Blätterteigpäckchen mit Ziegenkäse und Birne

Blätterteigpäckchen mit Ziegenkäse und Birne

Wenn man einen Foodblog betreibt (auch wenn er nicht sehr professionell ist), meinen viele Leute, dass man unglaublich gut kochen könne und dass das Essen immer so perfekt aussieht wie auf den Fotos. Ist natürlich nicht so. Aber manchmal lasse ich mich von diesen Erwartungen leider doch beeinflussen…

Als wir mal wieder ein paar mehr Gäste als sonst einladen wollten, hab’ ich mir in den Kopf gesetzt, ein Fingerfood-Buffet zu zaubern, das nicht nur lecker ist, sondern auch gut aussieht. Gemeinsam mit meinen Mittagskolleginnen überlegte ich, welches Fingerfood wohl am besten dafür geeignet sei. Nach ein wenig Hin- und Herüberlegen kamen wir auf Blätterteig. Die Idee einer Kollegin, Ziegenkäse mit Birne und Honig zu kombinieren, fand ich toll! Außerdem hatte Herr Löffelgenuss noch ein Rezept für „Blätterteigpäckchen mit Wurstbrät, Fenchel und Zitronenabrieb“ (Rezept folgt!). Dann sollte es es noch „Albondigas en salsa de tomate“ (spanische Hackfleischbällchen in Tomatensoße, Rezept folgt auch) geben, „Gemüsesticks mit zweierlei Dips“ sowie „Smoked Salmon Rolls“.

Falls ihr also auch ein Fingerfood-Buffet plant und auf der Suche nach Ideen seid, kann ich euch diese Rezepte ruhigen Gewissens empfehlen. Ja, die Zubereitung ist recht aufwändig, aber es lohnt sich. Das Buffet sah hübsch aus und den Gästen hat’s geschmeckt (sagen sie zumindest…).

Viel Spaß!
Eure Julia

Blätterteigpäckchen mit Ziegenkäse, Birne, Honig und Rosmarin
(für 1 Buffetportion)

2 Portionen Blätterteig (á 270g)*
1 Rolle Ziegenfrischkäse
1 reife Birne
einige Nadeln Rosmarin
Honig
1 Eigelb, verquirlt mit einem Schluck Wasser

Den Blätterteig ausrollen und in gleichgroße Quadrate schneiden (etwa 8x8cm, je kleiner, desto leckerer, aber auch schwieriger zu verarbeiten).

Die Birne waschen, entkernen, entstielen und in kleine Würfel schneiden.

Auf jedes Quadrat 1/2 bis 1 Teelöffel Birnenwürfel, Ziegenfrischkäse, eine Messerspitze Honig und 1-2 Rosmarinnadeln geben. Die Ecken vorsichtig in der Mitte zusammenführen und so zusammendrehen, dass ein kleines Zipfelchen entsteht. Die offenen Seiten vorsichtig zusammendrücken. Da müsst ihr ein wenig experimentieren, hab ich auch, irgendwann sind die Päckchen gut verschlossen und sind auch schön anzusehen – zumindest die letzten. 😉

Zwischenzeitlich den Backofen auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Zu guter Letzt pinselt ihr die Päckchen mit ein wenig Eigelb ein (so glänzen sie schön und bekommen eine goldgelbe Farbe) und legt sie mit ein wenig Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

Die Päckchen brauchen ca. 10 bis 15 Minuten, der Blätterteig sollte außen gold-knusprig sein, Innen zerläuft der Käse. Am besten schmecken sie lauwarm.
* Ich habe fertigen Blätterteig benutzt. Die Päckchen sind auch schon viel Arbeit ohne dass man den Teig selbst macht….

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Feldsalat in drei Varianten

Ich erinnere mich noch ziemlich genau an mein „Aha!-Feldsalat-Erlebnis“: Ich war das erste Mal zum Essen bei den Eltern meines ersten festen Freundes eingeladen (große Aufregung!). Ich meine es war Ostern 1995. Der Vater von M. war Koch: Er hatte also schon vor unserer ersten Begegnung meine Sympathie 😉
Als Beilage gab es Feldsalat an Kartoffel-Dressing. Das war so gut und ungewöhnlich, dass ich mich an die Hauptspeise gar nicht mehr erinnern kann. Nicht, dass Feldsalat so sonderlich exotisch war, aber zu der Zeit gab es auf meinen Teller meist Kopfsalat. Zumindest in meiner Erinnerung…
Die Soße mit der Kartoffel hatte es mir auf jeden Fall angetan und ich liebe diese Kombination auch heute noch. Sie ist so gut, dass ich sie manchmal sogar ohne Salat löffele – ein wahrer Löffelgenuss!

Eine ganz aktuelle, andere Variante ist, die Salatsoße mit einem hart gekochten Ei zu verfeinern oder den Feldsalat mit einem Käse-Bacon-Taler zu servieren. Ich weiß gar nicht, welche Variante ich am liebsten mag…. Heute stelle ich euch alle drei hier vor und bin gespannt, welche euch am besten gefällt:

Herbstliche Grüße!
Julia

Feldsalat mit Kartoffeldressing

Kartoffel-Variante
(für 4 kleine Portionen)

150g Feldsalat
eine kleine Zwiebel
Saft einer halben Zitrone
1 EL Essig
3 EL Olivenöl
50g geräucherte Speckwürfel oder fetter Speck
2 kleine Kartoffeln
gekörnte Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

Den Feldsalat waschen (bei dicken Stielen ggf. die Wurzel entfernen).

Die Kartoffeln schälen, in möglichst kleine Stücke schneiden (dann kochen sie schneller) und in einem kleinen Topf mit wenig Wasser (nur so viel, dass der Boden bedeckt ist) mit 2 TL Gemüsebrühe kochen bis sie weich sind. Die Kartoffeln zu Brei stampfen und abkühlen lassen.

Den Speck klein würfeln und in einer beschichteten Pfanne anbraten bis er goldgelb ist (bzw. bei den geräucherten Speckwürfeln bis sie kross sind) und beiseite stellen. Je nach Geschmack und „Platz auf dem Kalorienkonto“ kann man auch das ausgelassene Fett anstelle des Olivenöls für die Soße nutzen.

Die geschälte Zwiebel sehr fein würfeln.

Für die Soße den Zitronensaft, das Olivenöl, ein wenig Salz und Pfeffer und die Zwiebelwürfel vermengen und nach und nach den Kartoffelbrei unterrühren. Die Soße soll ihre flüssige Konsistenz behalten (ggf. noch mal etwas Wasser hinzugeben).

Die Soße erst kurz vor dem Servieren über den Feldsalat geben (nicht mischen) und drauf die Speckwürfel streuen.

Feldsalat mit Ei

Ei-Variante
(für 4 kleine Portionen)

150g Feldsalat
eine kleine Zwiebel
1 hart gekochtes Ei
2 EL hellen Balsamico
3 EL Olivenöl
½ TL Senf
½ TL italienische Kräuter (getrocknet)
½ TL gekörnte Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

Den Feldsalat waschen (bei dicken Stielen ggf. die Wurzel entfernen).

Das hart gekochte Ei in feine Würfel schneiden. (Das geht gut mit einem Eierschneider: einmal längs, einmal quer).

Die geschälte Zwiebel sehr fein würfeln.

Den Balsamico mit dem Olivenöl verquirlen und mit Gemüsebrühe, Senf, Kräutern und etwas Salz und Pfeffer abschmecken, dann das Ei und die Zwiebeln hinzugeben und mischen. (Gut ist, wenn man die Salatsoße so zeitig zubereitet, dass sie noch etwas ziehen kann, damit die getrockneten Kräuter nicht so strohig schmecken.)

Die Soße erst kurz vor dem Servieren unter den Salat mischen, sonst fällt der Salat schnell zusammen.

Feldsalat mit Bacon-Ziegekäse-Taler

Ziegenkäse-Variante
(für 4 kleine Portionen)

150g Feldsalat
2 Ziegenkäsetaler von der Rolle (gibt es an der Käse-Theke)
8 Bacon-Scheiben
2 EL dunkler Balsamico
3 EL Olivenöl
2 TL Honig
½ TL Senf
Salz, Pfeffer

Den Feldsalat waschen (bei dicken Stielen ggf. die Wurzel entfernen).

Je 1 TL Honig auf je einem Stück Ziegenkäse verstreichen, die Käsetaler dann vierteln und mit jeweils einem Streifen Bacon gut umwickeln.

In ein wenig heißem Olivenöl in einer beschichteten Pfanne anbraten bis der Bacon knusprig ist.

Für die Soße Balsamico, Olivenöl, Senf, Salz und Pfeffer mit einer Gabel verquirlen und kurz vor dem Servieren unter den Salat mengen. Die Käse-Bacon-Taler auf dem Salat anrichten.

 

Rote Bete mit Ziegenkäse

Rote Bete mit ZiegenkäseUm euch zu erzählen, wie dieses köstliche Rezept entstanden ist, muss ich etwas weiter ausholen…
Gestern war mal wieder so ein typischer „Julia-Koch-Experimente-Tag“: Wenn ich mal etwas mehr Zeit habe, möchte ich direkt mehrere neue Sachen auf einmal ausprobieren. Eigentlich weiß ich schon, dass das nur schief gehen kann, aber nun ja, wenn ich mir einmal was in den Kopf gesetzt habe….
Ich bin im Moment irgendwie ganz wild aufs Einmachen. Gedanklich habe schon ein ganzes Regal mit den leckersten Einmach-Gläsern gefüllt. Vorgenommen hatte ich mir gestern: in Essig-Öl eingelegte Pilze, eine Gewürzsoße namens Schug und Knoblauch Confit. Und da ich ja auch noch was essen musste, wollte ich – Premiere! – ein Rote Bete Gericht probieren, das ich im „stern““ entdeckt hatte. Vier neue Gerichte an einem Freitagabend. Mhm… keinen Kommentar bitte!
Zum Glück hatten wir doch nicht mehr ausreichend viel Knoblauch, so dass dieses Rezept schon mal ausfiel. Und gegen das Shug hatte ich mich spontan im Supermarkt entschieden – als hätte ich eine Eingebung gehabt…
Während ich die Einmachgläser im Ofen sterilisierte, Olivenöl auf 75 Grad erhitzte, die Pilze im Essig-Sud köchelten, die Pinienkerne anröstete, parallel dazu die Rote Bete anbriet und den Ziegenkäse aus der Frischhaltefolie befreite und zwischendurch mein „Foto-Set“ im Esszimmer aufbaute, dachte ich: Uff.
Zurück in der Küche warf ich den Käse schnell in die Pfanne und wartete, dass er goldgelb wurde. Als ich ihn wenden wollte sah ich, dass ein paar Zitronenzesten daran klebten (die sollten eigentlich mit in die eingemachten Pilze, hatte ich wohl vergessen…). Als ich sie vom Käse zupfte und gedankenverloren in den Mund steckte, dacht ich, och, das schmeckt ganz gut und warf kurzer Hand einen Teil der Zitronenzesten in die Pfanne.
Als die Fotos der beiden Gerichte im Kasten waren, lies ich alles stehen und liegen (Küche und Esszimmer sahen aus wie ein Schlachtfeld) und zog mit einem Glas Rotwein aufs Sofa, legte eine DVD Greys Anatomy ein und wollte nun endlich mein erstes Rote Bete Gericht probieren – es war mittlerweile 22 Uhr!
Und was soll ich sagen? Ein Bissen und … bumm… gelbe und rote Kreise pulsierten vor meinem inneren Auge. Kennt ihr die Szene aus dem Film Ratatouille? Die kleine Ratte, die eine Geschmacksexplosion erlebt? So ging es mir bei diesem Gericht. Die Mischung aus dem erdigen Geschmack der Roten Bete, die Frische der Zitronenzesten, der cremige Käse, die würzigen Thymianblättchen, die nussigen Pinienkerne. Voll genial!

Den Knoblauch habe ich übrigens dann heute eingelegt und auch das Schug habe ich gemacht. Beides spitze! Bericht und Rezepte folgen…

Zutaten
(für 1 Portion)

1 Rote Bete
1 Stück Ziegenkäserolle
1 Bio-Zitrone
1 Handvoll Pinienkerne
1 Zweig Thymian, die Blättchen abgezupft
Olivenöl
Salz

Rote Bete schälen, in dünne Scheiben schneiden und in etwas Olivenöl von beiden Seiten jeweils etwa fünf Minuten bei mittlerer Hitze anbraten.

Die Zitrone waschen und auspressen. Von der Schale einige Streifen abschneiden und in feine Streifen schneiden.

Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Öl anrösten.

Die Rote Bete mit dem Zitronensaft übergießen, etwas salzen und ziehen lassen.

Den Ziegenkäse in etwas Öl von beiden Seiten anbraten bis er goldgelb wird.
Den Käse aus der Pfanne nehmen und die Hälfte der Zitronenzesten im restlichen Öl anbraten bis sie knusprig sind.

Den Ziegenkäse auf die Rote Bete-Schieben legen, darüber die Pinienkerne, Zitronenzesten (die frischen und die angebratenen) sowie die Thymianblättchen über das Gericht geben.

Ich bin ein bisschen stolz, denn dieses Zufallsgericht kann ich ja nun eine Eigenkreation nennen 🙂 Ich hoffe, es schmeckt euch auch!
Eure Julia

Gefüllte Hähnchenbrust mit Paprikagemüse

Gefüllte Hähnchenbrust_1Wenn ich mich recht erinnere, stammt diese Rezeptidee von meiner Schwester Lucia. Zumindest verbinde ich dieses Gericht mit dieser Erinnerung: Lucia hatte Elena und mich zum Schwestern-Tag eingeladen und sie hat uns diese lecker gefüllte Hähnchenbrust mit Paprikagemüse kredenzt. Ich erinnere mich noch daran, wie wir bei ihr im Wohnzimmer auf dem Boden um den kleinen Tisch herum saßen und schlemmten und quatschten…

Das Highlight dieser Schwestern-Tage, die wir regelmäßig unternehmen, war übrigens erst letztes Wochenende: Wir haben zu dritt Hamburg unsicher gemacht. Herrlich war das!
Ich kann Schwestern-Tage bedingungslos empfehlen! Wer keine Geschwister hat, darf sich gerne bei uns bewerben! 😉 Wir haben schon häufiger neidische Freundinnen in unseren Kreis integriert.

Noch mal kurz zurück zum Rezept: Ich habe schon verschiedene Füllungen ausprobiert, man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen, aber diese Zutaten hier passen auf jeden Fall gut zusammen. Oder habt ihr noch weitere leckere Ideen?

Guten Appetit!
Eure Julia

Rezept für Gefüllte Hähnchenbrust mit Paprikagemüse
(für 4 kleine Portionen)

Für die Hähnchenbrust:
1 (möglichst dickes) Hähnchenbrustfilet
4 Scheiben Serrano- oder Parma-Schinken oder Bacon
1 EL Ziegenfrischkäse
1 kleine Schalotte
10 Nadeln Rosmarin
2 getrocknete Tomaten
2 kleine Champignons
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Für das Paprikagemüse:
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1 große Knoblauchzehe
5 Nadeln Rosmarin
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Hähnchenbrust zubereiten:

Die (geschälte) Zwiebel, die (geputzten) Champignons und die getrockneten Tomaten in sehr sehr feine Würfel schneiden.

Die Rosmarinnadeln sehr fein hacken.

Alles mit dem Ziegenfrischkäse vermengen und mit wenig Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Hähnchenbrüste waschen und halbieren (man hat dann zwei etwas dickere und zwei etwas dünnere Portionen Fleisch) und auf einer Seite so einschneiden, dass möglichst viel von der Füllung reinpasst (dafür vorsichtig das Messer hin und her bewegen, bis man fühlt, dass man am Rand angelangt ist).

Die Füllung vorsichtig mit einem Teelöffel in das Fleisch geben und mit den Fingern nachschieben; das Fleisch sollte gut gefüllt sein.
Die gefüllten Hähnchenbrüste anschließend so mit dem Schinken umwickeln, dass ein festes Paket entsteht. Wenn man es mit den Händen gut zudrückt, kommt beim Braten eigentlich von der Füllung nichts raus. Wenn man unsicher ist, kann man aber die offene Seite mit Bindfaden oder Zahnstochern verschließen.

Die Fleischpäckchen dann im heißen Öl in einer beschichteten Pfanne anbraten bis der Schinken knusprig wird.

Das Paprikagemüse zubereiten:

Die Paprika waschen, entkernen, den „Hut“ entfernen und in fingerlange, dünne Streifen schneiden.

Die Rosmarinnadeln fein hacken, den (geschälten) Knoblauch in feine Scheiben schneiden.

Alles zusammen in einer Pfanne mit etwas Olivenöl leicht andünsten (die Paprika sollen noch Biss haben und eigentlich nur warm werden).

Mit wenig Salz und Pfeffer würzen.

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Kartoffelsalat à la Salon Schmitz

Kartoffelsalat SchmitzIn Köln gibt es einen netten Laden: Salon Schmitz. Wenn man dort etwas essen möchte, sucht man sich in der so genannten Metzgerei Schmitz, dem Laden nebenan, etwas aus. Da gibt es nicht etwa Fleisch (ich überlege gerade…. ich glaube, da gibt es gar kein Fleisch…), sondern sehr leckere, ausgefallene Salate und alle möglichen Quiches (die auch ganz vorzüglich sind). Dort habe ich diesen Kartoffelsalat mal gegessen und anschließend versucht, ihn nachzukochen. Er schmeckt richtig prima – am besten, wenn die Kartoffeln noch lauwarm sind. Aber man kann ihn auch kalt essen und dann macht er auf dem Buffet Eindruck. Ist mal etwas anderes als ein klassischer Kartoffelsalat…

Guten Appetit!
Eure Julia


Rezept Kartoffelsalat à la Salon Schmitz

Zutaten
(für eine kleine Buffet-Portion)

800-1000g möglichst kleine Kartoffeln (die mit der lila Schale sehen hübsch aus)
1 kleiner Kopf Radicchio
200-300g Ziegenfrischkäse (von der Rolle)
3 Schalotten
1 EL Honig
200ml Liter Weißwein
3 EL heller Balsamico oder Weißweinessig
3 EL grobkörniger Senf
Salz, Pfeffer Olivenöl

Die Kartoffeln im Ganzen und mit Schale solange kochen, bis sie gar sind, aber noch eine gewisse Festigkeit haben (wenn sie zu weich werden, schmeckt der Salat schnell matschig…). Die Kartoffeln dann längs vierteln. Wenn man sie mit Schale isst, schmeckt es für mich leckerer, etwas rustikaler. Man kann die Kartoffel aber auch vorsichtig pellen.

Die Schalotten schälen und in ganz feine Würfel schneiden.
Diese, bis sie glasig werden, in einer beschichteten Pfanne mit etwas Öl anbraten und mit Wein ablöschen. Honig, Senf und Essig hinzugeben und einmal kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell mit Honig, Senf, Wein oder Essig nachwürzen.

Vom (gewaschenen) Radicchio die äußeren Blätter und den Strunk entfernen, halbieren und in Streifen schneiden.

Den Ziegenkäse vorsichtig würfeln. Ist nicht ganz so einfach, da der Käse häufig am Messer kleben bleibt…

Die noch warme Soße aus der Pfanne unter die Kartoffeln heben und einige Minuten ziehen lassen. Vor dem Servieren vorsichtig den Ziegenkäse und den Radicchio untermengen. (Vorsicht: Sind die Kartoffeln zu warm, wird der Radicchio schnell braun…)

Der Salat sollte idealerweise lauwarm serviert werden (kalt schmeckt er aber auch).

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Bei Julias Blogevent „Kartoffelsalat aus allen Himmelsrichtungen“ darf dieses Rezept natürlich nicht fehlen. Auf den ersten Blick erscheint er etwas ungewöhnlich, aber wenn ihr ihn einmal probiert habt, wollt ihr keinen anderen Kartoffelsalat mehr! 😉

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