6 Kommentare

  1. Interessanter Vergleich. Ich nutze für meine Hühnerbrühe meist ein halbes „Frikassee-Huhn“, unter dem Namen ist es bei uns gelegentlich im Handels zu finden. Es ist nicht tiefgefroren, wie der Name schon sagt ein halbes Huhn und hat ein Gewicht von ca. 2,5 kg. Das ist nach 3 Stunden natürlich noch nicht gar, wobei ich nach dem ersten Mal aufkochen gern auf 85/90°C gehe, was die Kochzeit auch nicht verkürzt. Aber 5 Stunden sind es dann schon. Dann kommt der Topf über Nacht auf den Balkon – es geht also nur, wenn’s draußen auch kalt ist. Und am nächsten Tag ist es eine hervorragende Brühe und ein leidlich gutes Fleisch.

    1. Hallo Dirk,
      Frikassee-Hühner gibt’s hier auch, in der Frische-Theke. Da ist das Fleisch glaube ich noch mal ne Spur besser als bei Suppenhühnern. Ich mache es so wie du: Ich lasse die Suppe einmal aufkochen und köchel sie dann bei kleiner Hitze rund 4-5 Stunden, je nachdem wie groß das Tier ist. Und genau: Ich finde auch, dass die Brühe am nächsten Tag noch mal besser schmeckt, wenn sie durchgezogen ist.
      Weiterhin guten Appetit!
      Liebe Grüße
      Julia

  2. Entschuldige, aber entweder man vergleicht frisches Biohuhn mit frischem Normalhuhn oder tiefgekühltes Biohuhn mit tiefgekühlten Normalhuhn. Und fairerweise gleichen Alters (Gewichts). Bei dem hier durchgeführten Vergleich ist klar, was herauskommt.

    1. Hallo Lothar,

      ich habe noch mal bei der Redaktion nachgefragt. Hier die Antwort:

      „Die Kochaktion war damals Teil eines TV-Beitrags, in dem die Frage im Vordergrund stand, woher Suppenhühner stammen, die man im Supermarkt für 2-3 € kaufen kann. Hier haben wir Codes getrackt und herausgefunden, dass die Legehennen z.T. aus großen Batterien in Tschechien stammen. Die zweite Frage war, was sich im Vergleich zu den TK-Suppenhühnern an der Fleischtheke über die Herkunft eines Suppenhuhns in Erfahrung bringen lässt (natürlich nur eine Stichprobe).

      Der preisliche Unterschied war so groß, dass wir aus beiden Hühnern, die wir als „Suppenhühner“ gekauft haben, eine Suppe gekocht haben, um zu schauen, ob der geschmackliche Unterschied so groß ist, dass es sich lohnt.

      Was man allerdings sagen muss: Der Bioladen hat uns ein „normales“ Huhn als Suppenhuhn verkauft. Wir hatten aber nach einem echten Suppenhuhn (ehemalige Legehenne) gefragt. Das hat sicher allerdings erst später herausgestellt (weil uns das Huhn so „fleischig“ vorkam) und war letztlich ein Irrtum des Supermarkts bzw. des Fleischfachverkäufers, der den Test verzerrt hat.“

      Viele Grüße
      Julia

  3. Pingback: Hühner Suppe: Rezepte und Tipps für den Klassiker -
  4. Ach so, der „“Fleischfachverkäufer““ im Bio-Supermarkt hatte sich so ein bisschen vertan?

    Dann ist ja alles super. Also beim WDR war doch vorher klar, dass das Bio-Zeug gewinnen muss. Aber die Brühe schmeckte halt genau gleich, aber das doppelt so schwere Fleisch-Huhn hatte natürlich besseres Fleisch als die alte TK-Legehenne, die ja nun wirklich nur zum Brühe kochen verwendet werden kann. Das sind doch super Vergleiche für klimaschützende Großstädterinnen, gähn…

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