Zitronen-Kokossuppe

Zitronen-Kokossuppe

„Diese Zitronen-Kokossuppe macht einen gewöhnlichen Tag besonders, lässt an weißen Strand mit türkisem Meer denken und hat keine Kohlenhydrate (Schlank im Schlaf!).“ So könnte man das Rezept bewerben, wenn man ein unkreativer Werbetexter wäre. Treffend ist es aber dennoch.

Die Idee, diese Zutaten wie hier beschrieben zu kombinieren, ist sicher nicht von mir. Vielmehr ist es eine Mischung aus nachgekochten und abgewandelten Tom Kha Gai Rezepten (thailändische Hühnersuppe). Aber just diese Zusammenstellung kam mir in den Kopf, als ich nach einer Ausrede suchte, an einem dunklen, kalten Wintertag nicht zum Sport zu müssen. Stattdessen gab es einen exotischen Abend auf dem Sofa.

Ich sag’s vorweg: Das Rezept für diese Zitronen-Kokssuppe ist ein wenig aufwendig und die Zubereitung braucht einge gewisse Zeit. Aber es lohnt sich echt, die Suppe schmeckt herrlich exotisch! Gerade jetzt, wo die Sonne zwar schon scheint, es aber draußen recht frisch ist, schadet ein bisschen Wärme von Innen ja nicht…

Dream away!
Eure Julia

Rezept für Zitronen-Kokossuppe
(für 4 Portionen)

250 400 ml Kokosmilch
500 ml Gemüsebrühe
15-20 Garnelen* (roh, ohne Schale) oder eine Hühnchenbrust*
7 Stängel Zitronengras
3-5 Limettenblätter (ist Geschmacksache, sie schmecken sehr intensiv)
Ingwer (zwei daumendicke Stücke)
3 Knoblauchzehen
15 Stängel frischer Koriander
1 Paprika (gelb oder rot)
1 Chilischote (rot)
5 mittelgroße Champignons (braun)
1 Bund Lauchzwiebeln
Saft einer halben Limette
1 Bio-Zitrone
Sonnenblumenöl, Sesamöl (geröstet)
Salz

* Wenn ihr es vegatarisch mögt, lasst ihr einfach die Garnelen oder die Hühnchenbrust weg. Der Basis-Geschmackt kommt eh von der Suppe, nicht von diesen Einlagen

Für die Suppen-Basis:

Vom Zitronengras die äußeren Blätter, den Strunk und den oberen, strohigen Teil entfernen. Den Rest in Ringe schneiden und in einem großen Topf in etwas heißem Sonnenblumenöl etwa 2 Minuten anrösten.

Dann den in Scheiben geschnittenen (geschälten) Knoblauch (2 Zehen) und Ingwer nochmal etwa 2 Minuten mit anbraten und das Ganze mit der Gemüsebrühe aufgießen und kurz aufkochen lassen.

Den Koriander waschen und die Stiele des Korianders von den Blättern befreien (die Blätter beiseitelegen).

Die Zitrone waschen und mit einer Reibe das „Gelbe“ der Zitrone abreiben. (Möglichst vermeiden, die darunterliegende weiße Haut mit abzureiben, die schmeckt etwas bitter).

Die KorianderStiele, den Zitronenabrieb, und die Limettenblätter zum Sud hinzugeben und alles mindestens 30 Minuten köcheln lassen.

Das Gemüse für die Suppe vorbereiten:

Die Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Chili waschen, entkernen, „Hut und Fuß“ wegschneiden und die Chilischote in feine Ringe schneiden.

Von den Lauchzwiebeln die äußeren Blätter entfernen, die Wurzel und den oberen, dunkelgrünen Teil wegschneiden. Den Rest in ganz feine Ringe schneiden.

Die Paprika waschen, den „Hut“ wegschneiden, einmal längs und einmal quer halbieren und die Paprika dann in feine Streifen schneiden.

Die Zutaten der „Suppen-Basis“ nach ca. 30 Minuten (mit einer Siebkelle o.ä.) aus der Suppe fischen (und entsorgen), die Kokosmilch einrühren und das Ganze einmal aufkochen lassen.

Dann das Gemüse hinzugeben und etwa fünf Minuten köcheln lassen (nicht zu lange drin lassen, sonst hat es keinen Biss mehr. Ja, ich weiß, es ist ungewöhnlich, das Gemüse nicht anzubraten, aber ich finde, so ist es schön knackig, sonst wird es schnell schwabbelig.)

Die Garnelen zubereiten (möglichst parallel):

Die Limette auspressen.

Eine geschälte Knoblauchzehe fein hacken.

Die Garnelen waschen, ggf. den Darm entfernen und gut abtrocknen.

In einer beschichteten Pfanne den Boden dünn mit Sonnenblumenöl bedecken, dahinein 1 EL Sesamöl geben und das Öl heiß werden lassen. Die Garnelen dann ins heiße Fett geben und von einer Seite scharf anbraten (maximal 1 Minute oder bis sie ihre typisch orange Farbe annehmen). Den Knoblauch hinzugeben, die Garnelen wenden und auf der anderen Seite für die gleiche Zeit kurz anbraten. Die Pfanne vom Herd nehmen und den Saft der halben Limette sowie etwas Salz über die Garnelen geben und alles einmal gut durchschwenken.

Zum Servieren einige von den beiseitegelegten Korianderblättern in einen tiefen Teller geben (etwa 5-7 Blätter, je nach Tellergröße und Geschmack). Den Teller mit Suppe auffüllen und einige Garnelen hinzugeben.

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