Minestrone // Italienische Gemüsesuppe

Minestrone // Italienische Gemüsesuppe

Italienische Gemüsesuppe: Vitamine satt! Im Moment also genau das richtige Essen für diese Jahreszeit, wo doch – wie die Medien berichten – gerade eine Grippewelle übers Land rollt.

Die Suppe gab es bei uns gerade eben, meinen Freund hat es nämlich leider erwischt. Die Suppe wärmt einen von Innen so richtig durch, die Vitamine tun ihr Übriges.

Wenn das Internet es schaffen würde, auch Düfte zu übertragen, dann könntet ihr riechen, wie es in unserer Wohnung nach Minestrone duftet. ;-)

Die Zubereitung ist zwar recht aufwändig, aber das Schnibbeln hat irgendwie eine entspannende Wirkung auf mich. Und wenn es dann noch anfängt, lecker zu duften, fühlt man sich auf jeden Fall schon besser.

Fazit: Wenn ich das Gefühl habe, eine Erkältung ist im Anmarsch, wenn ich mich antriebslos fühle oder wenn mir kalt ist, dann gibt es diese Suppe.

Guten Appetit! (und wenn es euch schon erwischt hat: Gute Besserung!)
Eure Julia

Rezept für Minestrone // Italienische Gemüsesuppe

Zutaten (für 6-8 Portionen)

1 Packung Suppengemüse (d.h. Möhren, ein Stück Knollensellerie, ein Stück Lauch)
4 Tomaten
1 rote Paprika
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Zucchini
1 Aubergine
1 Fenchelknolle
4 frische Bratwürstchen* (insgesamt etwa 400g)
50-100g Speckwürfel* (geräuchert und durchwachsen)
0,2 Liter Rotwein
3 EL Tomatenmark
3 EL (glatte) Petersilie, grob gehackt
3 EL Basilikum, grob gehackt
2 TL Oregano
2 TL gekörnte Gemüsebrühe
Wasser
Olivenöl zum Anbraten
(Salz, Pfeffer)

* Für die vegetarische Variante lasst ihr einfach die Würstchen und den Speck weg. Habe ich auch schon unzählige Mal probiert, schmeckt trotzdem köstlich.

Die Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden.

Den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Lauch waschen und in Ringe schneiden.

Die Möhren schälen und in runde Scheiben schneiden.

Das Stück Knollensellerie schälen und in Würfel schneiden.

Die Paprika waschen, entkernen, den „Hut“ abschneiden und in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Tomaten waschen, den Strunk entfernen und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden.

Das gleiche mit der Zucchini, der Aubergine und der Fenchelknolle tun.

Die Größe der Gemüsestücke könnt ihr bestimmen. Ich mag es zum Beispiel lieber, wenn die Stücke kleiner sind, mein Freund mag sie lieber größer.

In einem sehr großen Topf Speck, Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Möhren und Sellerie in Olivenöl scharf anbraten bis die Mischung goldbraun ist.

Die Bratwürstchen aus ihrer Pelle „quetschen“ und in kleine Bällchen formen.

Dann Fenchel, Zucchini, Aubergine und die Bratwurst-Bällchen hinzugeben und alles zusammen noch mal etwa drei Minuten auf kleiner Flamme anbraten. Das Gemüse soll ein feines Röstaroma bekommen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren, damit die Zutaten am Boden nicht festbacken.

Mit dem Rotwein ablöschen.

Mit Wasser aufgießen und einmal kurz aufkochen lassen. Je nachdem, ob die Suppe eher ein Eintopf oder eine Suppe werden soll, entsprechend mehr oder weniger Wasser nehmen.

Tomaten, Paprika, Tomatenmark, Oregano und die gekörnte Gemüsebrühe hinzugeben und etwa fünf Minuten köcheln lassen. Wenn euch das Gemüse dann noch nicht weich genug ist, lasst ihr es einfach noch ein bisschen länger köcheln.

Warum so? Wenn man das Gemüse kurz anbrät, bekommt es ein leichtes Röstaroma. Das ist lecker. Wenn man es nicht so lange kocht, bleibt es bissfest und die Vitamine bleiben erhalten. Paprika und Tomaten behalten ihre Konsistenz und ihren Geschmack, wenn man sie erst später hinzugibt.

Für meinen Geschmack muss die Suppe nicht mehr mit Salz und Pfeffer gewürzt werden. Aber man kann ja beides auf den Tisch stellen, so dass jeder nach seinem Geschmack nachwürzen kann.

Vor dem Servieren etwas Basilikum und Petersilie in den Teller streuen und mit Suppe auffüllen.

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