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Salate

Radieschen-Bohnen-Salat nach Ottolenghi

Radieschen-Bohnen-Salat nach Ottolenghi

Heute gibt’s mal wieder ein (etwas abgewandeltes) Ottolenghi-Rezept aus „Ottolenghi. The cookbook.“ (Sein Kochbuch „Genussvoll vegetarisch“ sowie viele weitere Rezepte von Ottolenghi habe ich hier mal ausführlich vorgestellt). Ich finde die Idee, beim Kochen mit saisonalem Gemüse zu arbeiten, immer verlockender. Die Gerichte schmecken einfach viel frischer, auch wenn es mitunter viel mehr Arbeit macht. Zum Beispiel wie bei diesem Rezept hier.

Bohnen und Erbsen zu pulen und die blanchierten Bohnen nachher auch noch aus ihrer Haut zu befreien, dauert ziemlich lange. Viel länger, als wenn man sie tiefgefroren kauft.

Aber dieses „mit der Bohne Zeit verbringen“ schmeckt man, finde ich (versteht ihr, was ich meine oder haltet ihr mich jetzt für bekloppt?).

Abgesehen davon, ist so eine kontemplative Tätigkeit für mich genau richtig, um abzuschalten. Da brauche ich gar kein Yoga mehr ;-)

Kurzum: Das hier ist ein herrliches Sommer-Gericht, das durch die Kräuter und die Salzzitrone eine ganz besondere, orientalisch-exotische Note bekommt.

Ich wünsche euch einen schönen Sommertag!
Eure Julia

Radieschen-Bohnen-Salat

Rezept für Radieschen-Bohnen-Salat nach Ottolenghi

"Sommer ich hör dir Tapsen!" Wenn Erbsen und Bohnen reif sind, ist der Sommer nah! So schmeckt auch dieser köstliche Salat, bei dem sich zu den Erbsen und Bohnen noch ein paar Radieschen und frische Kräuter gesellen. Das Highlight für den Geschmack sind aber die Salzzitronen, die dem Salat eine spannende Frische und ein orientalisches Aroma verleihen.
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Zubereitung 45 Min.
Wartezeit 0 Min.
Gesamt 45 Min.
Portionen 2
Land Orient
Gericht Salat

Zutaten
  

  • 2 TL Salzzitronen (fein gehackt)
  • 150 g dicke frische Bohnen (ohne Schote gewogen)
  • 150 g frische Erbsen (ohne Schote gewogen)
  • 1 Bund Radieschen
  • ½ rote Zwiebel
  • 10 g Koriander
  • 10 g Petersilie
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Sesampaste
  • 1 TL Cumin
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  • * Um Salzzitronen herzustellen, nehmt ihr (je nach Belieben und Größe des Einmach-Glases) 2-3 Bio-Zitronen, wascht sie unter heißem Wasser und schneidet mit einem scharfen Messer pro Zitrone vier Schlitze in die Haut – nicht zu tief, so dass die Zitrone nicht auseinander fällt. Dann gebt ihr vorsichtig, mit einem kleinen Löffel, in jeden Spalt so viel grobes Salz, wie in die Lücke passt.
    Die Zitronen legt ihr dann in ein (sauberes) Einmachglas, streut noch mal etwas Salz darüber und verschließt es luftdicht. Nach ein paar Tagen wässern die Zitronen und sollten komplett mit dem Salzwasser bedeckt sein. Wenn das nicht der Fall sein sollte, gebt ihr noch etwas abgekochtes (kaltes) Wasser hinzu.
    Das Ganze sollte etwa drei Wochen ziehen. Danach haben die Zitronen einen frischen, exotischen Geschmack und eignen sich hervorragend zum Würzen.
  • Die Bohnen und die Erbsen aus ihrer Schote befreien und die Bohnen für etwa 5 Minuten in kochendes Wasser geben, die Erbsen für etwa eine halbe Minute. Das Wasser abschütten und Bohnen und Erbsen in einen Topf mit Eiswasser geben (damit sie nicht nachgaren).
  • Wenn die Bohnen erkaltet sind, die Haut ablösen. (Ja, das ist viel Arbeit und es bleibt nicht viel übrig. Aber ich finde, es lohnt sich. Wo isst man schon so frisch!?)
  • Die Radieschen waschen, den Stielansatz wegschneiden und die Radieschen in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in sehr feine Ringe schneiden. Die Kräuter waschen, trockenschütteln und grob hacken.
  • Zitronensaft, die gehackte Salzzitrone, Cumin, Salz, Pfeffer, Sesampaste und Olivenöl gut vermengen.
  • Dann Radieschen, Bohnen, Erbsen, Zwiebel und Kräuter in einer Schale vermischen und die Soße hinzugeben. Nach Belieben nachwürzen.

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Rezept für Radieschen-Bohnen-Salat nach Ottolenghi
(für 2 Beilagen-Portionen)

1 Bund Radieschen
150g dicke, frische Bohnen (ohne Schote gewogen)
150g frische Erbsen (ohne Schote gewogen)
½ rote Zwiebel
1 Handvoll frische Korianderblätter
1 Handvoll frische (glatte) Petersilienblätter
2 TL Salzzitrone*, fein gehackt
Saft einer halben Zitrone
2-3 EL Olivenöl
1-2 EL Sesampaste
1TL Cumin
Salz, Pfeffer

* Um Salzzitronen herzustellen, nehmt ihr (je nach Belieben und Größe des Einmach-Glases) 2-3 Bio-Zitronen, wascht sie unter heißem Wasser und schneidet mit einem scharfen Messer pro Zitrone vier Schlitze in die Haut – nicht zu tief, so dass die Zitrone nicht auseinander fällt. Dann gebt ihr vorsichtig, mit einem kleinen Löffel, in jeden Spalt so viel grobes Salz, wie in die Lücke passt.
Die Zitronen legt ihr dann in ein (sauberes) Einmachglas, streut noch mal etwas Salz darüber und verschließt es luftdicht. Nach ein paar Tagen wässern die Zitronen und sollten komplett mit dem Salzwasser bedeckt sein. Wenn das nicht der Fall sein sollte, gebt ihr noch etwas abgekochtes (kaltes) Wasser hinzu.
Das Ganze sollte etwa drei Wochen ziehen. Danach haben die Zitronen einen frischen, exotischen Geschmack und eignen sich hervorragend zum Würzen.

Die Bohnen und die Erbsen aus ihrer Schote befreien und die Bohnen für etwa 5 Minuten in kochendes Wasser geben, die Erbsen für etwa eine halbe Minute. Das Wasser abschütten und Bohnen und Erbsen in einen Topf mit Eiswasser geben (damit sie nicht nachgaren).
Wenn die Bohnen erkaltet sind, die Haut ablösen. (Ja, das ist viel Arbeit und es bleibt nicht viel übrig. Aber ich finde, es lohnt sich. Wo isst man schon so frisch!?)

Die Radieschen waschen und „Hut und Fuß“ wegschneiden und die Radieschen in dünne Scheiben schneiden.

Die Zwiebel schälen und in sehr feine Ringe schneiden.

Die Kräuter grob hacken.

Zitronensaft, die gehackte Salzzitrone, Cumin, Salz, Pfeffer, Sesampaste und Olivenöl gut vermengen.

Dann Radieschen, Bohnen, Erbsen, Zwiebel und Kräuter in einer Schale vermischen und die Soße hinzugeben. Nach Belieben nachwürzen.

2 Kommentare

  • Ella
    23. August 2020 um 02:09

    Aber dieses „mit der Bohne Zeit verbringen“ schmeckt man, finde ich (versteht ihr, was ich meine oder haltet ihr mich jetzt für bekloppt?).
    Antwort von Ella: Keineswegs . Ist wie meditieren.Sie habe Humor. Cool.

    Danke für das Rezept und die Salzzitronen, daran habe ich mich nie rangewegt. Nach Ihrer Anleitung werd ich es auch probieren. Merci.Sie habe Humor. cool.

    Danke für das Rezept und die Salzzitronen, daran habe ich mich nie rangewagt. Nach Ihrer Anleitung werd ich es auch probieren. Merci.

    Antworten
    • Julia
      27. August 2020 um 11:33

      Liebe Ella,
      vielen Dank für deinen netten, witzigen Kommentar! Ich dachte erst kürzlich wieder, dass es tatsächlich so ist, dass Essen, für dessen Zubereitung ich mir viel Zeit nehme, besser schmeckt als ein Essen, das ich mal eben so dahin koche :-)
      Liebe Grüße Julia

      Antworten

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