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Fleisch

Curry mit geschmortem Schweinefleisch I Mit selbst gemachter Currypaste

Curry mit geschmortem Schweinefleisch

Die Currypaste für dieses köstliche Curry mit geschmortem Schweinefleisch habe ich selbst gemacht. Das ist ganz easy und hat den Vorteil, dass du die Intensität selbst bestimmen kannst. Zum Schweinefleisch kommen dann noch Tamarinde und Erdnussbutter. Geschmacksexplosion garantiert!

Die Küchen Thailands und Vietnams mag ich sehr und ich probiere gerne neue Rezepte aus. Wie zum Beispiel dieses Curry mit geschmortem Schweinefleisch. Die Gerichte überraschen mich mit ihren Geschmacksexplosionen jedes Mal wieder aufs Neue.

Curry mit geschmortem Schweinefleisch: Currypaste ganz einfach selber machen

Das Rezept für dieses Curry mit geschmortem Schweinefleisch habe ich irgendwann mal in der Kochzeitschrift „Lecker“ (Ausgabe Dezember 2013) entdeckt. Die Idee, Currypaste mal selber zu machen, fand ich gut. Denn, genau wie es beim Rezept steht, sind mir gekaufte Currypasten meist zu scharf. Aber wenn ich zu wenig davon verwende, fehlt mir häufig ein etwas intensiveres Aroma…

Für diese Gerichte könnte ihr die Currypaste verwenden

Ja, es ist aufwändig, eine Currypaste herzustellen, aber erstens kann man selber entscheiden, welche Aromen man gerne drin hätte, und zweitens kann man direkt eine große Menge herstellen und sie dann für weitere Gerichte nutzen: Hier habe ich unter dem Stichwort Curry noch ein paar Rezepte gesammelt

Die „Lecker“ empfiehlt zu dem Gericht Jasmin-Reis. Klar, passt. Aber ich wollte dazu gerne auch eine Gemüse-Beilage, am liebsten etwas Frisches. Da kam mir die Idee eines asiatischen Gurkensalates, der eigentlich aus Resten entstanden ist, die ich noch im Kühlschrank hatte. Das Rezept für den asiatischen Gurkensalat findet ihr hier, der passt hervorragend zu diesem würzigen Curry.

Habt ihr Currypaste schon mal selber gemacht? Wie sah euer Rezept für Currypaste aus?

Viele Grüße
Eure Julia

Schweinefleischcurry

Curry mit geschmortem Schweinefleisch

Der Vorteil bei der selbsgemachten Currypaste: Ich bestimme selber, welche Zutaten ich verwenden möchte und kreiere so mein eigenes Aroma. Dieses Curry hier schmeckt unglaublich würzig und durch das lange Schmoren wird das Fleisch herrlich zart.
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Zubereitung 1 Stunde
Wartezeit 1 Stunde
Gesamt 2 Stunden
Portionen 2
Land Asiatisch
Gericht Fleisch

Zutaten
  

Für die Currypaste:

  • ½ Stange Zimt (ca. 2 cm)
  • 3 Gewürznelken
  • 2 Kardamomkapseln
  • 1 EL Koriandersamen
  • 1 Sternanis
  • 2 TL Kreuzkümmelpulver
  • 2 rote, frisch Cayenne-Chili
  • 1 St. Ingwer (daumendick)
  • 3 Stängel Zitronengras
  • 1 Zwiebel
  • 4 Zehen Knoblauch (klein)

Für das Curry:

  • 400 g Schweinenacken (möglichst aus nachhaltiger, biologischer Zucht)
  • 1 EL Ghee oder Butterschmalz
  • 1 EL Tamarindenpaste
  • 3 EL Erdnussbutter (grob)
  • 2 TL brauner Zucker
  • 2 EL Fischsoße
  • 15 g Koriander

Zubereitung

Die Currypaste zubereiten:

  • Die Zimtstange mit den Nelken, den Kardamomkapseln, dem Koriander und dem Sternanis in einem Mörser fein zermalen. Die Gewürze dann zusammen mit dem Kreuzkümmelpulver in einer beschichteten Pfanne ohne Öl rösten bis ein leckerer Duft entsteht (die Gewürze sollen nicht verbrennen (!), nur etwas Röstaroma bekommen).
  • Die Chili waschen, Stiel und Kerne entfernen und die Chili grob teilen. Den Ingwer schälen und ebenfalls grob würfeln. Vom Zitronengras die trockenen Spitzen und den Wurzelansatz wegschneiden, das Zitronengras mit einem Messerrücken platt klopfen (so tritt das Aroma schön aus) und dann grob hacken. Knoblauch und Zwiebel schälen und grob zerteilen.
  • Alle Zutaten zusammen mit einem Schluck Wasser mit einem Pürierstab zu einer weichen, möglichst feinen Masse mixen.

Das Curry zubereiten:

  • Das Fleisch kleine Stücke schneiden. In etwas Ghee oder Butterschmalz kurz anbraten. Dann etwa 3-4 EL von der Currypaste hinzugeben und mitbraten lassen bis alles schön braun wird.
  • Die Tamarindenpaste und die Erdnussbutter sowie ein Glas Wasser, den Zucker und die Fischsoße hinzugeben. Kurz aufkochen lassen und dann ohne Deckel bei kleiner Hitze etwa 1 bis 1,5 Stunden einkochen lassen bis das Fleisch weich und die Soße gut eingekocht ist (immer mal wieder nachschauen und ggf. etwas Wasser hinzugeben).
  • Die Korianderblätter waschen, trockenschütteln und grob hacken und vor dem Serviervieren über das Fleisch geben.

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Julia Uehren 30. April 2016
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