Thai Chicken Curry

Thai Chicken Curry
Unsere Oma Ella (von der dieses Blumenkohl-Rezept stammt) ist an ihrem Geburtstag immer mit uns Kindern essen gegangen, gerne chinesisch. Leider mag ich die chinesische Küche bis heute nicht so richtig. (Obwohl… mittlerweile gibt es einige chinesische Gerichte in meiner Rezepte-Sammlung, die mir ganz gut schmecken…)

Wir waren also mal wieder mit Omma beim Chinesen in Borbeck anne Ecke. Und da las ich in der Speisekarte: Putenbrust in Kokos-Curry-Soße. Klang gut, war es auch. Super scharf, würzig und frisch (heute weiß ich, dass es eigentlich Thai-Curry ist). Ab dem Zeitpunkt machte es mir nichts mehr aus, wenn wir zum Chinesen gingen ;-)
Zu Hause hatte ich schnell ein gutes Rezept gefunden und es nachgekocht. Wie viele meiner Rezepte hat sich auch dieses im Laufe der Zeit gewandelt und ist dem Gericht beim Chinesen oder Thailänder nicht unbedingt ähnlich. Das hier ist die aktuelle und schon tausendfach erprobte Variante. Zum meiner Schande muss ich allerdings gestehen, dass ich das Gericht heute nur noch selten koche. Schade eigentlich. Viel häufiger holen wir das Gericht beim Thailänder um die Ecke.
Es gibt ja unzählige viele Thai-Curry-Varianten. Wie sieht euer Rezept aus oder was esst ihr gerne beim Thailänder?
Guten Appetit!
Eure Julia

Rezept für Thai Chicken Curry
(für 4 Portionen)

1 Hähnchenbrustfilet
5-7 braune mittelgroße Champignons
1 mittelgroße Zwiebel
1 rote Paprika
3 mittelgroße Kartoffeln
200g Zuckerschoten
Für die Soße:
1 Dose Kokosmilch (400ml)
3-5 Limettenblätter (gibt’s beim Asiaten, alternativ geht auch Zitronengras, das ist allerdings nicht ganz so aromatisch…)
1 EL Currypaste (egal ob rot, grün oder gelb – je nach Geschmack)
1 Knoblauchzehe
Sonnenblumenöl
Zum Verfeinern:
3 Lauchzwiebeln
7-10 Stängel frischer Koriander
1 Limette
Salz
Die Zuckerschoten blanchieren (d.h. mit kochendem Wasser übergießen, etwa 3 Minuten ziehen lassen und dann mit kalten Wasser abbrausen) und die Enden abschneiden.
Den geschälten Knoblauch (durch eine Knoblauchpresse gedrückt) und die Zwiebeln (geschält und geachtelt) in einem kleinen Topf in etwas Olivenöl anbraten, die Currypaste hinzugeben und noch mal kurz mitbraten lassen, dann mit der Kokosmilch auffüllen. Die Limettenblätter hinzugeben.
Die Kartoffeln schälen und grob würfeln, hinzugeben und alles auf kleiner Flamme köcheln lassen während man den Rest zubereitet.
Die Hähnchenbrust waschen, abtrocknen und in fingerdicke Stücke schneiden.
Die Champignons putzen und vierteln.
Die Paprika waschen, entkernen, den „Hut“ entfernen und in fingerlange Streifen schneiden.
In der folgenden Reihenfolge die restlichen Zutaten in einem Wok anbraten: Das Fleisch nur solange, dass es innen noch roh ist, mit etwas Salz würzen, dann die Champignons und die Paprika hinzugeben und etwa 2 Minuten mitbraten lassen – so lange bis das Fleisch durch ist.
Dann die Kokosmilch aufgießen (vorher die Limettenblätter rausfischen) und die Zuckerschoten hinzugeben und alles zusammen noch mal kurz ziehen lassen.
Mit wenig Salz würzen.
Eine exotische, frische Note bekommt das Thai Chicken Curry, wenn man es nach dem Servieren mit ein bis zwei Esslöffeln von dieser Soße verfeinert: Die Limette auspressen, die (gewaschenen) Korianderblätter grob hacken, den weißen Teil der Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden und das Ganze mit etwas Salz vermengen. Diese Soße in einem kleinen Schälchen auf den Tisch stellen, so kann sich jeder nach Belieben seine Portion würzen. Das Gericht schmeckt aber auch ohne diese Zutaten gut.
Dazu passt Basmati-Reis.

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