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Fleisch

Sauerbraten

Sauerbraten

Ein Sauerbraten-Rezept zu veröffentlichen, ist heikel. Es meint wohl jeder, dass seine Mutter oder Oma das beste Rezept dafür hätte. Aber ich kann euch sagen: Das kann nicht sein. Denn das beste Rezept ist von meiner Mutter. Daher habe ich die Herausforderung auch noch nie angenommen, und mich selbst an einem Sauerbraten versucht. Aber da es eines der wenigen Fleisch-Gerichte ist, das ich richtig gerne esse und es früher bei uns ein besonders Sonntagsbraten-Essen war, darf es in meinem Foodblog nicht fehlen.

Ich gebe das Rezept eins zu eins so wieder, wie meine Mutter es mir aufgeschrieben hat. Es ist wahrscheinlich etwas saurer und weniger süß als die meisten Sauerbraten-Rezepte, die ihr kennt. Aber wir mögen es genau so. Was auch noch wichtig ist: Von der Soße muss es so viel geben, dass man fast von einer Suppe sprechen kann.

Ich wünsche euch ein schönes Sonntagsessen!
Eure Julia

p.s. Mittlerweile habe ich das Rezept einige Male selber zubereitet und freue mich, dass es genau so schmeckt wie damals!

Sauerbraten

Rezept für Sauerbraten

Schlichtes Rezept für klassischen, selbstgemachten, ziemlich sauren Sauerbraten ohne Rosinen.
4.5 von 2 Bewertungen
Zubereitung 30 Min.
Wartezeit 5 d
Gesamt 5 d 30 Min.
Portionen 6
Land Deutschland
Gericht Fleisch

Zutaten
  

  • 1,2-1,5 L Wasser
  • 400 ml Essigessenz
  • 3 Zwiebeln (große)
  • 1 EL Pfefferkörner (schwarz)
  • 1 EL Pfefferkörner (weiß)
  • 1 EL Senfkörner
  • 4 Lorbeerblätter
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 2 kg Rinderbraten (aus der Hüfte)
  • Butterschmalz zum Anbraten
  • brauner Saucenbinder

Zubereitung

  • Wasser und Essigessenz in einem Topf erwärmen.
    Hinweis zum Säuregehalt: Wir alle mögen es gerne sauer – sehr sauer. Wem das Mischungsverhältnis zu sauer ist, der nimmt entweder mehr Wasser oder statt Essigessenz Obstessig.
  • Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden.
  • Pfeffer- und Senfkörner, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Zwiebelringe in das Essigwasser geben. Alles kurz aufkochen, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  • Fleisch waschen und trockentupfen und in eine hohe Schüssel oder einen Topf geben und den Essig-Sud darüber gießen (das Fleisch muss komplett bedeckt sein, ggf. mit Wasser auffüllen) Das Ganze kommt abgedeckt für 5 Tage in den Kühlschrank oder an einen anderen kühlen Ort. Gelegentlich Fleisch wenden.
  • Vor der Zubereitung das Fleisch herausnehmen und mit Küchenkrepp trockentupfen.
  • Den Sud durch ein Sieb schütten und auffangen. Zwiebeln herauspicken.
  • Das Fleisch in Butterschmalz von allen Seiten kräftig braun anbraten. Die Zwiebeln hinzugeben und ebenfalls anbraten.
  • Den Essig-Sud (der jetzt frei von den Gewürzkörnern ist) kurz erwärmen und über das angebratene Fleisch schütten. Alles zusammen kurz aufkochen lassen und auf kleiner Flamme etwa 2 bis 2,5 Stunden leise köcheln lassen. Nach der Hälfte der Zwit, das Fleisch wenden.
  • Vor dem Servieren den Essig-Sud mit braunem Soßenbinder etwas andicken. (Und denkt dran: Es kann nicht zu genug Soße geben!)

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4 Kommentare

  • Lucia
    11. Februar 2014 um 16:44

    Wird mal wieder Zeit für so ein Sonntags-Essen mit der Familie! :)
    Noch ist der Winter da und der Braten passt…

    Antworten
    • julia
      12. Februar 2014 um 00:06

      Absolut! Müssen wir mal bei der Küchenmeisterin nachfragen….

      Antworten
  • […] Mut­tis Sau­er­bra­ten: Ein Rezept für Sau­er­bra­ten zu ver­öf­fent­li­chen sei hei­kel, da jeder glaube, dass das beste von der eige­nen Mut­ter stamme, schreibt Julia von Löf­fel­ge­nuss. Und ergänzt: „Doch das kann nicht sein. Denn das beste Rezept ist von mei­ner Mut­ter.“ Die­ses stellt sie nun Eins-zu-Eins im Blog vor und rät: „Von der Soße muss es so viel geben, dass man fast von einer Suppe spre­chen kann.„ Löf­fel­ge­nuss […]

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  • […] 2. Rezept: Sau­er­bra­ten (Löf­fel­ge­nuss) […]

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