Marokkanisches Zitronenhuhn

Marokkanisches Zitronenhuhn

Dieses Rezept hier stand schon eine Ewigkeit auf meiner Nachkochliste. Aber irgendwie ergab sich keine Gelegenheit, es auszuprobieren. Dabei hatte ich die Salzzitronen schon vor Mooonaten vorbereitet und ich war mir nicht sicher, wie lange sie sich eigentlich halten (also zwei Monate standen sie bestimmt in unserem Küchenregal…).

Kürzlich war dann endlich mal Zeit, sich an dieses Rezept heranzuwagen. Spontan haben wir noch Freunde eingeladen und zu viert das ganze Huhn verputzt. Und was soll ich sagen: Das Warten hat sich gelohnt. Schmeckt köstlich!

Eine Info vorab, bevor ihr direkt loslegen möchtet: Die Salzzitrone müsst ihr einige Wochen vorher vorbereiten. Sie sind für das Rezept sehr wesentlich und ich kann mir nicht vorstellen, wie man sie ersetzen könnte…

Guten Hunger!
Eure Julia

p.s. Das Rezept stammt von meiner Lunch-Kollegin C. Vielen Dank dafür!

Rezept für Marokkanisches Zitronenhuhn
(für 4 Personen)

1 Freilandhuhn (in Stücke geteilt)
1 Salzzitrone*, die Schale fein gehackt
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Zwiebeln, fein gehackt
1 EL Ingwer, fein gerieben
ca. 20 schwarze Oliven (entsteint)
5 Tomaten, gehäutet und gewürfelt
10-12 mittelgroße Kartoffeln (geschält und geviertelt)
4-6 Safranfäden
3 EL Schwarzkümmel
2 EL Zitronenpfeffer
1 Bund frischer Koriander (grob gehackt)
einige Zweige frische, glatte Petersilie (grob gehackt)
Olivenöl
Butter

* Für die Salzzitrone besorgt ihr euch 2-3 Bio-Zitronen (so könnt ihr die Salzzitronen gleich als Vorrat produzieren…). Dann sterilisiert ihr ein entsprechend großes Einmachglas (zum Beispiel, indem ihr es mit kochendem Wasser auffüllt). Die Zitronen wascht ihr mit heißem Wasser und schneidet sie längs ungefähr acht Mal recht tief ein. So tief, dass ihr in die Spalten möglichst viel Salz drücken könnt. Dann legt ihr die Zitronen in das Einmachglas und gebt noch mal einige Esslöffel Salz darauf, verschließt das Glas und lasst es einige Tage stehen. Dann sollte schon ziemlich viel Saft aus den Zitronen herausgetreten sein. Wenn die Zitronen dann noch nicht mit ihrem eigenen Saft bis oben hin bedeckt sind, füllt ihr das Glas einfach mit etwas kochendem Wasser auf. Bei mir haben die Zitronen mehrere Wochen vor sich hin gezogen.

Wenn ihr die Salzzitronen habt, kann’s losgehen:

Das Huhn waschen, trocknen und mit 1,5 EL Schwarzkümmel und dem Zitronenpfeffer einreiben.

In einem Schmortopf ca. 2 EL Olivenöl und 1 EL Butter erhitzen und die Hühnerteile auf allen Seiten darin einige Minuten anbraten, herausnehmen und kurz Beiseite stellen.

In dem verbliebenen Fett Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer kurz anschwitzen. Die Hühnerteile wieder hinzugeben und soviel Wasser in den Topf geben, dass die Hühnerteile bedeckt sind. Dreiviertel des Koriander, den restlichen Schwarzkümmel, Safran und die Salzzitrone hinzugeben. Alles zusammen bei schwacher Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen.

Dann die Tomaten, Kartoffeln und Oliven hinzugeben und solange köcheln lassen bis die Kartoffeln butterweich sind.

Vor dem Servieren die verbliebenen Korianderblätter hinzugeben.

(Die genaue Quelle des Rezeptes kenne ich nicht. Ich hab es von einer Arbeitskollegin bekommen und habe es um Butter, Knoblauch, Zitronenpfeffer und Petersilie ergänzt.)

 

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2 thoughts on “Marokkanisches Zitronenhuhn

  1. Hallo liebe Julia,

    oh Mann, hört sich das lecker an. Ich habe vor einiger Zeit bei einer Freundin Salzzitronen probiert, sie hatte damit eine Salatsoße verfeinert. Das hat auch sehr gut geschmeckt.
    Aber Dein Rezept – wirklich super. Muss ich unbedingt mal nachkochen.

    Bis bald und alles Liebe von Ute

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