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Foodblogbilanz 2021 I Meine 🧡-Rezepte im Überblick

Wie schon in einigen Jahren zuvor möchte ich auch dieses Jahr die Gelegenheit nutzen, und eine kleine Foodblogbilanz ziehen. Ich freue mich, dass Steffen und Sabrina vom Foodblog „Feed me up before you go-go“ wieder Gastgeber dieser schönen Tradition sind. Dort findet ihr auch die Links zu allen Foodblogs, die ebenfalls teilnehmen.

Los geht’s:

Was war 2021 dein erfolgreichster Blogartikel?


Am hĂ€ufigsten aufgerufen wurde 2021 mein Rezept fĂŒr SĂŒdtiroler Spinatknödel. Das kann ich gut verstehen, die sind wirklich köstlich!

Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?


Das sind dieses Jahr mal gar keine Rezepte:

Der Beitrag, der mir persönlich am meisten bedeutet hat, war der ĂŒber mein HĂŒhnersuppenexperiment, das ich fĂŒr die WDR-Sendung „Markt“ durchgefĂŒhrt habe. Ich habe meine ultimative Energiesuppe einmal mit einem tiefgefrorenen Suppenhuhn und einmal mit einem frischen Bio-Suppenhuhn gekocht und dabei hat mich der WDR begleitet. Spannend!

Und auch, dass sich daraus ergeben hat, dass ich mit Björn Freitag fĂŒr „Der Vorkoster“ im KĂŒchenstudio noch einmal vor der Kamera stehen durfte und mit ihm gemeinsam eine Kartoffelsuppe gekocht habe, hat mir sehr viel bedeutet. Es war super spannend und hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. (Und ich habe daraus gelernt, dass man manchmal einfach machen muss, auch wenn es einem Angst macht.)

Und last but not least hat mir die Arbeit an dem Beitrag ĂŒber Food Podcasts sehr großen Spaß gemacht. Ich habe dafĂŒr mit so vielen tollen Menschen ĂŒber Kulinarik gesprochen, so dass mir immer mehr bewusst wurde, wie sehr ich es liebe, mich mit diesen Themen zu beschĂ€ftigen (siehe unten).

Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?


Generell finde ich viele Inspirationen auf Mels Blog „Gourmetguerilla“, wir haben anscheinend einen recht Ă€hnlichen Geschmack. Ich liebe ja thailĂ€ndischen Glasnudelsalat und freue mich daher immer ĂŒber neue Rezeptvarianten, wie zum Beispiel die von Mel.

Mit Julia von „German Abendbrot“ teile ich nicht nur den Vornamen, sondern auch die Vorliebe fĂŒr spannende Rezepte, bei denen die Wahrscheinlichkeit einer Geschmacksexplosion groß ist. Auf meiner Nachkochliste steht immer noch das Rezept fĂŒr BrathĂ€hnchen mit mexikanischer Mole.

Auch Maja von „Moey’s Kitchen“ inspiriert mich immer wieder, weniger mit ihren Rezepten (die aber auch!), sondern viel mehr mit ihrer Art zu schreiben, ihre Gerichte zu prĂ€sentieren und ihrer unaufgeregten Begeisterung fĂŒrs alles, was mit Essen zu tun hat. Klingt das widersprĂŒchlich? Ich meine damit, dass Maja es schafft (mich) zu begeistern (und die Sozialen Medien zu nutzen), ohne marktschreierisch oder aufdringlich zu sein. Ich bin zunehmend genervt von Blogs und Social Media KanĂ€len, denen es offensichtlich nur um Reichweite geht
.
Ach ja, außerdem teile ich mit ihr wohl die Liebe zu unserem Nachbarland. Auch hier habe ich mir schon Inspirationen von Maja geholt.

Welches der Rezepte, die du 2021 veröffentlicht hast, hast du selbst am hĂ€ufigsten gekocht – und warum?

Wirklich hĂ€ufig habe ich meine super schnellen Parmesan-Nudeln gegessen, die lassen sich im Homeoffice ganz schnell als Quick-Lunch zubereiten. Kartoffelwaffeln mit Lachs und KrĂ€uterdip gab es bei uns auch oft. Und im Sommer gab es bei uns immer wieder die Spaghetti mit Zucchini, Tomaten und Feta – einfach, weil es ein schnelles und gesundes Essen ist.

Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2021 beschÀftigt? Und hast du es gelöst?

Als Problem wĂŒrde ich es nicht bezeichnen: Aber ich habe mir und meinem Blog dieses Jahr ein neues Template gegönnt und bin damit sehr zufrieden (Susanne von Pixeldeern hat es umgesetzt, vielen Dank an dieser Stelle noch mal fĂŒr die gute Zusammenarbeit!). Eigentlich mĂŒsste ich noch ein paar Kinderkrankheiten ausbĂŒgeln, aber dazu bin ich aktuell zu faul bzw. freue ich mich, dass ich endlich mal die Einstellung gefunden habe, dass nicht alles perfekt sein muss.

Ach ja, dann ist da noch was, das mich diese Jahr sehr beschĂ€ftigt hat: Ich habe das Plugin Recipe Maker installiert. Auch das war eine Menge Arbeit. Aber es hat Spaß gemacht, weil ich viel ĂŒber SEO dazu gelernt habe (auch Dank der tollen RĂŒckmeldungen von Foodblogger-Kolleg*innen!) und meine Rezepte jetzt ein bisschen mehr nach Rezept aussehen.

Je lĂ€nger ich drĂŒber nachdenke, desto mehr fĂ€llt mir ein: Eine weitere Herausforderung dieses Jahr war, dass ich gerne meine Foodfotos verbessern wollte. Daher habe ich das Buch „Foodfotografie“ von Maria Panzer studiert und einen tollen Workshop bei Ela RĂŒther besucht. Das war beides auf jeden Fall gut, aber so richtig zufrieden bin ich mit meinen Fotos immer noch nicht.

Siehste, jetzt kommen mir immer noch mehr Dinge in den Kopf: Problematisch fand ich dieses Jahr (mal wieder) das Thema Social Media. Ich bin zunehmend genervt von der Masse an Informationen und den Illusionen, die dort zu sehen sind. Gleichzeitig kann ich mich dem irgendwie nicht entziehen


Was war deine grĂ¶ĂŸte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche KĂŒchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?


Meine grĂ¶ĂŸte kulinarische Neuentdeckung in diesem Jahr war eher beruflicher Natur: NĂ€mlich, dass ich es geschafft habe, meine Freiberuflichkeit komplett auf das Thema Food umzustellen. Das hat mir im wahrsten Sinne eine neue Welt eröffnet, denn ich hĂ€tte nicht gedacht, dass sich das alles (so schnell) so entwickelt. Ich bin sehr dankbar, dass ich mich tĂ€glich mit dem Thema Food beschĂ€ftigen darf. Zu den Highlights in diesem Jahr gehört auf jeden Fall meine Mitarbeit an der Zeitschrift „tagnacht“, dem Kölner Gastroguide, fĂŒr den ich dieses Jahr zahlreiche Restaurants testen durfte und an deren Ausgabe ich gerne redaktionell mitgearbeitet habe.

Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, ĂŒber den Besucher auf deinen Blog gekommen sind?


Hier bin ich ein bisschen enttĂ€uscht. Irgendwie sind meine Leser*innen grundsolide und suchen nur vernĂŒnftige Begriffe. Lustige oder komische Begriffe waren nicht dabei. Ich merke aber, dass viele Leute bei mir landen, die Rezepte von Ottolenghi suchen. Kein Wunder, ich habe mittlerweile unzĂ€hlige Rezepte nachgekocht und auf meinem Blog veröffentlicht. Und kann an dieser Stelle nur noch mal betonen, dass mich jedes, wirklich jedes seiner Rezepte ĂŒberzeugt hat. Daher habe ich dem Koch ja auch ein seeehr ausfĂŒhrliches PortrĂ€t gewidmet.

Was wĂŒnschst du dir und deinem Blog fĂŒr 2022?


FĂŒr das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, alles so zu lassen, wie es ist, mich auf dem auszuruhen, was ich habe und keine neuen Projekte zu starten (OK, außer ein kleines kulinarisch-literarisches Projekt, in dem viel Herzblut stecken wird, aber davon ein andermal
).

Ich wĂŒnsche mir und allen Leser*innen fĂŒr das kommende Jahr auf jeden Fall Gesundheit, dass wir gut durch ein weiteres Pandemie-Jahr kommen, dass wir unsere Hoffnung und Motivation nicht verlieren und dass wir unseren Alltag mit leckeren Essen ein wenig aufpeppen können.

Liebe GrĂŒĂŸe
Eure Julia

ps: Wollt ihr wissen, wie die Foodblogbilanz der anderen Jahr aussah? Dann klickt unter dem Beitrag einfach auf das Schlagwort, dort gelangt ihr zu allen anderen BeitrÀgen.

18 Kommentare

  • Gabi
    31. Dezember 2021 um 10:17

    Schöner Blick hinter die Kulissen – und toll, dass du den Schritt ins „Fooduniversum“ geschafft hast 😉

    Antworten
  • zorra vom kochtopf
    31. Dezember 2021 um 11:46

    Ja, mit Social Media geht es mir auch so. Schwieriges Thema. Ich wĂŒnsche dir ein tolles 2022.

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  • Bine
    31. Dezember 2021 um 12:42

    Liebe Julia,
    ein tolles Blog und ein toller JahresrĂŒckblick 🙂
    Ich wĂŒnsche Dir und Deinen Lieben einen guten Rutsch und ein gesundes und glĂŒckliches neues Jahr.
    Alles Liebe von der Bine

    Antworten
  • Jenny
    31. Dezember 2021 um 13:55

    Das Buch von Maria Panzer fnde ich richtig mega toll, Übung macht den Meister, einfach weiter dran bleiben!
    Ein gutes Jahr 2022!

    Antworten
  • Sabrina
    31. Dezember 2021 um 15:18

    Danke fĂŒrs Mitnehmen durch dein Jahr, liebe Julia. Die AusflĂŒge ins Fernsehen sind ja spannend, ebenso der berufliche Fokus auf das Thema Food. Ich drĂŒcke die Daumen, dass 2022 mindestens genauso spannend weitergeht. 🙂
    Komm gut ins neue Jahr!
    Alles Liebe
    Sabrina

    Antworten
  • Katrin [Katrins Backblog]
    31. Dezember 2021 um 16:23

    Eine spannende Foodblogbilanz, anscheinend hast du in dem Jahr viel erlebt. Ich wĂŒnsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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  • Conny
    1. Januar 2022 um 11:30

    Liebe Julia,
    das hört sich nach einem sehr spannenden Jahr an. Ich wĂŒnsche Dir, dass 2022 mindestens genau so wunderbar wird! Und falls Du eine Lösung fĂŒr die Hassliebe zu Social Media findest, lass mich unbedingt dran teilhaben. Ich brĂ€uchte dringend eine Lösung, die irgendwo zwischen „totaler Abstinenz“ und „frisst mir wertvolle Lebenszeit“ liegt. 😉
    Herzlichst, Conny

    Antworten
  • Dani Leberkas
    1. Januar 2022 um 13:28

    Liebe Julia,
    danke fĂŒr den tollen JahresrĂŒckblick!
    Die sozialen Medien sind finde ich einerseits interessant fĂŒr neue Ideen, aber auch gleichzeitig ĂŒberwĂ€ltigt einen eine (Mis)Informationsflut. Viel Erfolg im Fooduniversum!
    Viele GrĂŒĂŸe
    Dani

    Antworten
  • Ulrike
    1. Januar 2022 um 17:28

    Mit Björn Freitag kochen ist schon etwas Besonderes. Alles Gute fĂŒr 2022

    Antworten
  • Maja | moeyskitchen
    1. Januar 2022 um 21:17

    Liebe Julia,
    ganz lieben Dank fĂŒr deine lieben Worte, da freue ich mich riesig drĂŒber.
    So cool, was du in diesem Jahr alles gemacht hast, ich verfolge das so gerne! Ich kann das Lob nur zurĂŒckgeben: du bist so wunderbar bodenstĂ€ndig und allein von der Leidenschaft getrieben, das begeistert mich mehr als jedes Hochglanzfoto oder kurzlebige Social Media Hypes!
    Auf ein erfolgreiches und gesundes 2022 – hoffentlich sehen wir uns mal wieder!
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Maja

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  • Isabelle
    7. Januar 2022 um 14:41

    Liebe Julia, den Beitrag ĂŒber Food-Podcasts sehe ich mir gleich an 🙂 Dein Layout ist wirklich schön, GlĂŒckwunsch, und so ein Einrichten eines Rezeptplugins kann sehr aufwĂ€ndig sein, das kenne ich auch. Aber das klingt nach einem tollen Jahr fĂŒr dich. Ich wĂŒnsche dir einen guten Start in ein tolles 2022. Viele GrĂŒĂŸe vom Bodensee Isabelle

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