Eure Julia

p.s. Für die vegetarische Variante könnt ihr die Garnelen einfach weglassen. Die Hauptrolle spielt sowieso die Suppe.

Rezept für Zitronengrassuppe mit Garnelen
(für 6-8 Portionen)

Für die Suppe:
6 Stängel Zitronengras
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Möhre
1 daumendickes Stück Ingwer
1 TL Koriandersamen
6 Limettenblätter
1 TL brauner Zucker
Salz
2 Liter Wasser
1 Handvoll Korianderblätter

Für die Garnelen:
18-21 Garnelen (roh)
Sesamöl
1 Scheibe frischer Ingwer
1 kleine Knoblauchzehe
1 rote Chili
Die Suppe zubereiten:

Das Zitronengras waschen, mit einem Messerrücken andrücken (so treten die Aromen später besser aus) und grob kleinschneiden.

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen. Die Zwiebel halbieren, den Knoblauch mit einem Messerrücken andrücken.

Möhre und Ingwer schälen und grob kleinschneiden. Eine Scheibe Ingwer für die Garnelen Beiseite legen.

Zitronengras, Zwiebel, Knoblauch, Möhre, Ingwer, Limettenblätter und Koriandersamen in 2 Litern Wasser zum Kochen bringen und zugedeckt etwa 1 Stunde köcheln lassen.

Vorm Servieren die Suppe durch ein Sieb gießen und mit Salz und Zucker abschmecken. Warm halten.

Den Koriander waschen und die Blätter grob zupfen oder hacken.

Die Garnelen vorbereiten:

Die Garnelen waschen (ggf. den Darm entfernen) und gut abtrocknen.

Den Knoblauch schälen.

Die Chili waschen und entkernen.

Knoblauch, Ingwer und Chili sehr fein würfeln.

Etwas Sesamöl in einer Pfanne erhitzen. Erst Knoblauch, Ingwer und Chili hineingeben, dann die Garnelen. Die Pfanne schwenken, damit sich die Garnelen mit den Gewürzen gut vermengen. Die Garnelen wenden und so lange anbraten bis sie gar, aber noch saftig sind.

Vorm Servieren etwa 3 Garnelen und ein bisschen von dem Öl mit den Gewürzen in die Mitte eines vorgewärmten Tellers geben. Die heiße Suppe darüber gießen und ein paar Korianderblätter drüberstreuen.

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Zweierlei gefüllte Champignons

Gefüllte Champignons

Gefüllte Champignons habe ich schon in unzähligen Variationen gegessen. Sie eigenen sich hervorragend als warme Vorspeise oder kalt als Zutat auf einem Buffet. Meine beiden liebsten Rezepte für gefüllte Champignons stelle ich euch heute vor:

Die beste aller Varianten stammt von meiner Schwester Elena. Sie hat ihre gefüllten Champignons jetzt schon ein paar Mal für unseren traditionellen Familien-Oster- bzw. Weihnachtsbrunch gemacht. Ich gebe ihr Rezept hier so weiter wie sie es mir übermittelt hat. Auch sehr lecker, weil ungewöhnlich, ist das Rezept von Ottolenghi aus „Genussvoll vegetarisch“ (leicht verändert).

Welches gefällt euch besser?

Guten Appetit!
Eure Julia

 

Gefüllte Champignons nach Elena

Champignons
Frischkäse
Buscetta-Würzmischung (o.ä.)
Serranoschinken
½ Zitrone
Salz, Pfeffer
nach Belieben: Knoblauch, frische Kräuter

Zuerst müssen die Pilze geputzt werden (mit einem feuchtem Tuch abreiben) und danach die Stiele entfernt werden (vorsichtig herausbrechen).

Den Frischkäse in eine kleine Schüssel stürzen und die halbe Zitrone darüber pressen. Nach Belieben 3 oder auch 4 Esslöffel (Buscetta-)Gewürzmischung darüber geben und gut vermischen bis es wieder eine geschmeidige Masse ist. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Je nach Geschmack kann man dieser Mischung auch etwas gehackten Knoblauch oder frische (gehackte) Kräuter hinzu geben.

Die fertige Masse nun in die ausgehöhlten Pilze geben, so dass die Masse mit dem Rand des Pilzes abschließt.

Den Serranoschinken halbieren und als kleine Rolle oben drauf drapieren.

Die Pilze auf ein Backblech stellen und bei ca. 200 Grad 15-20 Minuten backen bis die Serrano-Streifen kross sind.

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Gefüllte Champignons nach Ottolenghi

4 große, braune Champignons
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 Stange Sellerie, fein gehackt
3-5 getrocknete Tomaten, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
30-50g Parmesan, fein gerieben
1 kleine Handvoll Basilikumblätter, in dünne Streifen geschnitten
1 TL Olivenöl
Salz, Pfeffer
30g Gorgonzola

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Champignons putzen und mit einem kleinen Löffel vorsichtig den Stil und einen Großteil des Inneren entfernen, so dass möglichst viel Füllung rein passt, aber die Hülle nicht auseinander bricht.

Alle Zutaten mit den Basilikumblättern vermischen, mit Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl abschmecken und in die Champignons füllen.

Auf jeden Champignon ein Stück Gorgonzola legen und bei 180 Grad so lange backen bis der Käse zerlaufen und leicht kross geworden ist (dafür vielleicht am Ende noch mal kurz den Grill anstellen).

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