24 Kommentare

  1. Hallo Julia,
    das stimmt, es ist ein super Familienrezept. Man kann es super vorbereiten. Hat das ganze Blech ( bzw. 2 Bleche!!) fix u fertig zubereitet – wenn die Gäste da sind, braucht man es nur noch in den Ofen schieben! Das Merkwürdige ist nur: Es bleibt nie etwas übrig!!! 🙂

    1. Ich hörte ja, es handele sich bei diesem Rezept um ein Plagiat! Das Rezept sei gar nicht von meiner Mutter… Ich wasche meine Hände in Unschuld (sagt man das so?). Mir wurde dieses Rezept von meiner Mutter mündlich überliefert. Sie wiederum erhielt es von unserer Nachbarin – ebenfalls eine leidenschaftliche Köchin und Kochbuchsammlerin. Wer weiß, woher sie es wiederum hat…? Viele Grüße an meine ehemalige Nachbarin von Köln nach Essen! Lange ist das her…

  2. Das gibt es bei uns heute. Haben uns die ganze Woche schon drauf gefreut! Und steht ein längeres WE bevor, also perfekt, um den Knoblauch zu essen 😀

    1. Das hört sich gut an! Fehlt nur noch eine Portion Pommes mit Tzatziki und ein Griechischer Salat dazu 😉 Müsste ich auch mal wieder machen… gab es bei uns lange nicht mehr.

  3. Hallo Julia, jetzt habe ich auch eine Frage… das Rezept klingt echt lecker, aber stören die Schalen der Knoblauchzehen nicht später beim Essen? Und wird das Ganze durch die Zitronenschale nicht zu bitter? Grüßle, Heidi

    1. Hallo Heidi,
      der Knoblauch ist nach dem Garen so weich, dass man ihn ganz leicht mit der Gabel aus der Schale drücken kann. Mich stört das nicht. Ohne Schale würde der Knoblauch sicher anbrennen…
      Bitter schmeckt es nicht, nur etwas sauer durch den Zitronensaft. Die geschnittenen Zitronenscheiben schmeckt man kaum, sie sollen nur das Fleisch vorm Austrocknen schützen.
      Gutes Gelingen und guten Appetit wünsche ich dir!
      Liebe Grüße
      Julia

    2. 5 Sterne
      Liebe Heidi, die Zehen mit Schale werden unglaublich weich und schmecken nach der Schmorzeit wunderbar süßlich. Das Auszutscheln aus der Schale macht einen besonderen Genuss aus. Auch etwas Honig darüber zu träufeln ist einfach nur herrlich. In dieser Variante stellt Knoblauch Gemüse, nicht Würzung dar. Nach der Schmorzeit ist er auch nicht magenreizend oder belastet die olfaktorischen Nerven der Umwelt. Du kannst auch gern die chinesischen Knollen nehmen, die es inzwischen überall gibt. Da ersparst du dir das Zutscheln, aber das Aroma bleibt nicht in der Knolle, sondern wandert in den Sud. Das wunderbar weiche Fruchtfleisch bleibt trotzdem erhalten.

  4. Yassas,

    War gespannt auf das Rezept da ich das Zitronenhuhn aus Griechenland etwas anders kenne. Als gelernter Koch war ich etwas vorab stutzig über die hohe Gartemperatur. Also meine Erfahrung: Nach 40 miin war alles schon eingekocht und recht angekokelt, 180 Grad fände ich besser insb bei dickeren Biokeulen, und mir persönlich war es zu Zitronenlastig. Geschmacksache, kenne wie gesagt das Rezept anders. War sehr enttäuscht leider.

    Grüße von Maike

    1. Liebe Maike,
      oh schade, das tut mir leid! Aber wie du schon sagst, es ist sicher Geschmacksache. Wir mögen es gerne zitronig. Garzeit und Temperatur hängen sicher, wie du schon richtig sagst, auch von der Größe der Fleischstücke und der Menge der Zutaten auf dem Blech ab. Bei uns klappt es so wunderbar. Ich mag es, wenn es knusprig ist. Und wenn die Soße einkocht, wird sie noch sämiger und intensiver, als wenn sie eher flüssig bleibt. Ich bin allerdings „nur“ eine Hobbyköchin 😉
      Liebe Grüße
      Julia

  5. Ich glaube, nun habe ich es gefunden. Endlich. Vor bestimmt 35 oder 40 Jahren hatte ich ein Rezept aus der ^Freizeit Revue^ meiner Mutter, die inzwischen knapp 85 Jahre zählt. Es hieß provencalisches Hähnchen, in dem 40 Zehen Knoblauch verarbeitet wurden. Damals war Knoblauch bei uns noch nicht alltäglicher Bestandteil der Würzküche und dieses Rezept verarbeitete Knoblauch eher als Gemüse, denn als Gewürz. Meine Mutter fiel fast hinten rüber, mein Vater strahlte über das ganze Gesicht. Lange habe ich nach einem Pendant gesucht, nun wurde ich fündig in diesem Rezept. Natürlich nicht mit 16, sondern für 2 Personen mit 40 Zehen in der Schale oder vergleichsweise den chinesischen Knoblauch und etwas Honig drübergeträufelt. Die Temperatur etwas niedriger, dazu noch Kalamataoliven und Tomatenscheiben gewürzt. Am besten, falls zu bekommen Zitronatzitrone, ansonsten Amalfizitrone mit Honig gewürzt. Perfekt. Dazu Baguettebrot oder Ciabatta für den Sud, oder Basmatireis, dann den Sud etwas binden.

    1. Liebe Mechtild,

      was für eine wunderbare Geschichte! Stimmt, das Rezept ist alt, wir essen das Huhn schon seit vielen Jahren so und damals haben sich die Leute verwundert die Augen gerieben, als sie gehört haben, wie viel Knoblauch drin ist. Und auch beim Zitronensaft waren viele skeptisch. Aber du hast es in dem Kommentare zu Heide gut beschrieben. Die Idee mit dem Honig hört sich toll an und auch die Oliven kann ich mir gut dazu vorstellen!
      Lasst es euch schmecken!
      Liebe Grüße
      Julia

  6. 5 Sterne
    Ein Traumrezept! Mein Familie ist begeistert und wird bei uns regelmäßig gekocht! Vielen Dank für dieses wunderbare Rezept.

    1. Lieber Klaus,
      wie schön! Bei uns hat sich das Rezept auch zu einem Familienrezept entwickelt. Wann immer jemand Geburtstag hat und die ganze Familie anrückt, gibt es dieses Knoblauchhähnchen. Auch weil es sich so gut vorbereiten lässt.
      Liebe Grüße aus Köln
      Julia

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