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Schug // Jemenitische Gewürzpaste

Schug // Jemenitische Gewürzpaste

Ob Shug, Zough, Zuhg oder s-houg. Auch wenn sich die Schreibweise unterscheidet: Gemeint ist hier eine Gewürzpaste aus dem Jemen. Sie ist teuflisch scharf und herrlich frisch. Wer Knoblauch, Koriander und Chili mag, wird diese Paste lieben. Sie ist köstlich zu Fleisch, ich habe sie aber auch schon in Salatsoßen gegeben oder zu Reis oder Nudeln probiert. Ein wahrer Tausendsassa!

Mein Rezept orientiert sich an dem Kochbuch “Selbstgemachte Köstlichkeiten” von Oded Schwarz. Ich habe aber auch in Ottolenghis “Jerusalem” ein Rezept für Zhoug entdeckt, das im Prinzip sehr ähnlich ist. Auch auf dem Blog von “So nach Gefühl” gibt es einen schönen Beitrag dazu. Wie ich das immer bei meinen Rezepten mache, probiere ich hin und her, bis es mir am besten schmeckt. Und das hier ist die Variante, die ich am besten finde.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren! Berichtet mal, wie euch die Paste schmeckt und wo ihr sie verwendet habt!
Eure Julia

Rezept für Schug // Jemenitische Gewürzpaste

5 (frische) Knoblauchzehen
5 grüne Chili, entkernt
1 grüne Paprika, entkernt
1 großer Bund frischer Koriander
1 TL gemahlener Koriander
1 TL gemahlenen Kardamom
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
½ TL gemahlene Nelken
Salz, Pfeffer
Öl

Die Zubereitung ist super simple: Einfach alle Zutaten in einen Mixer geben und zu einem glatten Masse pürieren. Fertig.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Einmachgläser sterilisieren. Ich habe sie dafür mit heißem Spülwasser ausgewaschen, mit einem sauberen Küchentuch abgetrocknet und dann im Ofen bei 160 Grad 10 Minuten sterilisiert.

Vor dem Befüllen habe ich sie etwas auskühlen lassen und dann soviel vom Shug in die Gläser gegeben, dass noch 3-4 Zentimeter Platz bis zum Rand blieben. Das Ganze habe ich dann mit einer dünnen Schicht Öl bedeckt.

Noch ein Tipp: Füllt das Glas wieder mit ein bisschen Öl auf, wenn ihr etwas vom Shug entnehmt, so dass die Paste immer bedeckt ist. Sie hält sich dann länger.

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18 Kommentare

  • Jana
    4. März 2014 um 10:38

    ..schaut super aus! Absolut harmonisch… und die Zutaten lesen sich interessant… doch!-ich bin neugierig geworden :-) Liebe Grüße, Jana

    Antworten
  • Jana
    4. März 2014 um 11:33

    Vielleicht kannst du in deinen Blog einbauen, dass man dir folgen kann… ich würde gerne öfter vorbei schauen

    Antworten
    • julia
      4. März 2014 um 18:41

      Liebe Jana, das höre ich gerne :-) Du kannst meinem Blog folgen, wenn du in der rechten Spalte z.B. auf “subscribe to rss” klickst (dann erhältst du eine Email, wenn ein neuer Beitrag erscheint). Ich bin aber auch bei Blogconnect und Bloglovin. Wenn du dich dort anmeldest, kannst du meinem Blog auch folgen. Ist es das, was du meintest? Wenn nicht, melde dich gerne noch mal! Feierabendgruß ausm Rheinland! Julia

      Antworten
  • Netti
    6. März 2014 um 22:18

    Hallo Julia.

    Deine Gewürzpaste sieht genial aus. Werde ich auf jeden Fall nachmachen. Und weil ich deinen Blog generell sehr mag, verleihe ich dir den “Best Blog Award”. Ich hoffe, dass du dich darüber freust und dich beteiligst.

    Lieben Gruß
    Netti von http://www.zimtundtinte.de

    Antworten
    • julia
      10. März 2014 um 21:10

      Ohhh, das ist aber eine Überraschung, Netti. Vielen Dank für die (süßen) Blumen! ;-) Darüber freue ich mich in der Tat und werde (sobald es meine Zeit zulässt) auch zur Tat schreiten und mich beteiligen.
      Liebe Grüße
      Julia

      Antworten
  • Netti
    6. März 2014 um 22:21

    Hier ist nochmal der richtige Link zum Award:
    http://www.zimtundtinte.de/?p=857
    ;)

    Antworten
  • Silvia
    8. März 2014 um 18:13

    Das klingt sooo….ich vermute, die Paste hat nach mir gerufen…..Dankdankedanke!!!!!
    LG Silvia

    Antworten
    • julia
      10. März 2014 um 21:07

      Hihi…soooo… mhmlecker? ;-) Ich hoffe, dir schmeckt’s. Ich könnte mich in die Paste reinsetzen…
      Liebe Grüße
      Julia

      Antworten
  • Irene
    13. März 2014 um 22:43

    Liebe Julia, was für ein toller Blog – bin schwer beeindruckt. Und als Korriander-Fan probiere ich das Rezept auf jeden Fall (schmeckt das auch einfach auf’s Brot?). Hier noch mein Buchtipp für dich http://www.amazon.de/Der-Koch-Martin-Suter/dp/3257239998/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1394743161&sr=8-1&keywords=der+koch
    viele Grüße und weiterhin viel Spaß und Freude beim Kochen wünscht Irene

    Antworten
    • julia
      15. März 2014 um 13:42

      Liebe Irene, über ein Kompliment aus so qualifiziertem Munde freue ich mich natürlich sehr, danke! Und ja: Die Paste schmeckt auch pur auf Brot – am besten auf warmem Fladenbrot. Danke auch für die Buch-Erinnerung! Hab gerade einige Rezensionen gelesen und es kommt jetzt auf meine “Lese-Liste”. Viele Grüße aus dem Rheinland! Julia

      Antworten
  • Adi
    16. Juli 2016 um 13:34

    Hallo Julia

    Herzlichen Dank für das Rezept, ist genau so wie es meine Mutter gemacht hat. Geht übrigens auch problemlos mit roten Peperoncini und je nach Schärfegrad ohne Peperoni.

    Gruss

    Adi

    Antworten
  • Juliane
    12. November 2017 um 09:17

    Das hört sich richtig lecker an! Ich würde sie gerne verschenken, kannst du mir zur Haltbarkeit etwas sagen?! Danke! LG, Juliane

    Antworten
    • Julia
      14. November 2017 um 09:52

      Liebe Juliane,
      ich hab’ grad mal in dem Buch nachgeschaut. Da steht “gekühlt drei Monate”. Bei uns hat sie gar nicht so lange gehalten ;-)
      Liebe Grüße
      Julia

      Antworten
  • Herzel
    31. Mai 2020 um 00:04

    gibts dann auch ein rezept für hilbeh und andere frenkische leckereien
    ich erinnere mich noch an eine liebe chachach, welche bei uns gearbeitet hat und gekocht, weil “die ashkenazische küche, das kann doch keiner essen!”

    Antworten
    • Julia
      12. Juni 2020 um 12:11

      Mhm, was ist denn hilbeh? Mit fränkischen Leckereien und der aschkenasischen Küche kenne ich mich so gar nicht aus…
      Liebe Grüße Julia

      Antworten
  • Herzel
    14. Juni 2020 um 14:03

    Hilbeh (in Israel) ist eine Jemenitisch arabische Paste aus Bockshornklee Samen.
    Entweder man liebt oder hasst sie.
    Für die, die sie mögen ist es super lecker mit S’chug zusammen.
    Sind halt alles viel würzigere (abgesehen vom Knoblauch) Speisen aus dem arabischen im gegenzug zu der aschkenazischen Küche.

    Sorry, dass, da Du S’chug vorgestellt hast, dass du dich in der israleischen Mischmaschküche auskennst ;-)

    Antworten
    • Julia
      26. Juni 2020 um 12:56

      Vielen Dank für die Erklärung!! Das wusste ich nicht. Bockshornklee-Samen mag ich auch gerne, vielleicht wäre das ja was für mich :-)

      Antworten

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