Esst ihr gerne scharf? Ich kann mich da nicht so richtig entscheiden. Ich mag eine gewisse, minimale Schärfe ja ganz gerne, aber wenn Gerichte zu scharf sind, vertrage ich sie nicht gut. Außerdem bin ich immer etwas ratlos, wenn es um Chili geht. Ich kenne mich bei den vielen Sorten, die es gibt und den Schärfegraden nicht sonderlich gut aus.

Daher kam der Auftrag der dpa, ein kleines Chili-Einmaleins zu schreiben, genau richtig. Und ich wusste auch schon genau, wen ich dafür interviewen wollte: Lukas Heimbach von Bambule’s Chili (Werbung ohne Auftrag). Ihn und seinen Cousin Jaques Weis habe ich während der Recherche zu meinem Buch „Kölner Foodtrucks im Portrait“ kennengelernt (dazu bald mehr Infos!). Die beiden servieren in ihrem Foodtruck bzw. in ihrem Laden in der Kölner Südstadt leckere Chili-Gerichte und kennen sich mit Schärfe gut aus.
Als zweite Interviewpartnerin habe ich Simone J. Taschée aufgetan. Die Food-Journalistin betreibt mit ihrem Mann in Wien eine Chili-Werkstatt (Werbung ohne Auftrag) und hat auch einen Ratgeber geschrieben. Sie ist quasi eine Chili-Päpstin und wusste auf jede meiner Fragen eine Antwort.
Habt ihr zum Beispiel schon mal vom Pepper-High gehört? Ich zumindest bis dahin nicht. Schärfe kann nämlich wie Drogen high machen. Das liegt daran, dass unser Körper Hormone ausschüttet, um den Schmerz, den die Schärfe verursacht, abzumildern.
Mit Hilfe dieser beiden netten Interviewpartner:innen habe ich dann mein kleine Chili Einmaleins geschrieben, das ihr zum Beispiel hier auf der Seite von ZEIT Online lesen könnt.
Und, wie das bei euch: Esst ihr gerne scharf? Welche Chili-Sorte mögt ihr am liebsten? Wisst ihr, wie man Gerichte abmildern kann, wenn sie zu scharf geworden sind? Und habt ihr schon mal von diesem Pepper-High gehört? Erzählt mal, ich bin neugierig! Wenn ihr jetzt Appetit auf Chili habt: Unter dem Stichtwort „Chili“ habe ich alle Rezepte auf meinem Blog zusammengefasst, in denen ich Chili verarbeite. Eines meiner Lieblings-Rezepte? Dieser mexikanische Rindereintopf!
Viel Spaß beim Lesen!
Julia
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PS: Alle meine Beiträge, die ich für die dpa geschrieben habe, findet ihr in der Kategorie „Textküche„.

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