Rettich einlegen: Einfaches Rezept mit würzigem Essigsud

Rettich einlegen ist eine einfache Möglichkeit, die würzige Knolle länger zu genießen. In diesem Rezept kommt der Rettich mit Apfelessig, Zwiebeln, Knoblauch, Senfkörnern und weiteren Gewürzen ins Glas. Das Ergebnis: knackiger, angenehm saurer und wunderbar würziger Rettich, der als Beilage, auf Brot oder zum Abendessen schmeckt.
Nachdem ich euch in den letzten Beiträgen so viel zum Thema Haltbarmachen von Lebensmitteln erzählt habe, gibt es jetzt endlich auch mal wieder ein Rezept dazu.
Dieses Rezept ist aus der Not heraus entstanden, ich habe den Rettich zwischen Waffelbacken und Abendessen zubereiten 😉 Er ist also in Windeseile fertig! Ich hatte Rettich übrig, als ich mal wieder mein heißgeliebtes Kimchi machen wollte. Da ich auf die Schnelle keine Idee hatte, was ich mit dem Rettich kochen sollte, beziehungsweise ja schon das Abendessen vorbereitet war, habe ich den Rettich kurzerhand eingelegt.
Den Essigsud, für den ich selbstgemachtes Apfelessig nutze, habe ich nach Gefühl gewürzt, mit Gewürzen, die ich auch für meine eingelegten Gurken und für meine eingelegten Zwiebeln verwende. Hier könnt ihr aber nach Herzenslust variieren. Auch Weißweinessig eignet sich hervorragend zum Einlegen. Je nachdem wie sauer euer Rettich werden soll, nutzt ihr mehr oder weniger Wasser für den Sud. Da wir gerne sauer essen, habe ich Essig und Wasser fast zu gleichen Teilen gemischt (wobei der Apfelessig auch recht mild im Geschmack ist). Mehr Säure verlängert auch die Haltbarkeit.
Rettich einlegen, um ihn länger haltbar zu machen
Da ich wirklich gerne Rettich esse, habe ich ihn irgendwann auch selbst im Garten angebaut. Und siehe da: Das funktioniert wunderbar! Der Rettich ist gut gewachsen, ordentlich scharf und herrlich aromatisch geworden. Wie das bei Gemüse aus dem eigenen Garten aber oft so ist, waren plötzlich mehrere Rettiche gleichzeitig erntereif. Einen habe ich für mein Kimchi verwendet, den Rest kurzerhand eingelegt.
Durch den Essigsud lässt sich Rettich länger aufbewahren. Ich bewahre den eingelegten Rettich anschließend kühl und dunkel auf (so hält er bis zu sechs Monate) und stelle ein geöffnetes Glas immer in den Kühlschrank. Wichtig ist außerdem, sauber zu arbeiten, sterile Gläser zu verwenden und darauf zu achten, dass der Rettich vollständig vom Essigsud bedeckt ist.
Schreibt mir!
Esst ihr gerne Rettich? Habt ihr vielleicht noch weitere leckere Rezept-Ideen mit Rettich für mich? Ich mag den Geschmack ja ganz gerne. Wenn ja, schreibt mir das gerne unten in die Kommentare (gerne auch direkt mit einem Link zum Rezept).
Ach ja, und wenn ihr mein Rezept für eingelegten Rettich mal ausprobiert, dann würde ich mich riesig freuen, wenn ihr das Rezept bewertet (einfach unten auf die Sterne klicken) oder mir schreibt, wie es euch geschmeckt hat!
Guten Appetit!
Eure Julia

