Rote Bete Hummus aus roher Rote Bete | Einfach & Besonders

Dieses Rote Bete Hummus wird mit roher Rote Bete und Rettich zubereitet. Zitrone sorgt für Frische, Rettich für eine leichte Schärfe und Kichererbsen und Tahini machen den Aufstrich schön cremig. Ein einfaches Rezept für alle, die Rote Bete einmal anders zubereiten möchten.
Rote Bete und Rettich aus dem eigenen Garten
Oktober ist Rote-Bete-Zeit! Meine Rote Bete ernte ich immer schon früher, im Sommer. Das ist praktisch, denn so kann ich euch jetzt, pünktlich zur Haupterntezeit, ein paar schöne Rezepte vorschlagen.
Trotz des heißen Sommers hatte ich bei einigen Gemüsesorten eine richtig gute Ernte: Die Rote Bete ist toll gewachsen und der Rettich auch. Wie immer, wenn man selbst Gemüse anbaut und es gut läuft, stand ich vor der Frage, was ich mit dem ganzen Gemüse mache. Den Rettich habe ich vor allem für mein heißgeliebtes Kimchi genutzt und einen Teil davon eingelegt. Die Rote Bete kam, wie so oft bei uns, auf den Grill. Dann war aber immer noch zu viel da.
Rote Bete Hummus mit roher Rote Bete
Das beste Rezept, das aus einer Knolle Rote Bete entstanden ist, ist dieses Hummus. Dafür habe ich dann auch gleich ein bisschen Rettich verarbeiten können. Der bringt in das cremige Hummus nämlich eine wunderbar frische Schärfe, die dem Rote Bete Hummus sehr gut steht.
Außerdem wollte ich die Rote Bete gerne roh verarbeiten. Ja, ihr könnte Rote Bete problemlos roh essen. Sie schmeckt ungegart nicht nur besonders knackig, erdig und leicht süßlich. Sondern: Einige Vitamine (und sie steckt voll davon!) werden durch das Kochen reduziert, bei der rohen Verarbeitung bleiben sie besser erhalten.
Zitronensaft und Knoblauch für viel Geschmack
Um das Hummus geschmacklich abzurunden, habe ich ein klein wenig Knoblauch dazugegeben und ziemlich viel Zitronensaft. Das bringt eine schöne Frische in das Rote Bete Hummus und passt gut zur leichten Schärfe des Rettichs.
Tahini mag ich nicht ganz so sehr, daher habe ich nur einen Teelöffel dazugegeben. Der sorgt für etwas mehr Cremigkeit und bringt ein leicht nussiges Aroma mit. Auch die Kichererbsen machen das Hummus schön cremig.
Was passt zu Rote Bete Hummus?

Das Hummus habe ich am liebsten auf Brot mit fermentierten Radieschen, frischem Koriander und ein paar Sesam- und Schwarzkümmelsamen gegessen. Ihr könnt es aber auch als Dip zu Gemüsesticks oder Fladenbrot servieren oder für eine Bowl verwenden.
Aus der restlichen Roten Bete habe ich ein Carpaccio gemacht und aus einer Mini-Rote-Bete ein Salatdressing. Diese Rezepte stelle ich euch in den kommenden Wochen vor. Ach ja, und fermentiert habe ich auch eine Rote Bete.
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Wie lange ist Rote Bete Hummus haltbar?
Das selbst gemachte Rote Bete Hummus bewahrt ihr am besten gut verschlossen im Kühlschrank auf. Da es frische rohe Zutaten enthält, solltet ihr es innerhalb von etwa zwei bis drei Tagen verbrauchen. Entnehmt das Hummus immer mit einem sauberen Löffel.
Natürlich wüsste ich auch gerne, was ihr mit Roter Bete macht – sei es aus dem Garten, der Gemüsekiste oder wenn ihr größere Mengen günstig auf dem Markt oder im Supermarkt ersteht.
Und wenn ihr mein Rezept nachkocht, freue ich mich, wenn ihr es mit einem Klick auf die Sterne bewertet oder mir unten ins Kommentarfeld schreibt.
Guten Appetit!
Eure Julia

