Linsen im Rampenlicht: Sind die kleine Hülsenfrüchte unsere kulinarische Zukunft?

Vor kurzem habe ich euch erzählt, dass ich letztes Jahr auf der Rolling Pin Convention war, Deutschlands größtem Branchenevent für die Gastronomie. Von dort habe ich die Idee mitgebracht, einen Artikel übers Anrichten zu schreiben. Von der zweiten Idee hatte ich noch gar nicht erzählt.
Jetzt aber: Auf einer der Bühnen gab es ein Event zum Thema Linsen. Diese leckeren Hülsenfrüchte habe ich schon länger auf dem Schirm. Ich koche gerne mit Hülsenfrüchten, weil ich sie in der Küche so vielseitig einsetzen kann und weil Fleisch in meinen Rezepten immer häufiger zur Nebensache wird. Als Eiweißlieferanten sind sie hier ein schöner Ersatz.
Was Linsen alles können, erzählen meine Interviewpartnerïnnen
Dass Linsen auf der Rolling Pin eine ganze Bühne einnehmen durften, hat mich neugierig gemacht. Und tatsächlich habe einiges gelernt. Zum Beispiel wusste ich nicht, dass Linsenpflanzen mehr Kohlendioxid im Boden speichern, als sie beim Anbau freisetzen. Das hat mir Anika Holtey erzählt. Sie ist Referentin für Linsen aus Kanada. Die exportieren weltweit die meisten Linsen. Auch das wusste ich nicht, ich dachte irgendwie immer, unsere Linsen kommen aus Indien. Aber die Inder verzehren sie größtenteils selbst.
Dass deutsche Linsen überwiegend von der Schwäbischen Alb kommen, wusste ich auch nicht. Und daher kannte ich auch die Alb-Leisa-Saga nicht. Die gleicht schon fast einem Krimi. Franz Häußler, mein zweiter Interviewpartner, hat sie mir erzählt. Er baut die Linsen nämlich an.
Alles Wissen um die Hülsenfrüchte ist ja sinnlos, wenn man nicht weiß, was man mit ihnen machen soll. Dafür habe ich mir noch eine dritte Interviewpartnerin gesucht. Eine Ernährungswissenschaftlerin, die mir neben ein paar Rezepten auch noch erzählen kann, warum Linsen so gesund sind. Fündig geworden bin ich mit Inga Pfannebecker meinem Netzwerk „Food Editors Club“, einem Zusammenschluss von publizierenden Food-Profis.
Und dann fiel mir noch ein, dass ich auf einem Workshop mit JRE-Köchen Andi Widmann kennen gelernt habe. Der Spitzenkoch im „Widmanns Albleben“ hatte uns ein Gericht mit der Ablinse mitgebracht und ich war erstaunt, wie raffiniert man Linsen in der Spitzenküche einsetzten kann. Spontan habe ich Andi dann auch noch ans Telefon bekommen und er hatte noch ein paar schöne Tipps.
Den fertigen Beitrag könnt ihr zum Beispiel auf der Internetseite der Rheinischen Post lesen.
Viele Grüße
Eure Julia
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PS: Alle meine Beiträge, die ich für die dpa geschrieben habe, findet ihr in der Kategorie „Kulinarik-Magazin„.

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