Zitronengras-Spaghettini mit Spargel und Garnelen

Zitronengras-Spaghettini mit Spargel und GarnelenFür alle diejenigen, die leider kein Los-Glück hatten, gibt es als kleinen Trost ein leckeres Frühlingsrezept für Zitronengras-Spaghettini mit Spargel und Garnelen.

Die Zusammenstellung klingt erst mal ungewöhnlich, aber die Zutaten passen ganz wunderbar zusammen – ein schönes Beispiel für Fusion-Cuisine, finde ich.

Das Rezept habe ich vor langer Zeit mal in der „Living at Home“ entdeckt, irgendwie habe ich es immer von rechts nach links verlegt und es nie richtig wahrgenommen. Jetzt, wo man in jedem Supermarkt ständig über grünen Spargel stolpert, kam es mir wieder in den Sinn.

Wir haben es letzten Samstag zum ersten Mal gekocht als wir sehr nette Gäste hier hatten. Es ist gut angekommen, also kann ich es guten Gewissens empfehlen.

Guten Appetit!
Eure Julia

Rezept für Zitronengras-Spaghettini mit Spargel und Garnelen
(für 4 Portionen)

500g Spaghettini
500g grüner Spargel
ca. 20 Garnelen (roh, ohne Schale)
6 Stile Zitronengras
4 frische rote Chilischoten
4 Knoblauchzehen
2 EL Kokosraspel
Ingwer (mind. ein daumendickes Stück)
Saft einer Zitrone
1 Handvoll glatte Petersilienblätter
1 Handvoll Zitronenmelisse
500 ml Gemüsebrühe
2-3 EL Tomatenmark
Sesamöl
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Das Zitronengras putzen und die äußeren Blätter entfernen, ebenso den harten Strunk unten dünn abschneiden und den strohigen oberen teil. Den Rest fest zerdrücken (damit das Aroma heraustritt) und erst in feine Ringe schneiden und dann fein hacken.

Die Chilischoten waschen, „Hut und Fuß“ wegschneiden und drei Chilischoten in dünne Ringe schneiden. (Die Kerne können drin bleiben.) Die vierte Chilischote entkernen, fein hacken und Beiseite stellen.

Die Knoblauchzehen schälen und drei von ihnen in feine Scheiben schneiden. Die vierte Knoblauchzehe fein hacken und Beiseite stellen.

Den Ingwer schälen und fein hacken.

Die Kräuter waschen und fein hacken.

Etwa dreiviertel des Zitronengras und des Ingwers, die Knoblauchzehen und die Chilischoten in etwas Sesamöl einige Minuten andünsten. Die Kokosraspel und das Tomatenmark hinzugeben und noch mal einige Minuten mitdünsten.
Mit dem Zitronensaft und der Gemüsebrühe ablöschen, kurz aufkochen lassen und das Ganze mindestens 15 Minuten köcheln lassen.

Den Spargel waschen, den untern Teil sparsam wegschneiden, das untere Drittel schälen und den Spargel in gleichgroße, mundgerechte Stücke schneiden.

Die Garnelen waschen und möglichst gut abtrocknen. Eventuell den Darm entfernen.

Die Spaghettini in kochendes Wasser geben und nur so lange kochen, bis sie kur vor al dente sind. (Sie garen im Gewürzsud noch etwas nach.)

Den Zitronengrassud durch ein feines Sieb in einen großen Topf gießen und aufkochen lassen. Den Spargel (außer die Köpfe) hinzugeben und so lange köcheln lassen bis er gar, aber noch knackig ist. Die Köpfe erst am Ende für etwa zwei Minuten hinzugeben. Den Sud dann mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenig Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die restlichen fein gehackten Zutaten, also Zitronengras, Ingwer, Chili und Knoblauch, hinzugeben und kurz andünsten. Die Garnelen hinzugeben und solange bei mittlerer Hitze von beiden anbraten bis die Garnelen eine rosa Farbe annehmen. Nicht zu lange, sonst werden sie trocken. Mit etwas Salz würzen.

Das Nudelwasser abgießen (etwa eine Tasse des Wassers zurückbehalten) und die Nudeln in den Zitronengrassud geben und gut vermengen. Die fein gehackten Kräuter hinzugeben. Wenn die Masse zu trocken ist, noch etwas vom Nudelwasser hinzugeben.

Die Nudeln auf einem Teller anrichten und darauf die Garnelen verteilen.

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7 Gedanken zu „Zitronengras-Spaghettini mit Spargel und Garnelen

  1. Wir sitzen hier gerade bei der Jagd und holen uns Appetit auf deinen Seiten.Da müssen wir nur aufpassen,dass der Magen nicht zu laut knurrt-das könnte uns sonst die Rehe verschrecken 😉

  2. Hallo Julia,
    was für ein leckeres Pasta-Gericht! Ich habe es mir sofort ausgedruckt und gestern nachgekocht. Es hat köstlich geschmeckt.
    Es grüßt Dich Ute

  3. Anja und ich haben noch einen Tipp auf Lager:
    Wir haben’s nicht übers Herz gebracht den groben Teil nach dem Absieben zu ignoieren und haben ihn stattdessen püriert und als Pesto mit unter die Nudeln gemischt 🙂
    Das Gericht war ganz toll!!!

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