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Süßes

Johannisbeergelee

Johannisbeergelee

Dass wir glückliche Besitzer eines Schrebergartens in Köln-Nippes sind, habe ich euch ja schon mal erzählt (hier). Letztes Jahr habe ich während des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr zum ersten Mal Johannisbeergelee selber gemacht.

In unserem Garten haben wir jede Menge Johannisbeeren – schwarze, rote und sogar weiße. Die schwarzen Johannisbeeren mag ich am liebsten, sie schmecken so schön herb. Und ein bisschen nach Genever ;-) Daher habe ich für mein Johannisbeergelee überwiegend schwarze Johannisbeeren verwendet.

Das Gelee schmeckt ganz gut zu Pfannkuchen oder Waffeln, finde ich, oder auch zum Frühstück aufs Brötchen (also zumindest den Männern im Haus, ich esse morgens lieber herzhaft). Manchmal gebe ich auch einen Teelöffel ins Sprudelwasser: Mein Johannisbeergelee ist nämlich etwas flüssig oder zumindest bildet sich oben auf dem Gelee eine Art Sirup. Ist das normal? Dieses Jahr will ich mal probieren, Johannisbeersaft zu machen.

Habt ihr noch weitere Ideen, was ich mit unseren zahlreichen Johannisbeeren machen kann (außer sie an die Nachbarn zu verschenken)?

Liebe Grüße
Eure Julia

Rezept für Johannisbeergelee
(für 4 Gläser á ca. 250 ml)

1 bis 1,5 kg Johannisbeeren (etwa zwei Drittel davon schwarze Johannisbeeren)
500 g Gelierzucker (1:2)

Die Johannesbeeren gründlich waschen und von den Rispen pflücken.

Die Johannisbeeren mit etwa 250 ml Wasser aufkochen und etwa 10 Minuten köcheln lassen.

Die Früchte anschließend durch ein feines, mit einem Küchentuch ausgelegten Sieb gießen und den Saft gut ausdrücken.

Etwa 1.000 ml Saft (ggf. mit Wasser aufgießen) mit 500 g Gelierzucker aufkochen lassen und 3 Minuten köcheln lassen.

Den Saft in sterile Gläser füllen, sofort verschließen und etwa 5 Minuten auf den Deckel stellen, dann wieder umdrehen.

Das Rezept ergibt vier Gläser á ca. 250 ml.

2 Kommentare

  • Andreas
    18. Juli 2021 um 17:55

    Liebe Julia,

    Danke für das Rezept, werde ich gleich mal mit den Beeren aus unserem Schrebergarten ausprobieren. Beim Aufkochen mit Gelierzucker muss es aber bestimmt 1000 ml Saft heissen, sonst wird es eher Johannisbeer Bonbon, oder?

    Liebe Grüsse vom Bodensee,
    Andreas

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    • Julia
      17. August 2021 um 15:56

      Ach herrje, natürlich! Danke für den Hinweis, habe ich geändert! Obwohl…. Johannisbeer-Bonbons wären ja auch mal fein ;-)
      Liebe Grüße an den Bodensee!
      Julia

      Antworten

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