Graupensuppe nach Omas Art mit Beinscheibe & Mettenden

Diese klassische Graupensuppe nach Omas Art wird mit Beinscheibe, Mettenden, Kartoffeln, Suppengemüse und Perlgraupen zubereitet. Ein deftiger deutscher Eintopf wie aus Kindertagen – einfach, sättigend und wunderbar aromatisch. Das Rezept ist von meiner Oma und echtes Comfort Food! (zuletzt überarbeitet im Oktober 2026)
Graupensuppe ist ein klassischer deutscher Eintopf mit Perlgraupen. Je nach Rezept wird sie mit Gemüse, Kartoffeln und Rindfleisch oder Mettenden bzw. Würstchen zubereitet. Diese Variante stammt aus dem Familienrezept meiner Oma und wird mit zartem Rindfleisch aus einer Beinscheibe und Mettenden besonders deftig.
Manchmal muss es Eintopf sein. Wenn es nicht gerade diese toskanische Bohnensuppe ist, dann diese Graupensuppe. Aber „aus dem schönsten Grund der Welt“ brauchte ich in den vergangenen Wochen ein paar Extraportionen Energie. Und die kann man ganz hervorragend mit diesem Eintopf tanken Dank einer kräftigen Rinderbrühe aus Beinscheibe.
Graupensuppe nach Omas Art
Als meine Mutter (mal wieder) fragte, was ich mir zu essen wünschte, kam mir die Graupensuppe unserer Oma Maria in den Sinn. An dieses Gericht hatte ich ewig nicht gedacht und noch viel länger keine Graupensuppe mehr gegessen. Als ich den ersten Löffel mit den weichen Graupen und dem zartem Rindfleisch aus der Beinscheibe probierte, brachte der Geschmack die Erinnerung an meine Großeltern zurück als hätte ich erst gestern bei ihnen am Tisch gesessen. Krass.
Die Küche meiner Großeltern
Ich habe noch genau das Esszimmer meiner Großeltern vor Augen: Auf der rechten Seite vom Tisch war die Küchenzeile aus dunklem Holz (die weißen Kacheln dahinter verziert mit diesen lustigen Pril-Blumen, kennt ihr die noch?). Links vom Tisch stand eine alte Vitrine, bei der uns Kindern am meisten die „Kramschublade“ gefiel, in der wir manchmal stöbern durften. Am Kopfende waren die Fenster, darunter eine riesige Nachtspeicherheizung, auf der man prima klettern konnte und dabei einen warmen Popo hatte. Am anderen Ende der Küche stand eine Kommode, darauf ein grünes Telefon mit Wählscheibe, mit dem wir häufig schlechte Scherzanrufe gemacht haben (zum Beispiel bei Familie Pils, die wir dann gefragt haben „Hell oder dunkel?“ und direkt aufgelegt und uns totgelacht haben. Dass Pils immer hell ist, war uns damals offenbar nicht klar…). Mann ist das lange her…
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Noch mehr Rezepte von meiner Oma
Das Rezept für die Graupensuppe ist übrigens das dritte Gericht meiner Oma Maria auf meinem Blog. Von ihr stammen auch die Rezepte für den Endivien-Eintopf und für diesen Kartoffelsalat. Beide ebenso köstlich und großmütterlich wie die Graupensuppe.
Von meiner Schweiger-Oma habe ich hier noch ein Rezept für einen Bohneneintopf. Ach, und ich hätte hier noch ein Familienrezept für euch. Und zwar diese leckeren Reibekuchen, die mein Vater immer macht. Dazu erzähle ich euch die Geschichte, wie das immer in unserer Küche abläuft 😅
Wenn euch der Sinn nach einem weiteren Klassiker steht, solltet ihr mein einfaches Soljanka-Rezept aus der ehemaligen DDR ausprobieren, das mir eine Bekannte verraten hat. Der herzhafte Party-Eintopf schmeckt herrlich sauer-würzig und lässt sich super vorbereiten.
Ich gebe das Rezept so schlicht wieder, wie meine Mutter es mir aufgeschrieben hat, bzw. wie sie es von ihrer Mutter übernommen hat und hoffe, dass ihr trotzdem damit zurecht kommt? Wenn nicht, meldet euch gerne! Ich freue mich, wenn ihr mein Rezept mit Sternen bewertet, das hilft, damit es im Internet sichtbar bleibt. Über Feedback freue ich mich auch immer sehr 🙂
Guten Appetit!
Eure Julia


Hallo,
was machst du mit der gegarten Beinscheibe? Wann fügst du diese dazu und wie kleingeschnitten?
Grüße aus dem Norden, Jenser
Gute Frage, das steht gar nicht im Rezept. Das hab ich im Original von meiner Oma übernommen. Ich kann mich auch grad nicht erinnern, hab es lange nicht mehr gemacht. Aber ich würde das Fleisch am Ende einfach klein schneiden und dann wieder dazu geben.
Guten Appetit!
Liebe Grüße
Julia