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Pasta

Linguine mit Lamm in Weißwein-Tomatensoße

Linguine mit Lamm in Weißwein-Tomatensoße

Dieses Rezept hier ist mal wieder eines von meinen nachgekochten Gerichten, bei denen ich versucht habe, aus der Erinnerung heraus die Zutaten zusammenzumischen. Ich hatte tatsächlich das Restaurant angeschrieben und den Koch gefragt, ob er mir das Rezept verraten würde. Viel Hoffnung, dass ich es bekommen würde, hatte ich nicht. Aber er hätte ja wenigstens mal zurück schreiben können, dass es sich um ein „geheimes Familienrezept“ oder so handele.

Denn dann hätte ich hier natürlich kostenlos Werbung für das Restaurant machen können. Es wäre womöglich weltberühmt geworden und die zahlreichen Einwohner von Bad Neuenahr und alle Leute aus der nahen und weiten Umgebung, die meinen Blog lesen, wären in das Restaurant geströmt und hätten genau dieses Gericht bestellt. Die Besitzer könnten reich werden! Nun ja… Dann also nicht. Ihr braucht nicht nach Bad Neuenahr zu fahren. Ihr könnt es einfach nachkochen. Es schmeckt echt sehr lecker. Sowieso, eigentlich viel besser als in dem Restaurant. So!

Die schöne Geschichte zum Rezept: Wir waren Mitte Februar für ein Wochenende in Bad Neuenahr (um uns von Karneval zu erholen…). Wir hatten im Internet ein günstiges Angebot ersteigert: Darin enthalten waren nicht nur zwei Übernachtungen mit Frühstück in einem Vier-Sterne-Hotel, sondern auch Wellnessanwendungen und der Eintritt ins Casino. Bevor wir also ins Casino sind, um dort so viel Geld zu gewinnen, dass wir uns um Geld nie wieder Gedanken machen müssten, sind wir durch die Straßen gebummelt auf der Suche nach einem Restaurant. Ich weiß nicht, was ich besser finden soll: dass wir dieses Rezept entdeckt haben oder dass wir danach tatsächlich im Casino gewonnen haben…

Guten Appetit!
Eure Julia

Linguine mit Lamm

Rezept für Linguine mit Lamm in Weißwein-Tomatensoße

Was für ein köstliches Gericht! Der Aufwand, die Tomaten zu häuten, lohnt sich allemal! So entsteht ein ganz wunderbarer Sud, in dem das zarte Lammfleisch garziehen kann.
Bisher keine Bewertung
Zubereitung 40 Min.
Wartezeit 30 Min.
Gesamt 1 Std. 10 Min.
Portionen 2
Land Deutschland
Gericht Pasta

Zutaten
  

  • 250 g Lammfilet
  • 1 EL Speisestärke
  • 400 g Cocktailtomaten
  • 2 Schalotten
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 2 rote Chili
  • 2 EL Olivenöl
  • 200 ml Weißwein
  • Zucker
  • 200 ml Rinderfond
  • Salz
  • Pfeffer
  • 300 g Linguine

Zubereitung

  • Das Fleisch waschen, abtrocknen und in fingerlange und -dicke Streifen schneiden. Mit Speisestsärke einpudern, einmassieren und beiseite stellen.
  • Die Tomaten mit heißem Wasser überbrühen, so dass man die Haut abziehen kann. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen. Die Zwiebeln in sehr feine Würfel, die Knoblauchzehen in dünne Scheiben schneiden. Die Chili waschen, entkernen und den Stiel abschneiden, die Chili sehr fein hacken.
  • Das Fleisch in einer beschichteten Pfanne in einem Schluck Olivenöl kurz scharf anbraten. Nur so lange, dass das Fleisch außen leicht braun wird, Innen darf es noch roh sein, es kommt später noch mal in die Soße. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und Beiseite stellen.
  • Noch mal einen Schluck Olivenöl in die Pfanne geben und Zwiebeln, Knoblauch und Chili dazugeben. Alles einige Minuten schön anbraten. Mit ein wenig Weißwein ablöschen und einen Teelöffel Zucker hinzugeben. Aufkochen lassen und die Hälfte des Rinderfonds und des Weißweins sowie die Tomaten hinzugeben.
  • So lange köcheln lassen bis die Tomaten zerfallen. Mit dem restlichen Rinderfond und Weißwein abschmecken. Minimal mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Das Ganze einige Zeit einkochen lassen bis eine cremige Soße entsteht (ich hab die Soße etwa 30 Minuten köcheln lassen und nach und nach immer wieder von dem Fond und dem Wein zugegeben).
  • Die Linguine nach Anleitung kochen.
  • Währenddessen für etwa fünf Minuten das Fleisch in die Soße geben und mitköcheln lassen.
  • Dazu passt ein schwerer Rotwein gut. Wir haben dazu (zum ersten Mal) einen Barbera probiert, der dazu ganz ausgezeichnet geschmeckt hat.

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4 Kommentare

  • Lucia
    20. März 2013 um 20:59

    Deine Kurzgeschichten zu den einzelnen Gerichten sind immer herrlich! Würde dem Chefkoch mal den Link zu deinem Blog schicken, damit er sich ärgert ;-)

    Antworten
    • julia
      20. März 2013 um 21:25

      Dein Kommentare sind fantastisch Schwesterherz!! Freue mich jedes Mal sehr! :-)

      Antworten
  • Ute
    21. März 2013 um 11:40

    Hallo Julia ,
    das Rezept hört sich wirklich super an. Werde es am Wochenende nachkochen, mal sehen, ob es schmeckt. Ich berichte drüber.
    Kann Lucia nur recht geben, Deine Geschichten lese ich auch total gerne.

    Antworten
    • julia
      21. März 2013 um 21:06

      Bin gespannt, wie’e euch gefällt. Ist wirklich lecker!

      Antworten

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