Mexikanischer Avocado-Salat

AvocadoSalat
Hier nun wie versprochen das Rezept für den Avocado-Salat der zu den Quesadilla mit Huhn und Käse einfach perfekt ist. Im Rezept von „New York Street Food“ steht nur lapidar „Dazu einen grünen Salat mit Avocadostückchen und eine Guacamole servieren“. Vielleicht sollte ich mal mit Tom, Jaqueline und Luk sprechen, dass sie mein Rezept in ihr Buch aufnehmen? 😉 Das Fotografieren müsste Luk dann natürlich übernehmen…

Guten Hunger!
Eure Julia

Zutaten
(für 2 Portionen)

1 reife Avocado, grob gewürfelt
½ rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
½ rote Paprika, fein gewürfelt
1 rote, 1 gelbe und 1 grüne frische Chili, entkernt, entstielt und fein gewürfelt
1 Handvoll frisch gezupfte Korianderblätter
Saft einer Limette
Salz, Pfeffer

Einfach alle Zutaten vermengen und mit dem Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Whooooa, Geschmacksexplosion!

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Chili-Bohnen-Suppe mit Zitrone

ChiliBohnenSuppeDiese Suppe hier ist eine Abwandlung meines Chili-Bohnen-Dips, den ich gerne zu Nachos esse. So gerne, dass ich die Reste auch gerne mal einfach so auslöffele. Irgendwann kam ich dann mal auf die Idee, daraus eine Suppe zu machen. Und Violá! Hier ist sie, meine für gut befundene, selbstkreierte Chili-Bohnen-Suppe. Sehr lecker, sehr wärmend und tatsächlich auch sättigend. Selbstverständlich esse ich diese Portion alleine 🙂

Guten Appetit!
Eure Julia

Zutaten
(für 1 Portion)

1 Dose Chili-Bohnen
1 kleine Zwiebel, sehr fein gehackt
2 kleine Knoblauchzehen, sehr fein gehackt
Saft von 1-2 Zitronen
ca. 5 EL Olivenöl
Wasser
Salz, Pfeffer

Die Bohnen in einem Mixer zu einem feinen Brei pürieren.

Die Zwiebeln und den Knoblauch im Olivenöl andünsten, die Zwiebeln dürfen ruhig noch etwas Biss haben.

Die Bohnenmasse hinzugeben und – unter ständigem Rühren – aufkochen lassen, Hitze reduzieren und den Zitronensaft hinzugeben. Schön weiter rühren, da die Masse am Boden sonst schnell festbackt.

So viel Wasser hinzufügen bis eine cremige Suppe entsteht. Ich mag Suppen lieber etwas breiiger als wässrig, nehme also eher etwas weniger Wasser. 

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Südtiroler Speckknödel-Suppe

Südtiroler SpeckknödelsuppeNachdem unsere Wanderung am Vortag ja ins Wasser gefallen war, wagten wir uns am Tag danach früher auf und wollten es noch einmal probieren. Wir passierten also die „Schlutzkrapfen-Alm“ und machen uns an den Aufstieg. Ich muss zugeben, es war schon mächtig anstrengend, aber auch irre toll: das Panorama, die Natur, die Luft, die körperliche Anstrengung… Auf dieser Wanderung passierten wir blühende Wiesen, rauschende Bäche, eine Kuhherde und vereiste Berge bis wir endlich in einer Hütte ankamen, um uns aufzuwärmen und zu verschnaufen. Dort habe ich dann diese Speckknödelsuppe gegessen, die einfach köstlich war. Um uns herum liefen Hasen, Hühner und Ziegen und wir blickten erschöpft, aber zufrieden in das Tal hinab, aus dem wir gekommen waren. Herrlich! 

Der Abstieg war leider nicht ganz so prickelnd: Auch an diesem Tag hatten sie Regen vorhergesagt, allerdings erst ab 15 Uhr – vorauf wir uns natürlich verlassen hatten. Aber als wir gerade mal die Hälfte des Weges hinter uns hatten, fing es an, in Strömen zu regnen. Als wir am Auto ankamen, waren wir nass bis auf die Knochen. Im Nachhinein, wo ich das hier so schreibe, finde ich es amüsant, aber ich war zu dem Zeitpunkt ziemlich genervt, es war nämlich auch ziemlich kalt. Vor allem machte ich mir Sorgen, wie wir unsere Klamotten bis zum nächsten Tag wieder trocken kriegen würden. Aber Herr Löffelgenuss war pragmatisch: Er föhnte unsere Hosen und Jacken trocken und unsere Schuhe trocknete er bei 50 Grad Umluft im Backofen 🙂

Guten Hunger!
Eure Julia

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Zutaten
(für 4 Personen)

1L Fleischbrühe (shame on me: Ich habe eine fertige Brühe gekauft…)
150g altes, schnittfestes Weißbrot
1 Zwiebel, fein gewürfelt
100g Speck (am besten Südtiroler Speck), fein gewürfelt
50g Kaminwurz (oder geräucherte Salami), fein gewürfelt
2-3 EL Petersilie, fein gehackt (etwas zum Garnieren Beiseite legen)
1 EL Schnittlauch, fein geschnitten
2 Eier
100ml Milch
mind. 40g Mehl (eher mehr, soviel es braucht, dass die Knödel fest werden)
20g Butter
Salz, Pfeffer

Das Weißbrot in kleine Würfel schneiden.

Die Zwiebel in etwas Butter glasig dünsten, über die Brotwürfel geben und den Speck und die Kaminwurz hinzugeben.

Die Eier mit der Milch verrühren und sie mit der Petersilie und dem Schnittlauch zu der Brot-Speck-Kaminwurz-Mischung geben und gut vermengen. So lange Mehl hinzugeben bis eine feste Masse entsteht, aus der man Knödel formen kann. Mit Salz und Pfeffer würzen.
15 Minuten ziehen lassen und dann daraus Knödel formen (mit nassen Händen, dann klebt’s nicht…).

Die Speckknödel etwa 15-20 Minuten (je nach Größe der Knödel) in Salzwasser kochen.

Die Fleischbrühe erhitzen und die Knödel darin servieren. Mit der restlichen Petersilie garnieren.

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p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Südtirol-Reihe“, in der ich euch einige Gerichte aus der Südtiroler Küche vorstelle, die ich dort kennengelernt habe.

Südtiroler Schlutzkrapfen

Südtiroler SchlutzkrapfenUnsere allererste Wanderung in Südtirol ist leider im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen: Wir sind am ersten Tag los, obwohl der Wetterdienst Regen angesagt hatte. Ich in meinen neuen Shorts und voller Motivation den Berg zu erklimmen! 😉 

Als wir nach etwa 30 Minuten an der ersten Hütte ankamen, zogen schon ein paar dunkle Wolken über den Himmel. Auf der Hütte trafen wir unsere Ferienhaus-Nachbarn, die uns dann überzeugten, erst mal einzukehren und später tatsächlich umzukehren.
Als ich dann also notgedrungen die Speisekarte studierte, stieß ich auf das Wort „Schlutzkrapfen“. Was soll das denn sein, dachte ich? Nie gehört… Unsere Nachbarin erklärte mir dann, dass das eine Art Ravioli seien, die mit Spinat gefüllt sind und mit brauner Butter und Parmesan serviert werden. Und dass sie seeehr lecker seien. Bestellte ich also. Und sie hatte recht: Eine sehr leckere Südtiroler Spezialität! Nach dem köstlichen Essen war es dann auch nicht mehr ganz so schlimm, dass wir wieder zurückgelaufen sind, statt den Berg, der vor uns lag, zu erklimmen. 

Viele Grüße!
Eure Julia

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Zutaten
(für 4 Portionen)

150g Roggenmehl
100g Weizenmehl
1 Ei
60-70ml lauwarmes Wasser
1 EL Öl

300g frischer Blattspinat, fein gehackt
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
ca. 1 EL Butter
100g Ricotta
1 EL Parmesan, fein gerieben
1 EL Schnittlauch, fein geschnitten
Muskatnuss
Salz, Pfeffer

2 EL Parmesan, fein gerieben
1 EL Schnittlauch, fein geschnitten
50g Butter, braun geschmolzen

Für den Teig beide Mehlsorten mischen und etwas salzen.
Das Ei mit dem Öl und dem Wasser verquirlen.
In die Mitte der Mehlmischung eine Mulde graben und dahinein das Ei geben und von innen nach außen zu einem glatten Teig verrühren bzw. kneten.
Den Teig zugedeckt etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Für die Füllung die Zwiebeln und den Knoblauch in Butter andünsten. Den Spinat hinzugeben, die Hitze reduzieren und einige Minuten garen lassen bis der Spinat in sich zusammengefallen ist. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Den Ricotta mit dem Parmesan und dem Schnittlauch vermischen, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss (eine gute Messerspitze) nach Geschmack würzen. Die Masse unter den abgekühlten Spinat geben und gut vermischen.

Den Teig mit einem Nudelholz dünn ausrollen und mit einem runden, glatten Ausstecher (der etwa 7cm Durchmesser haben sollte) Kreise ausstechen.
Die Spinat-Ricotta-Masse mit einem kleinen Löffel in die Mitte geben. Den Rand mit Wasser anfeuchten und den Teigkreis zusammenfalten. Sofort mit den Fingern und/oder mit einer Gabel (sieht schöner aus) die Ränder andrücken.

Die Schlutzkrapfen (bei dem Wort muss ich immer noch schmunzeln…) ins kochende Salzwasser geben und etwa 4 Minuten kochen lassen. Mit einer Schaumkelle rausnehmen und auf einem flachen Teller anrichten.

Etwas geschmolzene, braune Butter über die Schlutzkrapfen geben und mit Parmesan und Schnittlauch garnieren.

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p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Südtirol-Reihe“, in der ich euch einige Gerichte aus der Südtiroler Küche vorstelle, die ich dort kennengelernt habe.

Südtiroler Kasnocken

Südtiroler KasnockenEin bisschen skeptisch war ich der Südtiroler Küche gegenüber ja schon. Deftig, dachte ich, wenig fein, wenig kreativ. ABER, stimmt nicht! Das, was ich an Südtiroler Spezialitäten probiert habe, hat mir nicht nur gut geschmeckt, es war auch durchaus kreativ und hochwertig. 

Und: Nach einer Wanderung, bei der man rund 800 Höhenmeter meistert (jea!), hab selbst ich keine Lust mehr auf einen leichten Salat oder ein feines Pasta-Gericht. Dann muss ich meine Energiespeicher wieder auftanken. Und das geht mit diesen Kasnocken ganz prima. Sie schmecken aber auch nach einem anstrengenden Tag im Büro sehr gut… 😉

Guten Appetit!
Eure Julia

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Zutaten
(für 4 Portionen)

150g altes Weißbrot, klein gewürfelt
100g Käse (z.B. Bergkäse, Graukäse oder Tilsiter), klein gewürfelt
20g Parmesan, fein gehobelt
1 Zwiebel, fein gewürfelt
ca. 4 EL Schnittlauch, fein geschnitten
2 Eier
ca. 100ml Milch
ca. 50g Butter
1 EL Mehl
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel in etwa 20g Butter andünsten.

Die gedünsteten Zwiebeln mit dem gewürfelten Käse zu den Brotwürfeln geben.

Die Eier mit der Milch verrühren. Zusammen mit ca. 2 EL Schnittlauch über das Brot gießen.

Mit Salz und Pfeffer würzen, Mehl hinzu geben und die Masse gut durchkneten. Wenn sie nicht zusammenhält, noch etwas Mehl hinzu geben.

Den Teig 10 Minuten ruhen lassen.

Mit nassen Händen den Teig zu Nocken formen.

In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen, die Nocken in das siedende Wasser geben und etwa 15 Minuten kochen lassen.

In der Zwischenzeit die restliche Butter (ca. 30g) in einem kleinen Topf braun werden lassen.

Die Kasnocken aus dem Topf nehmen, abtropfen lassen und die heiße, braune Butter über die Kasnocken gießen. Mit Parmesan und dem restlichen Schnittlauch bestreuen und heiß servieren.

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p.s. Dieses Rezept ist Teil meiner „Südtirol-Reihe“, in der ich euch einige Gerichte aus der Südtiroler Küche vorstelle, die ich dort kennengelernt habe.