Menu
Fleisch / Reiseberichte / Snacks & Beilagen

Salted Beef Tacos

Salted Beef Tacos
Salted Beef Tacos

Weiter geht’s mit meinen kulinarischen Reiseskizzen: Diese Salted Beef Tacos haben wir ebenso wie die „Pupusa“ in Red Hook, Brooklyn, an einem der Foodtrucks gekauft. Quasi als Nachspeise 😉

Ich esse sehr gerne Mexikanisch, aber leider viel zu selten. Das habe ich bei diesem Gericht mal wieder gemerkt. Dieses Salted Beef Tacos verursacht eine Geschmacksexplosion in eurem Mund! Erst mal schmecken Maismehl-Tacos viiiel besser als die Tacos, die mit Weizenmehl zubereitet werden. Dann: Der Eisbergsalat und die Tomaten geben eine saftige Frische und das Fleisch ist dadurch, dass es über Nacht in Salzwasser gebadet hat und anschließend in einem leckeren Sud gar gekocht wurde, unheimlich aromatisch und zart. Das gewisse Etwas geben die Tomatillo-Salsa und der frische Koriander. Die Limetten sind dann fürs Feuerwerk zuständig. Leute, Leute, ich könnte diese Tacos jeden Tag essen…

Es war also klar, dass ich dieses Gericht zu Hause ausprobieren muss. Das Rezept stammt (leicht abgewandelt) aus dem Kochbuch „New York Street Food“. Als wir die Salted Beef Tacos am Wochenende nach unserer Rückkehr aus den USA ausprobierten, schwelgten wir in Erinnerungen. Köstlich!!

Nur zwei Dinge würde ich beim nächsten Mal anders machen: Ich würde die Tacos selber backen (aus Maismehl) und auch die Tomatillo-Salsa selbst zubereiten. Dafür war an dem Wochenende einfach keine Zeit. Aber das Gericht kommt mit Sicherheit noch mal auf die Hand!

Guten Appetit!
Eure Julia

PS: Was sind eure 🧡 mexikanischen Rezept? Schreibt mir das gerne unter dem Beitrag in die Kommentare (gerne auch direkt mit einem Link zum Rezept)! Falls ihr noch auf der Suche nach leckeren mexikanischen Rezepten seid: Ich habe euch hier, unter dem Stichwort Lateinamerika mal alle Rezepte, die zum Thema passen, zusammengefasst

Salted Beef Taco
Salted Beef Tacos

Salted Beef Tacos

Was für ein köstliches Essen! Die Rinderbrust zieht über Nacht in einem Salzsud und wird dadurch wunderbar mürbe. Am nächsten Tag wird das Fleisch in einem Würzsud gekocht, dann fein aufgeschnitten bevor es zusammen mit einer Salsa, Salat und Tomaten in eine knackige Taco kommt.
Bisher keine Bewertung
Bitte bewerte mein Rezept mit einem Klick auf die Sterne!
Zubereitung 1 Std.
Wartezeit 1 d
Gesamt 1 d 1 Std.
Portionen 4
Land Lateinamerika
Gericht Snack
Keyword rezept für tacos, was mache ich in tacos, wie fülle ich tacos, womit fülle ich tacos

Zutaten
  

  • 500 g Rinderbrust (möglichst aus nachhaltiger, biologischer Zucht)
  • 2 L Wasser
  • 4 EL Salz
  • 3 EL Zucker
  • 1 EL Chilipulver
  • 1 TL Pfeffer (grob gemahlen)
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • Tacos*
  • Eisbergsalat (in Streifen geschnitten)
  • 2 Tomaten (fein gewürfelt)
  • 1 Handvoll Korianderblätter (grob gezupft)
  • 2 Limetten (geviertelt)

Für die Salsa:**

  • 500 g grüne Dosentomaten (Tomatillos)
  • 1 Zwiebel (fein gehackt)
  • 2 Zehen Knoblauch (fein gehackt)
  • 3 grüne Serrano-Chilischoten (geröstet und fein gehackt)
  • ½ TL Oregano
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Öl
  • etwas Wasser

Zubereitung

  • Achtung! Ich sag’s direkt vorweg
  • * Ich habe, wie gesagt, fertig gebackene Tacos gekauft. Die sind zwar auch aus Maismehl, aber mir haben sie nicht so gut geschmeckt. Irgendwie künstlich… Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man kleine Mais-Tortillas anstelle von Tacos nimmt.
  • ** Die Salsa hab ich leider nicht selbstgekocht. Ich hab auf die Schnelle keine grünen Dosentomaten (Tomatillos) gefunden. Dafür gab’s im Kaufhof-Supermarkt (der eigentlich sehr verlässlich ist, wenn’s um exotische Zutaten geht) eine Salsa, die mehr oder weniger die gleichen Zutaten verwendet wie im Rezept beschrieben. Ich will die Soße aber unbedingt noch mal selber machen, auch wenn ich dafür grüne Dosentomaten im Internet bestellen muss…
  • Mittlerweile habe ich die Salsa nachgekocht. Ich nehme allerdings normale, rote Dosentomaten und Jalapeno-Chilis. Der Clou ist allerdings ein Schuss „Liquid Smoke“. Das haben wir damals auf dieser Reise gekauft und hält sich schon seit Jahren im Kühlschrank. Ein paar Spritzer reichen, um etwas Raucharoma in ein Gericht zu bringen.
  • Das Fleisch muss mindestens 24 Stunden in einem Sud aus 1 Liter Wasser, 4 gut gehäuften EL Salz, 3 EL Zucker und ½ TL frisch gemahlenem Pfeffer ziehen. Wir haben nur 12 Stunden Geduld gehabt. Ich meine, es hätte auf jeden Fall noch einen Hauch besser geschmeckt, wenn man es länger hätte ziehen lassen…
  • Das Wasser soll man aufkochen und dann vollständig abkühlen lassen. Erst dann das Fleisch hinzugeben und an einem kalten Ort 24 Stunden ziehen lassen.
  • Am nächsten Tag nehmt ihr das Fleisch aus dem Topf, schüttet die Flüssigkeit weg und spült das Fleisch gut ab. Dann setzt ihr abermals einen Liter Wasser auf, gebt das Fleisch, 1 EL Chilipulver, 1 TL Kreuzkümmel und 1 TL frisch gemahlenen Pfeffer hinzu und lasst den Sud einmal aufkochen. Dann die Hitze reduzieren und mindestens 90 Minuten garen lassen (wir haben es fast zwei Stunden köcheln lassen, danach war es schön weich).
  • Wenn das Fleisch gar ist, lasst ihr es auskühlen und schneidet dann davon möglichst dünne Scheiben.
  • Das Rezept für die Salsa gebe ich so wieder, wie es im Buch steht, übernehme aber keine Gewähr, da ich sie, wie gesagt, nicht nachgekocht habe:
  • Zwiebeln und Knoblauch in 1 EL Öl anschwitzen. Die grünen Tomaten in Stücke geschnitten hinzufügen, mitschoren und mit etwas Wasser bedecken. Oregano hineingeben und die Mischung eine Stunde bei geringer Hitze leicht köcheln lassen bis das Wasser verdampft ist.
  • Den Topfinhalt mit den Chilischoten in einen Standmixer füllen und pürieren. Die Tomatenmischung in einen Topf mit dem restlichen Öl geben und fünf Minuten erwärmen. Mit Salz würzen und abkühlen lassen.
  • Am Tisch kann sich dann jeder seinen eigenen Taco befüllen: erst mit ein paar Streifen Eisberg-Salat, einigen Tomatenwürfeln, dem Fleisch, ein paar Löffeln von der Salsa, einigen Blättern Koriander und ein paar Spritzern Limettensaft.

Rezept bewerten

Hast du mein Rezept mal ausprobiert? Wie gefällt es dir? Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir (etwas weiter oben) eine Bewertung in Form von Sternen hinterlässt (ohne Anmeldung, einfach draufklicken). Genau so sehr freue ich mich über Lob, über freundliche Kritik und auch, wenn du Tipps hast! Die kannst du gerne unten ins Kommentarfeld schreiben (deine E-Mailadresse wird dabei nicht veröffentlicht). Vielen Dank!
Julia Uehren 7. Dezember 2014
https://loeffelgenuss.de/salted-beef-tacos/

4 Kommentare

  • Outlaw
    11. Januar 2015 um 14:13

    Vielen Dank für die gelungene Anfixxe zum Salzfleisch. Allein beim Lesen bekomme ich Appetit darauf.

    Kleine Anmerkung zur Salsa: Tomatillos und grüne Tomaten sind etwas völlig verschiedenes. Ich finde, man kann sie gegenseitig nicht ersetzen.
    Leider gibt es hier kaum frische Tomatillos zu kaufen. Dosenware ist auch nur ein Kompromiss.

    Big Ol´Rolf

    Antworten
    • Julia
      11. Januar 2015 um 20:28

      Schön, wenn’s Appetit macht 🙂 Das Gericht ist so krass lecker, dass man es eigentlich nur schwer beschreiben kann.
      Muss bei uns auf jeden Fall in naher Zukunft auch mal wieder auf den Tisch. Vor allem, da ich endlich Tomatillos und Serrano-Chili gekommen habe. Beides in einem lateinamerikanischen Laden hier in Köln, allerdings aus der Dose. Aber die nette Verkäuferin (aus Peru) meinte, Dosen-Tomatillos und -Serrano seien Standard in der Küche. Zu welcher Gattung die Tomatillos genau gehören, hab ich aber immer noch nicht verstanden. Dass sie nicht mit grünen Tomaten zutun haben, ist mir klar (da fällt mir ein, dass ich unbedingt auch mal Fried Green Tomatoes ausprobieren wollte…). Stöbere gerade auf der von dir angegeben Seite. Sehr interessant…!

      Antworten
  • Lütten ;-)
    13. Mai 2018 um 08:37

    Sehr sehr lecker! Die ganzen Zutaten zusammen sind köstlich und mit dem Limettensaft eine wahre Geschmacksexplosion im Mund 🙂
    Wann wiederholen wir das?

    Antworten
    • Julia
      14. Mai 2018 um 21:28

      Das freut mich! Nächstes Mal gibt’s was anderes leckeres 😉

      Antworten

Hinterlasse mir einen Kommentar

Rezept bewerten