Radieschen-Salat mal anders | mit Bohnen, Erbsen & Salzzitronen

Radieschen-Salat mal anders: Mit frischen Bohnen, Erbsen und Kräutern. Die Salzzitrone verleiht eine orientalisch-exotische Note. Ein Rezept von Yotam Ottolenghi.
Heute gibt’s mal wieder ein (etwas abgewandeltes) Ottolenghi-Rezept aus „Ottolenghi. The cookbook.“ (Sein Kochbuch „Genussvoll vegetarisch“ sowie viele weitere Rezepte von Ottolenghi habe ich hier mal ausführlich vorgestellt): einen Radieschen-Salat mal anders. Ich finde die Idee, beim Kochen mit saisonalem Gemüse zu arbeiten, immer sehr verlockend. Die Gerichte schmecken einfach viel frischer, auch wenn es mitunter viel mehr Arbeit macht. Zum Beispiel wie bei diesem Radieschen-Bohnen-Salat hier oder dem Quinoasalat mit zweierlei Bohnen.
Radieschen-Salat mal anders zubereiten
Bohnen und Erbsen zu pulen und die blanchierten Bohnen nachher auch noch aus ihrer Haut zu befreien, dauert ziemlich lange. Viel länger, als wenn man sie tiefgefroren kauft. Aber dieses „mit der Bohne Zeit verbringen“ schmeckt man, finde ich (versteht ihr, was ich meine oder haltet ihr mich jetzt für bekloppt?). Abgesehen davon, ist so eine kontemplative Tätigkeit für mich genau richtig, um abzuschalten. Da brauche ich gar kein Yoga mehr.
Geht euch das auch so? Oder ist es euch wichtiger, dass ein Gericht schnell auf dem Tisch steht? Erzählt mir das gerne mal unten in den Kommentaren! Wenn ich mir so angucke, wie beliebt die Blog sind, die eine schnelle Feierabendküche versprechen, dann stehe ich mit meiner Meinung wohl etwas allein da…
Warum sich das lohnt?
Ja, der Radieschen-Salat ist etwas aufwendiger, überzeugt aber mit intensiven Aromen und frischen Zutaten: Radieschen bringen Frische und leichte Schärfe, während Bohnen und Erbsen für Substanz und Süße sorgen. Die Salzzitrone hebt das Ganze mit einer intensiven, leicht fermentierten Zitrusnote auf ein neues Level. Noch ein Tipp: Die Bohnen sollten nach dem Blanchieren kurz in Eiswasser abgeschreckt werden. So behalten sie ihre Farbe und werden angenehm zart statt mehlig.
Ich wünsche euch einen schönen Sommertag!
Eure Julia
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Aber dieses „mit der Bohne Zeit verbringen“ schmeckt man, finde ich (versteht ihr, was ich meine oder haltet ihr mich jetzt für bekloppt?).
Antwort von Ella: Keineswegs . Ist wie meditieren.Sie habe Humor. Cool.
Danke für das Rezept und die Salzzitronen, daran habe ich mich nie rangewegt. Nach Ihrer Anleitung werd ich es auch probieren. Merci.Sie habe Humor. cool.
Danke für das Rezept und die Salzzitronen, daran habe ich mich nie rangewagt. Nach Ihrer Anleitung werd ich es auch probieren. Merci.
Liebe Ella,
vielen Dank für deinen netten, witzigen Kommentar! Ich dachte erst kürzlich wieder, dass es tatsächlich so ist, dass Essen, für dessen Zubereitung ich mir viel Zeit nehme, besser schmeckt als ein Essen, das ich mal eben so dahin koche 🙂
Liebe Grüße Julia