Menu
Suppen

Scharfe Entensuppe

Scharfe Entensuppe

Eigentlich mache ich es bei Rezensionen ja umgekehrt: Erst gibt’s die Rezension, dann ein paar nachgekochte Rezepte. Dieses Mal mache ich es anders. Bevor ich euch das Kochbuch „Street Food“ von Mario Kotaska vorstelle, das ich am 24. April 2015 anlässlich des Welttags des Buches hier verlose, zeige ich euch ein paar Rezepte von ihm. Das Rezept für „Herzhaftes Ayran“ hab ich euch schon vorgestellt und es hat mir sehr gut gefallen.

Am Wochenende hab ich die „Scharfe Entensuppe“ nachgekocht. Wir haben spontan ein paar Gäste eingeladen (ich brauchte ja ein paar Kritiker…) und ich habe den ganzen Samstag in der Küche gewirbelt. Es sollte nämlich nicht nur diese Suppe geben, sondern auch den „Sprossensalat mit Limette und Chili im Reisblatt“, ebenfalls aus dem Buch. Solche Tage liebe ich ja, wenn ich so vor mich hin schnibbeln und köcheln kann und anschließend ausreichend Zeit habe, die Gerichte schön in Szene zu setzten und zu fotografieren.

Die Suppe war, so wie ich sie zubereitet habe (etwas abgewandelt), wirklich köstlich – das meinten auch die Gäste. Das größte Kompliment von zwei Asien-Urlaubern: „Schmeckt echt authentisch!“. Das hat mich natürlich total gefreut. Ich fand’s auch sehr authentisch – und das, obwohl ich noch nie in Asien war… ;-) Aber zumindest kann man sich mit dieser Suppe ein bisschen Asien in die Wohnung holen.

Guten Appetit!
Eure Julia

Scharfe Entensuppe

Rezept: Scharfe Entensuppe (nach Mario Kotaska)

Schön scharf, mit viel Umami: so schmeckt diese asiatisch gewürzte Entensuppe.
Bisher keine Bewertung
Zubereitung 1 Min.
Wartezeit 2 Stdn.
Gesamt 3 Stdn.
Portionen 6
Land Asiatisch
Gericht Suppe

Zutaten
  

  • 300 g Shiitake-Pilze
  • 3 Möhren
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Zehen Knoblauchzehen
  • 3 rote, frische Cayenne-Chili
  • 15 g Koriander
  • 1 St. Ingwer (daumendick)
  • 3 Stängel Zitronengras
  • 1 Ente am besten Freiland
  • 2 EL Sesamöl
  • 50 ml Thai-Fischsoße
  • 25 ml Sojasoße
  • 1-2 Limetten (auspressen)
  • Salz

Zubereitung

  • Die Pilze putzen und alle (bis auf etwa 4 Pilze) in Scheiben schneiden. Die 4 Pilze vierteln. Die Möhren schälen, längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen, die Wurzel wegschneiden, den Rest in dünne Ringe schneiden. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und in grobe Scheiben schneiden. Die Chili waschen, den Stil wegschneiden und die Chili (samt Kernen) in Ringe schneiden. Den Koriander waschen, trockenschütteln, die Wurzeln wegschneiden. Von der Hälfte der Stängel die Blätter abzupfen und Beiseite legen. Den Ingwer schälen und grob in Scheiben schneiden. Das Zitronengras waschen und in grobe Stücke schneiden. Mit einem Messergriff (o.ä.) fest andrücken, so löst sich der Saft/das Aroma besser aus.
  • Das Fleisch waschen und zerteilen und in einem großen Topf in etwas Sesamöl anbraten. Mit gut 2 Liter Wasser auffüllen und zum Kochen bringen.
  • Die 4 geviertelten Shiitake, die Hälfte der Karotten, die Hälfte der Frühlingszwiebeln und Zwiebeln, den Knoblauch, die Chili, den Koriander (alles außer die Beiseite gelegten Blätter), den Ingwer und das Zitronengras in den Topf geben. Fischsoße und Sojasoße hinzugeben und alles rund 2 Stunden sanft köcheln lassen.
  • Die Brühe durch ein feines Sieb gießen und zurück in den Topf füllen. Die Chili-Ringe sowie das Fleisch aus dem Sieb herausfischen, den Rest entsorgen. Die Kerne sollten sich mittlerweile aus den Chili-Ringen gelöst haben. Wenn nicht, übrig gebliebene Kerne aus den Chili-Ringen lösen. Das Fleisch von den Knochen lösen und in mundgerechte Stücke teilen.
  • Die restlichen Karotten, Frühlingszwiebeln und Zwiebeln, die Chili-Ringe sowie das Fleisch wieder in die Brühe geben und das Ganze noch mal so lange köcheln lassen, bis das Gemüse durchgegart ist, aber noch etwas Biss hat.
  • Die in Scheiben geschnittenen Pilze in etwas Sesamöl anbraten.
  • Vor dem Servieren die Korianderblätter, die Pilze und den Limettensaft hinzugeben. Mit Salz abschmecken.

Rezept bewerten

Hast du mein Rezept mal ausprobiert? Wie gefällt es dir? Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir (etwas weiter oben) eine Bewertung in Form von Sternen hinterlässt (ohne Anmeldung, einfach draufklicken). Genau so sehr freue ich mich über Lob, über freundliche Kritik und auch, wenn du Tipps hast! Die kannst du gerne unten ins Kommentarfeld schreiben (deine E-Mailadresse wird dabei nicht veröffentlicht). Vielen Dank!

2 Kommentare

  • Elena
    17. April 2015 um 19:28

    Das Foto sieht klasse aus! Die Farben der einzelnen Zutaten und die Zusammenstellung machen schon Lust auf dieses Rezept!

    Antworten
    • Julia
      18. April 2015 um 14:35

      Danke! :-) Ja, genau so ging es mir auch…

      Antworten

Hinterlasse mir einen Kommentar

Rezept bewerten